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pafl: Liechtenstein - International Conference on Business and Security After 11 September 2001 - Protecting the Legitimate and Blocking the Illegitimate

(ots)

Vaduz, 28. August 2003 (pafl) -

Die Internationale
Konferenz über Wirtschaft und Sicherheit findet am 5. und 6. 
September 2003 in Vaduz, Liechtenstein, statt. Sie wird vom 
Stockholmer Institut für Friedensforschung (SIPRI) in Partnerschaft 
mit dem Liechtenstein-Institut veranstaltet. Sie ist die erste 
Konferenz im Rahmen des neuen Liechtenstein Programms zur 
Friedensforschung und Konfliktprävention, einer im Dezember 2002 
lancierten Initiative der liechtensteinischen Regierung. Otmar 
Hasler, Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein, wird das 
Programm in seiner Eröffnungsrede an der ersten Sitzung der 
Konferenz vorstellen. Diese erste Sitzung ist den Medien und der 
Öffentlichkeit zugänglich.
Das Hauptziel der Konferenz ist es, die Rollenverteilung zwischen 
Staat und Privatwirtschaft bei der Bewältigung aktueller 
Sicherheitsherausforderungen zu untersuchen, insbesondere 
hinsichtlich der neuen Prioritäten, die sich nach dem 11. September 
2001 abgezeichnet haben. Die Konferenz wird die 
Mitverantwortlichkeit des Privatsektors bei der Wahrung und 
Wiederherstellung der internationalen Sicherheit prüfen, unter 
anderem in Bezug auf die Bekämpfung des Terrorismus, die Verbreitung 
von Waffen und das organisierte Verbrechen. Die Rolle der Wirtschaft 
bei der Verhinderung gewalttätiger Konflikte, bei deren Bewältigung 
und beim Wiederaufbau wird ebenfalls geprüft. Die Konferenz wird 
auch die eigenen Sicherheitsprobleme des Privatsektors untersuchen 
sowie die Frage, ob die sicherheitspolitischen Strategien der 
Regierungen diese Probleme genügend berücksichtigen.
Die ungefähr 50 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus etwa 15 
Ländern sind Experten in sicherheitsfördernden Massnahmen, die 
entweder bei einer Regierung, in der Privatwirtschaft oder in der 
Forschung tätig sind: Mitarbeiter internationaler Organisationen 
(UNO, EU, OECD, OSZE, NATO) und nationaler Regierungen, 
Krisenmanager, leitende Wirtschaftvertreter, Wirtschaftsanalytiker, 
Akademiker und unabhängige Experten.
Die Eröffnungssitzung mit dem Titel "Neue Bedrohungen, Neue 
Möglichkeiten für die Zusammenarbeit Staat/Privatsektor", unter dem 
Vorsitz von Alyson J.K. Bailes (Direktorin von SIPRI), umfasst zwei 
Hauptreferenten: Botschafter Istvan Gyarmati, ehemaliger Senior Vice 
President des EastWest Instituts (EWI), und Erik Belfrage, 
Unternehmensleiter von Skandinaviska Enskilda Banken (SEB). Josef 
Wolf, liechtensteinischer Botschafter in Berlin, wird drei 
Referenten durch die zweite Sitzung zum Thema "Die Beseitigung von 
Ressourcen für Terrorismus und Verbrechen: Die Globale Dimension" 
führen: Thomas Biersteker, Leiter des Watson Instituts; Evan 
Berlack, juristischer Berater der Internationalen Handelsabteilung 
von Baker Botts; und Professor Pino Arlacchi, ehemaliger 
Generaldirektor des Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung der 
UNO (UNODC). In der dritten Sitzung werden vier Referenten unter dem 
Vorsitz von Prinzessin Maria Pia Kothbauer-Liechtenstein "Die Rolle 
Europas bei der Beseitigung von Ressourcen für Terrorismus und 
Verbrechen" besprechen: ein Vertreter der Europäischen Kommission; 
Michael Levi, Professor der Kriminologie; Georges Baur, 
Stellvertretender Leiter der liechtensteinischen Mission in Brüssel; 
und Vadim Volkov, Professor der Europäischen Universität in Sankt 
