Erstes Public Health Emergency Preparedness Assessment (PHEPA) in Liechtenstein erfolgreich abgeschlossen
Vaduz (ots)
Das Amt für Gesundheit hat gemeinsam mit Expertinnen und Experten des europäischen Netzwerks für öffentliche Gesundheit das erste umfassende PHEPA-Assessment (Public Health Emergency Preparedness Assessment) in Liechtenstein erfolgreich abgeschlossen. Ziel der Analyse war es, die nationale Vorbereitung und Reaktionsfähigkeit auf gesundheitliche Krisen systematisch zu evaluieren und Weiterentwicklungspotenziale zu identifizieren.
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten des europäischen Netzwerks für öffentliche Gesundheit wurde vom 2. bis 6. März 2026 in Vaduz das erste umfassende PHEPA-Assessment in Liechtenstein durchgeführt. Das Assessment erfolgte durch ein Team ausgewiesener Fachpersonen, darunter Vertreterinnen und Vertreter des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Kommission (Generaldirektionen SANTÉ und HERA) sowie ein Länderexperte aus Belgien. Das Amt für Gesundheit übernahm die fachliche Federführung und wurde dabei durch die wertvollen Beiträge nationaler Fachpersonen unterstützt. Ziel der Analyse war es, die Vorbereitung und Reaktionsfähigkeit auf gesundheitliche Krisen systematisch zu evaluieren und Weiterentwicklungspotenziale zu identifizieren.
Regierungsrat Dr. Emanuel Schädler betont die strategische Bedeutung des Assessments: "Das PHEPA-Assessment liefert uns wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unserer Krisenvorsorge. Es ist entscheidend, dass wir aus Erfahrungen lernen und unsere Strukturen kontinuierlich an neue Herausforderungen anpassen, um die Gesundheit der Bevölkerung auch künftig bestmöglich zu schützen."
Die externe Expertengruppe attestierte Liechtenstein ein hohes Engagement und solide Grundlagen im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Gleichzeitig wurden konkrete Empfehlungen erarbeitet. Das Amt für Gesundheit wird diese nun analysieren, priorisieren und in die laufenden Arbeiten zur Weiterentwicklung der nationalen Krisen- und Gesundheitsvorsorge integrieren.
Basierend auf den Ergebnissen des Assessments wird im Jahr 2026 ein Massnahmenplan erarbeitet, der eine schrittweise Umsetzung der priorisierten Empfehlungen vorsieht. Darüber hinaus sollen regelmässige Überprüfungen sicherstellen, dass der kontinuierliche Verbesserungsprozess nachhaltig in den Strukturen des Landes verankert bleibt.
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