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15.11.2018 – 08:46

Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz

Mehr als 2200 Schulklassen beteiligen sich am Experiment Nichtrauchen

Bern (ots)

Mehr als 2200 Schulklassen haben sich im laufenden Schuljahr für das Experiment Nichtrauchen angemeldet. Im Präventionsprojekt setzen sich die Klassen ein halbes Jahr lang mit dem Tabakkonsum und seinen Folgen auseinander. Für die Schülerinnen und Schüler gilt zudem: Während der Dauer des Wettbewerbs wird weder geraucht noch gedampft, noch in sonst einer anderen Form Nikotin konsumiert.

Über 2200 Schulklassen mit rund 40 000 Schülerinnen und Schülern haben sich für den Klassenwettbewerb Experiment Nichtrauchen angemeldet. Sie setzen sich nun während sechs Monaten im Unterricht vertieft mit dem Tabakkonsum und seinen Folgen auseinander. Ebenso verpflichten sie sich, vom 9. November 2018 bis zum 9. Mai 2019 keine Zigaretten und andere Nikotinprodukte zu konsumieren. Als Belohnung winken hundert Reisegutscheine der SBB, die unter den teilnehmenden Klassen verlost werden, sowie die unbezahlbaren Vorteile des rauchfreien Lebens.

Seit 2005 ist in der Schweiz ein neues Rauchprodukt auf dem Markt: die E-Zigarette. Mit immer neuen Geräten, die immer trendiger vermarktet werden, richten sich die Hersteller gezielt an ein jugendliches Publikum. Experiment Nichtrauchen widmet deshalb den E-Zigaretten eine eigene Unterrichtseinheit. Darin erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche zweifelhaften Inhaltsstoffe mit den elektronischen Geräten konsumiert werden und welche möglichen Risiken damit verbunden sind. Für E-Zigaretten und nikotinhaltige Liquids fehlt in vielen Kantonen noch immer eine Altersbeschränkung. Das heisst, die Nikotinprodukte dürfen an Kinder verkauft werden.

Wer früh raucht, wird leichter süchtig

Experiment Nichtrauchen ist das erfolgreichste Präventionsprojekt an Schweizer Schulen. Jedes Jahr erreicht das Projekt um die 2500 Schulklassen. Der Wettbewerb richtet sich an Klassen des 6. bis 9. Schuljahres und wird dieses Jahr zum 19. Mal ausgetragen. Studien belegen: Je später Jugendliche ihre erste Zigarette rauchen, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie einst regelmässig rauchen und abhängig werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz führt den Wettbewerb zusammen mit den kantonalen Tabak- und Suchtpräventionsstellen sowie den kantonalen Krebs- und Lungenligen durch. In zahlreichen Kantonen veranstalten die Fachstellen regionale Aktivitäten zum Experiment Nichtrauchen, besonders Ausstellungen und Kreativwettbewerbe sowie Verlosungen zusätzlicher Preise. Experiment Nichtrauchen wird vom Tabakpräventionsfonds finanziert.

Kontakt:

Karin Erb, Projektmanagerin, Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention,
Haslerstrasse 30, 3008 Bern, Tel. 031 599 10 20, info@at-schweiz.ch

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