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Weltkrebstag 2026: Die Präventionslücke in der Schweiz muss geschlossen werden

Weltkrebstag 2026: Die Präventionslücke in der Schweiz muss geschlossen werden
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Weltkrebstag 2026: Die Präventionslücke in der Schweiz muss geschlossen werden

Luzern, 4. Februar 2026 – Am Weltkrebstag 2026 bekräftigt MSD ihr Engagement für die Weiterentwicklung der Krebsversorgung und Prävention in der Schweiz. Das diesjährige Motto «United by Unique – Every Story Counts» unterstreicht die Bedeutung, die Menschen in den Mittelpunkt des Kampfes gegen Krebs zu stellen. (1) Während wissenschaftlicher Fortschritt weiterhin neue Hoffnung bringt, bleiben Prävention und Früherkennung die wirksamsten Mittel (2), um die Krebsbelastung zu reduzieren.

In der Schweiz hinken die Investitionen in Massnahmen im Bereich der Prävention internationalen Best Practices hinterher. (2) Studien zeigen, dass die Früherkennung von Krebserkrankungen sowohl zur Reduktion der Mortalität als auch der Gesundheitskosten beitragen kann. (3) Dennoch sind die für die nationale Prävention eingesetzten Ressourcen begrenzt. (4) Im Public Health Index 2025, der Länder in Europa hinsichtlich präventiver Massnahmen in den Bereichen Tabak, Alkohol, Ernährung und Bewegung vergleicht, liegt die Schweiz mit 32,4 von 100 Punkten am Ende des Rankings. (2)

Jährlich 48’000 neue Krebsfälle und keine Nationale Strategie gegen Krebs

Gemäss aktuellen Zahlen der Krebsliga «Krebs in der Schweiz: wichtige Zahlen» vom November 2025 (5) erhalten in der Schweiz 21’644 Frauen und 26’496 Männer eine Krebsdiagnose (Quelle: Bundesamt für Statistik (6)), somit entstehen jedes Jahr durchschnittlich 48’140 neue Schweizer «Krebsgeschichten». Seit dem Auslaufen der «Nationalen Strategie gegen Krebs» (NSK) Ende 2020 existiert jedoch keine landesweit koordinierte Strategie zur Bekämpfung von Krebs mehr. (7) Insbesondere der Zugang zur Krebsfrüherkennung variiert zwischen den Kantonen erheblich, was in der gesundheitspolitischen Diskussion zunehmend als Ungleichheit eingestuft wird. (8) Eine nationale Strategie gegen Krebs, die einen einheitlichen Zugang zu Krebsfrüherkennungsprogrammen, wie Brustkrebs-Screening, vorsieht, könnte einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der Patientensituation leisten.

Krebsprävention: Rückstand im internationalen Vergleich

International betrachtet verfügt die Schweiz im Bereich der Krebsprävention derzeit über andere strukturelle Rahmenbedingungen. Gemäss dem International Cancer Control Partnership (ICCP), einer Gruppe internationaler Organisationen, die sich für die Krebsbekämpfung engagieren, verfügen mehr als 120 Länder über einen nationalen Krebsplan. (9) Die Europäische Union hat mit dem «Europe’s Beating Cancer Plan» das Ziel verfolgt, bis 2025 90 Prozent der europäischen Bevölkerung den Zugang zu bestimmten strukturierten Früherkennungsprogrammen zu ermöglichen. (10) Eine Zielsetzung, die auch für die Schweiz richtungsweisend sein könnte.

Die Früherkennung von Brustkrebs wird nicht von allen genutzt, weil sie sich einerseits nicht persönlich angesprochen fühlen – sie verspüren keine Symptome und denken, dass sie das nicht betrifft – andererseits haben wir in der Schweiz einen Flickenteppich, was die Früherkennungsprogramme angeht. Stefanie de Borba, Mediensprecherin Krebsliga Schweiz

4. Februar 2026: Weltkrebstag

«Gemeinsam einzigartig» lautet das Motto des Weltkrebstages 2026. Dieses steht für Patientinnen und Patienten mit Krebs, die durch ihre Diagnose miteinander verbunden sind – jede und jeder mit seiner eigenen Geschichte. (1) Als Partner-Organisation der Kampagne setzt sich das Unternehmen MSD (MSD Merck Sharp & Dohme AG) für Vorsorgeuntersuchungen und die Früherkennung von Krebserkrankungen ein.

