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pafl: Schön, bunt aber dennoch explosiv - Sicherer Umgang mit Silvesterfeuerwerk

Vaduz (ots)

Vaduz, 19. Dezember (pafl) - Mit einem farbenfrohen
Feuerwerk und lauter Knallerei werden die Liechtensteinerinnen und 
Liechtensteiner in der Silvesternacht das neue Jahr begrüssen. So 
glanzvoll und faszinierend dieser Brauch auch ist, so grosse Gefahren
birgt er. Feuerwehren und das Krankenhaus haben an Silvester 
Hochbetrieb. Leichtsinniges Hantieren mit Feuerwerkskörpern ist eine 
der häufigsten Unfallursachen.  Das Ressort Inneres der Regierung 
bietet deshalb in Zusammenarbeit mit Feuerwerksspezialisten und mit 
Unterstützung durch das Amt für Bevölkerungsschutz sowie dem 
Landesfeuerwehrverband am 27. Dezember 2007 eine entsprechende 
Informationsveranstaltung an. Landesfeuerwehrkommandant Matthäus Hoop
über die grundsätzlichen Inhalte der neuen Veranstaltung: "Die 
Feuerwerksspezialisten zeigen praxisnahe, wie der sichere und 
optimale Umgang mit Feuerwerksartikeln funktioniert." Die Gefahren 
die von einem Feuerwerk ausgehen, sind grundsätzlich nicht zu 
unterschätzen. Regierungsrat Martin Meyer unterstützt die 
Infoveranstaltung beim Amt für Bevölkerungsschutz: "Wir möchten, dass
die Silvesterparty ein gelungener Erfolg wird und alle 
Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner sicher in das neue Jahr 
"rutschen"."
Zahlreiche Gefahren
Immer wieder kommt es bei unsachgemäss gezündeten 
Feuerwerkskörpern zu schweren Verletzungen. So können auch 
Kanonenschläge, wenn sie in einer geschlossenen Hand explodieren, zum
Verlust mehrerer Finger führen. Ausserdem kann bei übermässig lauten 
Böllern oder solchen, die versehentlich in der Nähe von Personen 
explodieren, das Gehör dauerhaft geschädigt werden. Es gibt mitunter 
auch Menschen, die besonders empfindlich auf die im Feuerwerk 
enthaltenen chemischen Stoffe reagieren. Leider gibt es auch immer 
wieder unbelehrbare Menschen, vor allem aber auch Kinder und 
Jugendliche in deren Händen Feuerwerk schnell zur Waffe werden kann. 
Ob es nun mutwillige Sachbeschädigung ist oder ob die Sprengkörper 
als Spielzeug verwendet werden, ob sich die Kinder selbst damit 
bewerfen oder Nachbars Katze. Feuerwerk gehört nicht in Kinderhände 
und auch nicht in die Hände von Betrunkenen. Nicht zu vergessen ist 
letztendlich auch die Selbstgefährdung.
Praktische Vorführungen
Im Rahmen der Infoveranstaltung beim Amt für Bevölkerungsschutz 
informieren die internationalen Feuerwerksspezialisten bei freiem 
Eintritt über die theoretische und praktische perfekte Verwendung von
Feuerwerksartikeln.  Die Auswahl an Feuerwerkskörpern ist bekanntlich
sehr gross. Unspektakuläre Varianten erzeugen einige einfarbige 
Funken am Himmel, aufwändige Silvesterfeuerwerke erzeugen 
verschiedenfarbige Muster am Himmel. Andere werden nicht in die Luft 
geschossen, sondern versprühen vom Erdboden aus mit Heulgeräuschen 
ihre Funken in einige Meter Höhe. Die Feuerwerksprofis können auch 
eine langjährige Erfahrung zurückblicken. Neben Grossfeuerwerken in 
der Schweiz und Deutschland zünden die Fachleute auch alle zwei Jahre
ein 30minütiges Klangfeuerwerk, das damit auch das grösste Feuerwerk 
in Österreich ist.
Infoveranstaltung: Silvester - Feuerwerk: sicher und richtig!
Donnerstag, 27.12.2007, ab 18.00 Uhr
Amt für Bevölkerungsschutz, Eintritt frei.

Kontakt:

Markus Amann
Mitarbeiter der Regierung
Tel.: +423/236 63 06

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