Eröffnung: Heimatflimmern. Die Kunstsammlungen der Schweizerischen Post und des Kunstmuseums St.Gallen im Dialog
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Eröffnung der Ausstellung Heimatflimmern: Die Kunstsammlungen der Schweizerischen Post und des Kunstmuseums St.Gallen im Dialog
27. Juni bis 18. Oktober 2026
Vernissage: 26. Juni 2026, 18:30 Uhr, Kunstmuseum St.Gallen
Gemeinsam mit der Kunstsammlung der Schweizerischen Post präsentiert das Kunstmuseum St.Gallen die Ausstellung Heimatflimmern. Diese beschäftigt sich mit der aktuellen Frage, was «Heimat» heute bedeuten kann. Ausgehend von 27 künstlerischen Positionen widmet sich der Sammlungsdialog diesem facettenreichen Thema mit einem Schwerpunkt auf Schweizer Gegenwartskunst. Anlass für diese Kooperation ist die rund hundertjährige Fördertradition der Schweizerischen Post, die mit dieser Ausstellung vertiefte Einblicke in ihre Sammlung geben möchte.
Der Begriff «Heimat» ist seit jeher offen, vieldeutig und daher schwer zu fassen. Er ist geprägt von persönlichen Erinnerungen, kollektiven Vorstellungen und gesellschaftlichen Entwicklungen. In einer global vernetzten Welt, die von technologischen, sozialen und ökologischen Veränderungen bestimmt wird, gerät «Heimat» zunehmend in Bewegung – ohne dabei an Bedeutung zu verlieren. Der Ausstellungstitel reagiert auf diese Dynamik mit der Wortneuschöpfung Heimatflimmern.
Die Ausstellung beleuchtet unterschiedliche Facetten von «Heimat» jenseits nationalistischer oder identitätspolitischer Zuschreibungen. Die ausgewählten Arbeiten zeigen, wie traditionelle Vorstellungen von Herkunft, Zugehörigkeit und Zuhause aufgebrochen und neu verhandelt werden können.
In den Installationen von Sylvie und Chérif Defraoui und Matthew McCaslin werden statische Vorstellungen von «Heimat» grundlegend hinterfragt. Ester Vonplon, Isabelle Krieg, Gerber & Bardill und Julian Charrière hingegen untersuchen die Veränderungen von Lebensräumen im Zeichen von Struktur- und Klimawandel. Migration, Identität und Erinnerung stehen wiederum im Zentrum der Werke u.a. von Mina Squali-Houssaïni, Mona Hatoum und Ishita Chakraborty. Hier erscheint «Heimat» als sozialer Erfahrungsraum zwischen individuellen Biografien und globalen Machtverhältnissen. Die Verlagerung von Heimat ins Digitale wird schliesslich in Arbeiten des Künstlerkollektivs Fragmentin und von Aramis Navarro thematisiert.
Im Dialog zweier bedeutender Sammlungen schärft die Ausstellung den Blick für die flimmernde Vielschichtigkeit von «Heimat». Sie eröffnet neue Perspektiven auf einen Begriff, der zwischen persönlicher Erfahrung, gesellschaftlichem Wandel und globaler Verflechtung fortwährend neue Bedeutungen annimmt.
Mit Werken von David Bürkler, Ishita Chakraborty, Julian Charrière, Martha Cunz, Fragmentin, Gabriela Gerber & Lukas Bardill, Sylvie und Chérif Defraoui, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler, marce norbert hörler, Nadira Husain, Mona Hatoum, Monica Ursina Jaeger, Ernst Ludwig Kirchner, Isabelle Krieg, Douglas Mandry, Aramis Navarro, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Cyril Porchet, Rico Scagliola & Michael Meier, Jean-Vincent Simonet, Monica Studer & Christoph van den Berg, Mina Squalli-Houssaïni, U5, Ester Vonplon, Daniel Zimmermann.
Wenn Sie Interesse an einem Interview-Termin haben, melden Sie sich unter kommunikation@kunstmuseumsg.ch
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Pressekontakt: kommunikation@kunstmuseumsg.ch
Nadine Sakotic Kunstmuseum St.Gallen, Leitung Kommunikation, T +41 71 242 06 84