Krebsversorgung in der Schweiz: Bevölkerung fordert stärkeren Fokus auf Prävention & Aufklärung

Die vierte Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern zur Krebsversorgung in der Schweiz im Auftrag von MSD Schweiz (MSD Merck Sharp & Dohme AG) zeigt eine grosse Lücke zwischen notwendigen Vorsorgemassnahmen gegen Krebs und deren Umsetzung. Die Befragten wünschen mehr Prävention, Aufklärung und eine einheitlichere Gesundheitsversorgung in der Schweiz. (8)

Prävention am Beispiel der Brustkrebsfrüherkennung

In der Schweiz werden Frauen zwischen 50 und 74 Jahren alle zwei Jahre im Rahmen von kantonalen Brustkrebs-Früherkennungsprogrammen aufgeboten, sich auf Brustkrebs untersuchen zu lassen. Organisierte Brustkrebs-Früherkennungsprogramme sind aktuell (Stand: Februar 2026) in 16 Schweizer Kantonen etabliert. Vier Kantone (AG, GL, LU, SH) befinden sich in der Planungsphase. In sechs Kantonen (NW, OW, SZ, UR, ZG, ZH) existieren keine organisierten Brustkrebs-Screening-Programme. (11) In Kantonen ohne Programm liegt die Verantwortung für die Brustkrebsfrüherkennung bei der Frau oder der behandelnden Ärztin, bzw. dem behandelnden Arzt.

MSD: Forschung und Entwicklung im Kampf gegen Krebs

Das Unternehmen MSD blickt auf eine lange Geschichte der Entwicklung innovativer Medikamente zurück. Im Bereich der Onkologie konzentriert sich MSD auf die Immuntherapie, die darauf abzielt, das körpereigene Immunsystem zur Bekämpfung des Tumors zu aktivieren. Ein grosses Engagement in der Forschung und Entwicklung hat es MSD ermöglicht, ein breit angelegtes Forschungsprogramm mit rund 1’600 klinischen Studien aufzubauen. Derzeit umfasst das Portfolio onkologische Medikamente für die Behandlung verschiedener Krebsarten.

Engagement von MSD gegen Krebserkrankungen in der Schweiz

  • Zurzeit laufen in der Schweiz 31 klinische MSD-Studien mit Krebsmedikamenten
  • Zirka 250 Patientinnen und Patienten nehmen derzeit an klinischen MSD-Studien in der Schweiz teil
  • Mehr als 15 verschiedene Krebsarten werden in klinischen MSD-Studien in der Schweiz untersucht

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.msd.ch/de/home/about-us/areas-of-focus/oncology/

Links für weitere Informationen

Über MSD Merck Sharp & Dohme in der Schweiz

In der Schweiz beschäftigt MSD Merck Sharp & Dohme an fünf Standorten im Kanton Luzern und Zürich über 1‘000 Mitarbeitende. Am Standort in Zürich, im «The Circle», betreibt MSD einen globalen Innovations- und Entwicklungs-Hub. Die Haupttherapiebereiche von MSD sind Onkologie, Infektionskrankheiten und kardiometabolische Erkrankungen. Zudem verfügen wir über ein breites Portfolio an Impfstoffen zur Prävention von Krankheiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. An unserem Standort in Schachen stellen wir Medikamente für weltweite klinische Studien her und betreiben ein forensisches Labor. Ausserdem führt MSD in der Schweiz allein jährlich fast 50 klinische Studien durch. Wir nehmen unsere Verantwortung für die lokale Gemeinschaft wahr und engagieren uns u.a. seit Jahren an den «Trendtagen Gesundheit Luzern» sowie in der «Allianz Gesundheitskompetenz». Im Jahr 2025 erhielt MSD zum dreizehnten Mal in Folge die Auszeichnung «Top Employer Switzerland».