Petersburg. In der vierten Diskussion wird das Thema 
"Privatwirtschaft und Konflikt: Verantwortlichkeit und Wiederaufbau" 
erläutert, unter dem Vorsitz von Botschafter John Maresca, Präsident 
des Business Humanitarian Forums in Genf, mit Referaten über 
"Konfliktdiamanten" von Vertretern des DeBeers-Konzerns, über 
Konflikte und Öl von Vertretern des Lundin Petroleum-Unternehmens, 
und über die Perspektive humanitärer Organisationen und 
nichtstaatlicher Organisationen von Gilles Carbonnier, Vertreter des 
IKRK. Der erste Tag der Konferenz wird mit einer Pressekonferenz im 
Foyer des Vaduzersaals um 18 Uhr beendet.
Am Samstag, 6. September, wird sich die Diskussion zum Thema 
"Bewahren der Legitimen Wirtschaft" unter dem Vorsitz von David 
Burrill, Leiter Group Security, British American Tobacco, mit der 
Frage befassen, wie sich Unternehmen selbst beschützen können. Im 
ersten Teil wird dieses Thema auf der Grundlage der 
Überlebensplannung für Unternehmen behandelt, präsentiert von 
Crispin Black, dem Leiter des Janusian Security Risk Management; 
Urho Ilmonen, dem Leiter der Nokia Corporate Security; und Richard 
McConnel, dem regionalen Sicherheitsleiter von Kraft Foods 
International. Im zweiten Teil werden Olivia Bosch, Leiterin für 
neue Sicherheitsfragen am Royal Institute of International Affairs; 
Jan Metzger, Forschungsstelle für Sicherheitspolitik an der ETH 
Zürich; und Kevin Rosner, Institute of International Relations and 
Strategies, den Cyberterrorismus und die Identifizierung von 
neuralgischen Punkten besprechen.
Um eine offene und ausgeglichene Diskussion zu ermöglichen, wird 
die Konferenz in der letzten Sitzung auch die Kosten umfassender 
Sicherheit betrachten - "Können wir es uns leisten, sicher zu sein?" 
- sowie die Perspektiven von Menschen in anderen Regionen der Welt, 
die von westlicher Politik und westlichen Wirtschaftstätigkeiten 
betroffen sind. Die Abschlussdiskussion mit dem Titel "Ist dies 
lediglich eine Politik der Reichen?" wird den Zusammenhang zwischen 
Sicherheit und Wirtschaft aus einer globalen Perspektive betrachten. 
Beide Vorsitzende dieser Sitzungen, Michael Stürmer, Chefredakteur 
der Zeitschrift "Die Welt", und Janne Haaland-Matlary, Professorin 
an der Oslo Universität, sind Mitglieder des liechtensteinischen 
Aussenpolitischen Expertenrats. Die Referenten sind Patrick Lenain, 
der seinen OECD-Bericht zu den "Wirtschaftlichen Folgen des 
Terrorismus" vorstellen wird; Raj Singh, Leiter Group Risk der 
Allianz München, der die Sicht eines Versicherungsunternehmens 
präsentiert; Botschafter Saad Alfarargi, Vertreter der Arabischen 
Liga in Genf; und Said Adejumobi, Professor an der Lagos State 
Universität.
SIPRI wird den Konferenzbericht zu einem späteren Zeitpunkt als 
Buchband herausgeben.
Vorkehrungen für die Medien sind wie folgt (offener 
Medienzugang): Freitag, 5. September 2003, die Eröffnungssitzung von 
9 bis 10.30 Uhr und die Pressekonferenz von 18 bis 19 Uhr; Samstag, 
6. September 2003, die Abschlusssitzung von 13.45 bis 16.30 Uhr.
Die Eröffnungssitzung der Konferenz am 5. September in Vaduz ist 
der Öffentlichkeit zugänglich. Sie beginnt um 9 Uhr. Teilnahme an 
der Konferenz selbst erfolgt nur auf persönliche Einladung.
Kontaktpersonen:
Dr. Gerlinde Manz-Christ
Stabstelle für Kommunikation
und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail:  gerlinde.manz-christ@skoe.llv.li
Tel: + 423 236 61 80
Isabel Frommelt
SIPRI, Stockholm
E-Mail:  frommelt@sipri.org

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