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Schweizer Studie zur nationalen Zahnpflegeroutine: Junge Erwachsene und Romands haben Handlungsbedarf

Schweizer Studie zur nationalen Zahnpflegeroutine: Junge Erwachsene und Romands haben Handlungsbedarf
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Schweizer Studie zur nationalen Zahnpflegeroutine

Junge Erwachsene und Romands haben Handlungsbedarf

Zürich, September 2026 – Eine neue Studie im Auftrag von Oral-B zeigt signifikante Unterschiede in den Zahnpflege-Gewohnheiten hierzulande. Jede:r Zweite nutzt nach wie vor eine Handzahnbürsten; nicht aus Kostengründen, sondern primär aus Gewohnheit. Die Studie offenbart zudem Lücken zwischen Altersgruppen und Regionen. 36% der Jungen (16-29 Jahre) putzen unter den empfohlenen 2 Minuten, gegenüber 16% bei Senioren (60-74 Jahre). Regional zeigen sich ebenfalls Unterschiede: In der Westschweiz putzt jede:r Dritte zu kurz, in der Deutschschweiz sind es 21%. Zusätzlich nutzt nur ein Viertel aller Befragten täglich Zahnseide.

Eine umfassende Mundhygiene wirkt sich nicht nur positiv auf die Zahngesundheit aus, sondern hat Effekte auf den ganzen Körper. „Schlechte Zahnpflege ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern ein systemisches Gesundheitsrisiko. Eine gute Mundhygiene kann Entzündungen reduzieren, das Herzinfarkt-Risiko senken, die Blutzucker-Kontrolle verbessern und die Immunabwehr stärken“, sagt Daniel Grotzer, Zahnarztexperte Oral-B. Umso wichtiger scheint die Etablierung einer guten Zahnpflegeroutine. Vor diesem Hintergrund wollte Oral-B von den Menschen in der Schweiz wissen, wie es mit ihren Putzgewohnheiten aussieht1.

Warum Schweizer:innen an der Handzahnbürste festhalten

Handzahnbürsten scheinen in der Schweiz nach wie vor Standard zu sein. Insgesamt überwiegt in der täglichen Mundhygiene in der Schweiz weiterhin die klassische Variante (54%), knapp ein Drittel der Befragten (28%) nutzt eine elektrische Rotationszahnbürste (oszillierender runder Bürstenkopf) und 17% eine Schallzahnbürste. Als häufigster Grund für die Verwendung einer Handzahnbürste wird die Gewohnheit angegeben (53%), gefolgt von der Überzeugung, dass das Ergebnis von Hand ebenso gründlich sei (39%).

Eine gute Mundhygiene scheint einer Mehrheit wichtig zu sein: Zwei Drittel achten bei fast jeder Reinigung auf eine sehr gründliche Routine, gleich viele (60%) putzen nach einem bestimmten System und etwas mehr als ein Viertel nutzt täglich Zahnseide.

Wer elektrisch putzt, nimmt die Mundhygiene ernster

Nahezu ein Viertel (25%) gibt an, bei fast jeder Reinigung vermutlich unter den empfohlenen zwei Minuten zu bleiben. Dieser Anteil ist bei Personen, die von Hand putzen (29%), signifikant höher als bei Nutzer:innen einer elektrischen Zahnbürste (20%). Signifikant mehr Personen, die elektrisch putzen (66%), legen auch gleichzeitig Wert auf eine besonders gründliche Zahnpflegeroutine als Handzahnbürstennutzer (54,5%) und verwenden häufiger Zahnseide (33% der elektrischen Zahnbürstennutzer ggü. 21% der Handzahnbürstennutzer).

Am häufigsten werden die Zähne am Abend geputzt: 7 von 10 Befragten putzen vor dem Schlafengehen. Direkt nach dem Aufstehen (47%) oder nach Hauptmahlzeiten (47%) greift hingegen nur knapp die Hälfte zur Zahnbürste. Vor einem Zahnarztbesuch putzt ebenfalls nur gut die Hälfte (47%), vor Verabredungen sogar nur knapp ein Drittel (32%). Frauen putzen zudem häufiger anlassbezogen als Männer.

Beim Bürsten- bzw. Kopfwechsel hält sich knapp die Hälfte der Befragten (49%) an den häufig empfohlenen Rhythmus von zwei bis drei Monaten. Gut ein Drittel wechselt häufiger, etwas weniger seltener als alle drei Monate.

Regelmässige Besuche bei der Dentalhygiene werden vor allem mit der Zahn- und Zahnfleischgesundheit (54%), dem Vermeiden späterer Kosten (42%) und einem gepflegten Erscheinungsbild (39%) begründet.

