Pädagogische Hochschule Zürich

PH Zürich als Beraterin des Club of Rome in der Zeltstadt des Wissens

    Zürich (ots) - An einer Ausstellung sollen Besucherinnen und Besucher möglichst häufig an den Ständen hängen bleiben. Die PH Zürich weiss, worauf es dabei ankommt und bietet dieses Know-how als Dienstleistung an. Davon profitiert hat auch der Club of Rome, der am 23./24. Oktober in Winterthur Teil der Zeltstadt des Wissens ist. Organisiert wird diese von der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Winterthur anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums.

    Damit eine Exposition möglichst bei vielen Menschen gut ankommt, müssen die Sachverhalte adressatengerecht dargeboten werden. Die PH Zürich als Spezialistin für das Vermitteln von Wissen stand dem Club of Rome als Beraterin zur Seite - bei der Auswahl der Themen, die anschaulich dargestellt werden können oder wenn es darum ging, komplexe Sachverhalte verständlich zu formulieren. Zu einer gelungenen Ausstellung tragen auch museumspädagogische Ansätze bei: Wie sollen Besucherinnen und Besucher durch die Exposition geführt werden? Was braucht es, damit sie an den Ständen stehenbleiben? Besonderen Wert legt die PH Zürich darauf, dass die Ausstellung zum Nachdenken anregt. Luigi Bazzigher, Didaktik-Dozent im Fachbereich Mensch und Umwelt an der PH Zürich: «Wir sind vom reinen Vermitteln von Wissen weggekommen. Wir versuchen auch die Frage der Angesprochenen einzubringen: 'Und was hat das Ganze mit mir zu tun?'».

    Ein Teil der Ausstellung des Club of Rome besteht aus dem Zeitkapselprojekt: Schülerinnen und Schüler können ihre persönlichen Ansichten zur Zukunft in einer Zeitkapsel hinterlegen. Diese wird anschliessend für 25 Jahre verschlossen. Damit die teilnehmenden Schulen die Zeltstadt möglichst intensiv erleben, erhielten sie zur Erarbeitung ihrer Statements Informationsmaterial. So konnten sie sich im Vorfeld mit dem Zeitkapselprojekt befassen. Luigi Bazzigher: «Wenn die Schülerinnen und Schüler über die Thematik Bescheid wissen, können sie differenziertere Aussagen machen. Und möglicherweise erreichen wir so auch einen nachhaltigen Effekt.»

ots Originaltext: Pädagogische Hochschule Zürich
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Kontakt:
Prof. Dr. Luigi Bazzigher
Fachbereichsleiter Mensch & Umwelt
E-Mail: luigi.bazzigher@phzh.ch



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