Für weitere Informationen besuchen Sie uns bitte auf www.msd.ch, de.msd-animal-health.ch, www.msd-gesundheit.ch und folgen Sie uns auf LinkedIn, Facebook und YouTube.

Sie finden diese und weitere Meldungen auf unserer Website im geschützten Bereich für Medienschaffende: www.msd.ch/de/home/news/

Referenzen

  1. Worldcanderday.org. Verfügbar unter: https://www.worldcancerday.org/sites/default/files/2025-05/wcd25_impact_report_fa.pdf. Zuletzt eingesehen: 30.01.2026.
  2. Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft (dkfz.) und AOK-Bundesverband Die Gesundheitskasse AOK. Public Health Index 2025. Gesundheitsschutz im europäischen Vergleich. Stand: November 2025. Verfügbar unter: https://www.aok.de/pp/public-health/index/#c62861. Zuletzt eingesehen: 30.01.2026.
  3. World Health Organization (WHO). Early cancer diagnosis saves lives, cuts treatment costs. Verfügbar unter: https://www.who.int/news/item/03-02-2017-early-cancer-diagnosis-saves-lives-cuts-treatment-costs. Zuletzt eingesehen: 30.01.2026.
  4. Public Health Schweiz. Die Kürzungen des BAG sind kurzsichtig und widersprechen gesundheitspolitischen Zielen. Verfügbar unter: https://public-health.ch/de/news-de/2025/02/28/die-k%C3%BCrzungen-im-bag-sind-kurzsichtig-und-widersprechen-gesundheitspolitischen-zielen/. Zuletzt eingesehen: 30.01.2026.
  5. Krebsliga. Krebs in der Schweiz: wichtige Zahlen. Verfügbar unter: https://www.krebsliga.ch/ueber-krebs/zahlen-fakten/-dl-/fileadmin/downloads/sheets/zahlen-krebs-in-der-schweiz.pdf. Zuletzt eingesehen: 30.01.2026.
  6. Bundesamt für Statistik. Krebsmonitoring Schweiz. Stand und Entwicklung onkologischer Erkrankungen in der Schweiz. Datenstand: 05.08.2025, veröffentlicht: 10.11.2025. Verfügbar unter: https://krebs-monitoring.bfs.admin.ch/de/vergleich/neuerkrankungen/. Zuletzt eingesehen: 30.01.2026.
  7. Bundesamt für Gesundheit (BAG). Nationale Strategie geben Krebs 2014-2020. Verfügbar unter: https://www.bag.admin.ch/de/nationale-strategie-gegen-krebs-20142020. Zuletzt eingesehen: 30.01.2026.
  8. MSD Krebsversorgungsmonitor 2024, Früherkennung und Prävention: Möglicher Schlüssel für eine bessere Versorgung. gfs.bern. Dezember 2024. Download des vollständigen Berichts unter: https://cockpit.gfsbern.ch/de/cockpit/krebsversorgungsmonitor-2024/, zuletzt eingesehen: 30.01.2026.
  9. International Cancer Control Partnership (ICCP). Verfügbar unter: https://www.iccp-portal.org/about-iccp/about-map#domain_2. Zuletzt eingesehen 30.01.2026.
  10. European Commission. A cancer plan for Europe. Europe’s Beating Cancer Plan. Verfügbar unter: https://commission.europa.eu/topics/public-health/european-health-union/cancer-plan-europe_en. Zuletzt eingesehen: 30.01.2026.
  11. swisscancerscreening. Krebsfrüherkennungsprogramme in Ihrer Region. Brustkrebs. Verfügbar unter: https://www.swisscancerscreening.ch/de/angebote-in-ihrem-kanton. Zuletzt eingesehen: 30.01.2026.

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Head of Communications
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