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pafl: "Erholung und Freizeit im Alpenrheintal"

Vaduz, 18. Februar (pafl) -

(ots)

Ein Projekt zur regionalen Integration

Das Alpenrheintal vom Zusammenfluss
des 
Vorder- und Hinterrheins in Reichenau bis an den Bodensee ist durch 
kantonale und nationale Grenzen getrennt. Im Alltag, so etwa im 
Freizeitverhalten, werden diese Grenzen immer durchlässiger. Dies 
bedeutet, dass auch das Freizeit- und Erholungsangebot im 
Alpenrheintal grenzüberschreitend genutzt, vernetzt und 
weiterentwickelt werden muss. Diese Ziele verfolgt das Interreg- 
Projekt IIIA "Erholung und Freizeit im Alpenrheintal".
Das Projekt wurde im letzten Sommer gestartet und wird Ende 2005 
abgeschlossen. In einem ersten Schritt wurde das heutige 
Freizeitangebot mit regionaler und überregionaler Bedeutung erhoben, 
dargestellt und die entsprechende Nachfrage hergeleitet. Das Angebot 
für Freizeit und Erholung wird dabei unterschieden nach 
anlagenorientierter Erholung z. B. grosse Freizeitzentren oder 
Golfplätze, landschaftsorientierter Erholung z.B. wichtige 
Erholungsgebiete und Erholungsrouten (Rad-, Reit- und Wanderwege 
u.a.). Eine erste Schlussfolgerung aus den Analysen ist, im 
Alpenrheintal ist es eng und wird es aufgrund der steigenden 
Nachfrage nach Freizeitanlage und Freizeitaktivitäten in der 
Landschaft immer enger. Eine zweite Schlussfolgerung ist, das 
Alpenrheintal verfügt über eine grosse Vielfalt an Freizeitanlagen. 
In verschiedenen Gebieten werden neue Freizeitanlagen geplant. 
Können wir uns dies im Alpenrheintal noch leisten bzw. können diese 
geplanten bzw. die bestehenden Anlagen noch wirtschaftlich betrieben 
werden?
Erste Überlegungen zu diesen Schlussfolgerungen und Fragen wurden 
in 
der Kulturbühne Am Bach in Götzis am 18. Februar im Rahmen eines 
Workshops unter der Mitwirkung von Regionen, Gemeinden und 
verschiedenen Interessengruppen behandelt und diskutiert. 
Anschliessend werden nun Zielvorstellungen und Strategien für die 
weitere Entwicklung der Freizeitnutzung im Alpenrheintal erarbeitet 
und im Rahmen von Pilotprojekten auf Ihre praktische Tauglichkeit 
hin überprüft.
Am Beispiel des Themenbereiches Erholung und Freizeit soll die 
grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestärkt werden. Dabei geht es 
darum, parallel zum Planungsprozess Vorgehensweisen und 
organisatorische Strukturen zu testen und aufzubauen sowie das 
gegenseitige Planungsverständnis zu fördern. Diese erprobten 
Strukturen sollen später auch für andere grenzüberschreitende und 
raumrelevante Fragen im Alpenrheintal genutzt werden können. Hinter 
dem Projekt stehen die Raumplanungsfachstellen der Länder Vorarlberg 
und Liechtenstein, der Kantone Graubünden und St. Gallen, sowie die 
Regionen im Projektgebiet. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg 
IIIA-Programms "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" durchgeführt und 
geniesst deshalb die finanzielle Unterstützung der Europäischen 
Union (EU) sowie der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
Kontaktpersonen:
Für den Kanton Graubünden: Boris Spycher, Amt für Raumplanung,
+41 (0)81 257 23 06
Für den Kanton St. Gallen: Willi Hangartner, Amt für Raumentwicklung 
SG, +41(0)71 229 45 99
Für das Land Vorarlberg: Manfred Kopf, Amt der Vorarlberger 
Landesregierung, +43(0)5574 511 27 119
Für das Fürstentum Liechtenstein: Remo Looser, Stabsstelle für 
Landesplanung, +423/236 64 71

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