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ikr: Erfolgsprojekt geht in nächste Runde

Vaduz (ots/ikr) -

Am Samstag, 13. Mai 2017, öffnete die 57. Internationale Kunstausstellung "La Biennale di Venezia" ihre Tore. Mit dem "Liechtenstein Brunch" hatte Liechtenstein gleich am Eröffnungswochenende einen ersten Auftritt. Der Hauptauftritt folgt als Symposium im November.

Nach den ersten Auftritten Liechtensteins an der Architekturbiennale vor drei und an der Kunstbiennale vor zwei Jahren war sich die Regierung einig: Ein solches Erfolgsprojekt soll weitergeführt werden. Sie beschloss, dass Liechtenstein an den Biennalen bis ins Jahr 2022 teilnehmen wird, also an jeweils drei Kunst- und Architekturbiennalen. "Wir können damit die Wahrnehmung Liechtensteins als dynamisches Land, als aktives Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft und vor allem als Brennpunkt für Kunst und Kultur im Herzen Europas stärken", sagt Regierungsrätin Aurelia Frick und freut sich, dass Liechtenstein auch an der diesjährigen Kunstausstellung präsent ist.

Der Auftritt begann mit dem "Liechtenstein Brunch", der am Samstag im Palazzo Trevisan degli Ulivi, wo die Schweiz den "Salon Suisse" während der Biennale durchführt, mit über 160 Besuchern stattgefunden hat. Der Brunch war sozusagen die Vorspeise für den Hauptgang, der Ende November in Form eines ganztägigen Symposiums serviert wird. Der "Liechtenstein Brunch" bot Gelegenheit, die Themen und den Kurator für das Symposium sowie das Land Liechtenstein besser kennenzulernen. Geschätzt wurde vor allem der ungezwungene und gemütliche Rahmen.

"Die Besucher haben grosses Interesse am Land Liechtenstein gezeigt, und wir haben bereits zahlreiche Anmeldungen für den November erhalten. Für das Symposium haben wir Referenten aus verschiedenen europäischen Ländern eingeladen, um ein Feld des internationalen Austauschs zu eröffnen, auf dem Liechtenstein als kompetenter Partner auftritt. Damit wird eine Linie weiterverfolgt, die im Basiskonzept für die Biennale-Auftritte des Landes als "Innen/Aussen" umrissen ist. Diese Auftritte bieten - auch mit reduzierten finanziellen Mitteln - wunderbare Gelegenheiten zur Vernetzung mit der internationalen Kunstwelt. Davon profitiert letztlich das ganze Land", sagt Friedemann Malsch, Direktor des Kunstmuseum Liechtenstein.

Im November wird sich dann alles um Museen und wie sie heute ihrer "historischen Rolle" gerecht werden, drehen. Die Gesellschaft wandelt sich und damit auch die Rolle der europäischen Kunstmuseen. Kuratiert wird das Symposium von Enrico Lunghi aus Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Liechtenstein, das die Projektleitung übernommen hat. Unter dem Titel "Die Praxis von Kunstmuseen in Zeiten der Mikronarrative. Das neue Verhältnis von Kunstmuseen zu ihren fachlichen und gesellschaftspolitischen Kontexten" will das Symposium zum Verständnis der realen Verhältnisse, Lösungen und Grenzen heutiger Museumspraxis beitragen und gemeinsame, übertragbare professionelle Standards untersuchen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren stellt die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia ihre Räumlichkeiten im Palazzo Trevisan degli Ulivi für den Liechtenstein Auftritt zur Verfügung. Liechtenstein schätzt die Zusammenarbeit und Freundschaft mit der Schweiz und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Erst vergangenes Jahr konnte sich Regierungsrätin Aurelia Frick im Rahmen der Architekturbiennale mit Bundesrat Alain Berset über gemeinsame Kulturthemen und die gute Zusammenarbeit austauschen.

Kontakt:

Ministerium für Äusseres, Justiz und Kultur
Janine Köpfli
T +423 236 60 24

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