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Medienkonferenz "Solidaritätsstiftung: Ende gut, alles gut"

Bern (ots)

Eine Breitseite für die Solidaritätsstiftung
Im Vorfeld der Debatte im Nationalrat haben sich am
Montag VertreterInnen grosser Hilfswerke und weiterer Organisationen
für den Vorschlag des Ständerates zur Goldverteilung und zur
Solidaritätsstiftung stark gemacht. Sie forderten den Nationalrat
auf, sich ohne Verwässerungen dem Ständerat anzuschliessen.
Der Vorschlag des Ständerates, die Erträge aus den nicht mehr
benötigten Goldreserven der Nationalbank zu je einem Drittel für die
AHV, die Kantone und die Stiftung Solidarität Schweiz zu verwenden,
sei "ein Kompromiss, der überzeuge", meinte im Namen der
"Gemeinschaft zur Unterstützung der Stiftung solidarische Schweiz"
SP-Präsidentin Christiane Brunner. Der Verteilschlüssel erfülle
"berechtigte Ansprüche und investiert gleichzeitig in die Zukunft".
Lobende Worte fand auch Jürg Krummenacher, Präsident der
Arbeitsgemeinschaft Swissaid/Fastenopfer/Brot für
alle/Helvetas/Caritas. Pikanterweise sei es die SVP-Goldinitiative
gewesen, die der "Zeit des Zauderns und Zögerns" ein Ende gesetzt und
zu einer neuen, "bemerkenswerten Einigkeit" geführt habe. "Wir werden
der SVP einst dafür dankbar sein müssen", meinte er.
Der Lausanner Professor Pierre de Senarclens vom Schweizerischen
Roten Kreuz betonte, die Stiftung sei kein Produkt einer
"Erpressung", wie das die GegnerInnen behaupteten. Es gehe darum, die
Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und ein humanitäres Werk für
die Zukunft zu gestalten. Olga Manfredi (Pro Infirmis) und Stéphane
Montangero (Schweiz. Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände)
verwiesen auf das weite Feld in der In- und Auslandhilfe, wo die
Solidaritätsstiftung ein klares eigenständiges Profil entwickeln
könne und müsse. Darüber gelte es nun eine öffentliche Debatte zu
entwickeln.
Die "Gemeinschaft zur Unterstützung der Stiftung Solidarität
Schweiz" zählt über 900 Mitglieder aus allen politischen Lagern. Im
"Forum Hilfswerke für die Stiftung Solidarität Schweiz" sind alle im
In- und Ausland tätigen Hilfswerke organisiert.

Kontakt:

Forum Hilfswerke für die Stiftung solidarische Schweiz:
Peter Niggli, Mobile +41 79 262 69 27

Gemeinschaft zur Unterstützung der Stiftung solidarische Schweiz:
Carl Holenstein, Mobile +41 79 406 13 48
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