Das könnte Sie auch interessieren:

Junge Menschen bewegen, Künstliche Intelligenz in Kampagnen

Dietikon (ots) - Das sind nur zwei der Themen, die morgen am Campaigning Summit Switzerland in Zürich ...

"Die Reimanns" und "Daniela Katzenberger" bescheren RTL II einen starken Montagabend

München (ots) - "Die Reimanns" mit 6,6 % MA (14-49 Jahre) und 8,5 % MA (14-29 Jahre) - "Daniela ...

Mobility verdoppelt ihr One-Way-Netz

Rotkreuz (ots) - Von Ort zu Ort reisen und das Auto einfach stehen lassen: Seit heute ist dies zwischen 29 ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von GastroZürich

18.12.2015 – 10:52

GastroZürich

GastroSuisse: Parlament verpasst Chance, gegen Hochkosteninsel anzugehen

Zürich (ots)

Die Eidgenössischen Räte sind der Empfehlung des Bundesrates leider nicht gefolgt und haben die Parlamentarische Initiative "Aufhebung der zolltariflichen Begünstigung der Importe von gewürztem Fleisch" deutlich angenommen. Der Branchenverband GastroSuisse wertet diesen Entscheid als falsches Signal. In schwierigen Zeiten der Frankenstärke und angesichts des harten grenzüberschreitenden Wettbewerbs sind solche Nadelstiche gegen den Tourismus, die Hotellerie und die Restauration unverständlich.

Im grenzüberschreitenden Wettbewerb sind die hohen Warenkosten ein grosser Nachteil für die Betriebe der Branche. Willkürliche Zollerhöhungen, wie die heute beschlossene, erhöhen die Warenkosten unnötig und verschlimmern den Standortnachteil der Schweizer KMU auf der Hochkosteninsel mitten in Europa. "Von einem bürgerlicher gewordenen Parlament erwarte ich, dass solche schädlichen Entscheide künftig ausbleiben", fordert Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse.

Die negativen Auswirkungen der hohen Warenkosten zeigen sich im Ausbleiben von Gästen aus dem Euro-Raum, was durch die Überbewertung des Frankens noch verstärkt wird. Zugleich wird der Gastronomietourismus gefördert, der einen jährlichen Wertschöpfungsverlust von rund 4 Milliarden Schweizer Franken verursacht.

Berechnungen belegen, dass Importe von Würzfleisch keinerlei wirtschaftliche Schäden bei der Schweizer Fleisch-Industrie hinterlassen haben. Fahrlässig wird dagegen hingenommen, dass Schweizer Unternehmen zu den hohen Kosten und aufgrund staatlich verteuerter Importe am Standort Schweiz nicht mehr überleben können. Umso unverständlicher ist der Entscheid des Parlaments für das Gastgewerbe.

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Rund 20'000 Mitglieder, davon gegen 3000 Hotels, organisiert in 26 Kantonalverbänden und vier Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an.

Kontakt:

GastroSuisse, Remo Fehlmann, Direktor
Telefon 044 377 53 53, communication@gastrosuisse.ch

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von GastroZürich
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung