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Feinstaub: pafl: Hohe Konzentration von Feinstaub

Vaduz, 10. Januar (pafl) -

(ots)

Grenzwerte an der Essanestrasse in Eschen wahrscheinlich überschritten

Feinstaubmessungen an der
Essanestrasse in Eschen weisen darauf hin, dass an diesem Standort 
mit Überschreitungen der Grenzwerte für den Tagesmittelwert als auch 
für den Jahresmittelwert zu rechnen ist. Die Resultate zeigen den 
starken Einfluss des Strassenverkehrs auf die Feinstaubbelastung. Um 
die Grenzwerte künftig einzuhalten, sind im Bereich Verkehr 
verschiedene Massnahmen wie beispielsweise die Ausrüstung von 
dieselbetriebenen Fahrzeugen mit Partikelfiltern notwendig.
Hauptverursacher der gesundheitsschädlichen Feinstaubes sind der 
Verkehr, Baumaschinen, Traktoren sowie im Winter zusätzlich der 
Betrieb von Heizungen. Zudem tragen die Ammoniakemissionen aus der 
Landwirtschaft indirekt zur Feinstaubbildung bei. Das Amt für 
Umweltschutz misst in den Jahren 2005/2006 die 
Feinstaubkonzentration an drei verschiedenen Standorten. Diese 
Messungen erfolgen zusätzlich zu jenen an der fixen Messstation 
Vaduz/Austrasse. Die Messwerte jeder Woche werden auf der Homepage 
des Amtes für Umweltschutz www.afu.llv.li veröffentlicht.
Von Juli bis Oktober 2005 wurden die Messungen an der 
Essanestrasse in Eschen durchgeführt. An diesem Standort wurde 
während der Messperiode keine Überschreitung des Tagesmittel-
Grenzwertes von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3) 
registriert. Ende Oktober wurde jedoch an zwei Tagen ein Tagesmittel 
im Bereich von 50 µg/m3 gemessen. Erfahrungsgemäss ist aufgrund der 
Witterungsverhältnisse im Winter mit noch höheren Belastungen zu 
rechnen. Somit sind dann Überschreitungen des Tagesmittel-
Grenzwertes zu erwarten. Mit einer mittleren Konzentration während 
der Messkampagne von 24 µg/m3 muss zudem mit grosser 
Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der 
Jahresmittelgrenzwert von 20 µg/m3 deutlich überschritten wird.
Sowohl der Wochen- als auch der Tagesgang der Feinstaubbelastung 
zeigen einen für verkehrsexponierte Standorte typischen Verlauf. 
Erwartungsgemäss wurden die tiefsten Konzentrationen an den 
Wochenenden gemessen. Von Montag bis Freitag ist ein Trend zu 
höheren und steigenden Belastungen erkennbar. Der Tagesgang an 
Werktagen zeigt eine ausgeprägte Spitze während des morgendlichen 
Berufsverkehrs. Danach sinkt die Konzentration bis zur Mittagszeit 
ab und steigt dann in der Folge bis gegen 21 Uhr an. An den 
Wochenenden fehlt die morgendliche Spitzenbelastung.
Über die Ergebnisse der Messperiode in Eschen wurde ein 
Zwischenbericht erstellt. Der Bericht kann auf der Homepage des 
Amtes für Umweltschutz www.afu.llv.li eingesehen oder beim Amt für 
Umweltschutz bezogen werden.
Kontakt
Amt für Umweltschutz
Helmut Kindle
Tel.:  +423/236 61 97

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