Die Westschweiz putzt tendenziell kürzer

In der Romandie geben 36% der Befragten an, bei fast jeder Reinigung vermutlich unter den empfohlenen zwei Minuten zu bleiben, gegenüber 21% in der Deutschschweiz. Umgekehrt achten Deutschschweizer:innen häufiger bei fast jeder Reinigung auf eine sehr gründliche Routine (62% vs. 53%). Auch ist in der Westschweiz die Handzahnbürste stärker verbreitet (65% vs. 51%) als in der Deutschschweiz, dafür ist man bei der Bewertung von Zahnlücken und ungepflegten Zähnen etwas weniger streng als in der Deutschschweiz.

Generation Z putzt zu kurz und zu wenig konsequent

Bei den 16- bis 29-Jährigen zeigt sich die geringste Tendenz zu einer etablierten Putzroutine: 36% bleiben bei fast jeder Reinigung unter zwei Minuten; bei den 60- bis 74-Jährigen sind es zum Vergleich nur 16.3%. Auch eine besonders gründliche Reinigung gehört bei jungen Erwachsenen seltener zur täglichen Routine (47% vs. 69% bei den 60- bis 74-Jährigen). Zudem putzen sie häufiger ohne ein bestimmtes System. Zahnfleischbluten tritt in dieser Altersgruppe ebenfalls signifikant häufiger auf als bei den Befragten über 60: 16% berichten von Zahnfleischbluten bei jeder Reinigung, gegenüber 2% bei den über 60-Jährigen.

Jüngere Altersgruppe bleibt trotz technischer Affinität bei traditioneller Zahnbürste

Handzahnbürsten sind bei den 16- bis 29-Jährigen tendenziell etwas stärker verbreitet als bei den anderen Altersgruppen. Trotz hoher Technik-Affinität der 16- bis 29-Jährigen zeigt sich keine höhere Nutzung von elektrischen Zahnbürsten, was in dieser Altersgruppe besonders häufig mit dem hohen Gerätepreis zusammenhängt. Der Preis wird als Haupthürde für den Umstieg auf eine elektrische Zahnbürste in dieser Altersgruppe genannt.

Warum die GenZ Longevity ernst nimmt, nur nicht bei den Zähnen.

„Die aktuelle nationale Studie zur Zahnpflegeroutine von Oral-B entlarvt ein Paradox: Junge Menschen investieren verstärkt und bewusst in ihre Gesundheit. In Fitness, in abgestimmte Ernährung und in Mental Health. Doch die aktuelle Studie zeigt: 36% der 16- bis 29-Jährigen haben keine etablierte Zahnpflegeroutine. Das ist überraschend und gleichzeitig einfach zu beheben“, sagt Daniel Grotzer. „Moderne elektrische Zahnbürsten schliessen die Lücken mit innovativen Features und sind heute ein echtes Investment in die eigene Gesundheit“, sagt Daniel Grotzer, Zahnarztexperte Oral-B.

1 Befragung bei 1000 Personen in der West- und Deutschschweiz zwischen 16 und 74 Jahren zwischen dem 5. und 13. August 2026 via Online-Befragung durch das Institut für limbische Kommunikation und Strategie.

Über Oral-B®

Unter dem Motto „Brush like a Pro“ unterstützt Oral-B® Menschen auf der ganzen Welt in Sachen Zahnpflege. Oral-B® wurde 1950 von einem kalifornischen Parodontologen gegründet, der eine innovative Zahnbürste erfand, um Patient:innen zu gesünderen Zähnen und Zahnfleisch zu verhelfen. Oral-B® bleibt seiner Mission treu und ist heute weltweit führend auf dem über 5 Milliarden Dollar starken Markt für Zahnbürsten. Die Marke, die zu Procter & Gamble gehört, stellt elektrische Zahnbürsten und Zahncreme für Erwachsene und Kinder, Mundspülungen und Interdentalprodukte her.

Über Procter & Gamble

P&G bedient Verbraucher:innen auf der ganzen Welt mit einem der stärksten Portfolios an vertrauenswürdigen, hochwertigen und führenden Marken, darunter Always®, Ambi Pur®, Ariel®, Bounty®, Charmin®, Crest®, Dawn®, Downy®, Artificial Intelligencery®, Febreze®, Gillette®, Head & Shoulders®, Lenor®, Olay®, Oral-B®, Pampers®, Pantene®, SK-II®, Tide®, Vicks® und Whisper®. Die P&G-Gemeinschaft umfasst Niederlassungen in rund 70 Ländern weltweit. Die neuesten Nachrichten und Informationen über P&G und seine Marken finden Sie unter www.pg.com.

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