EcoArtLab: Kollaborationen zwischen Kunst und Wissenschaft
Kollaborationen zwischen Kunst und Wissenschaft gelten als vielversprechend, um das Finden von Antworten auf die Klimakrise zu beschleunigen. Denn die Frage drängt, welche Handlungsoptionen existieren und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um eine Transformation hin zu grösserer Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit zu ermöglichen. Doch was bewirken Kollaborationen zwischen Kunst und Klima tatsächlich, und was bleibt ungelöst? Ein Symposium der Hochschule der Künste Bern HKB am 13. und 14. Oktober 2026 im Rahmen des EcoArtLab-Projekts ordnet ein.
Dass die Zusammenarbeit von Künstler*innen und Wissenschaftler*innen neue Wege des Erkennens, Wahrnehmens und der gesellschaftlichen Transformation eröffnet, leuchtet ein. So tauschen sich Klimaforscher*innen zunehmend mit Künstler*innen aus oder erweitern ihr Methodenrepertoire mit künstlerischen Praktiken. Gleichzeitig wenden sich Künstler*innen öfters ökologischen Themen zu. Und auch Initiativen und Fördergefässe richten sich immer mehr darauf aus, künstlerische und wissenschaftliche Positionen stärker zusammenzubringen.
Doch was solche Kollaborationen zwischen Kunst und Wissenschaft tatsächlich bewirken, wurde bisher kaum beforscht. Zudem fehlten bis anhin allgemeingültige Kriterien, diese zu evaluieren. Genau hier hakt das gemeinsame Forschungsvorhaben der Hochschule der Künste Bern HKB und des mLAB des Geographischen Instituts der Universität Bern ein, das während vier Jahren solche Kollaborationen aus mehreren Jahrzehnten kritisch reflektiert, aktuelle Projekte begleitet oder eigene auf die Beine gestellt hat.
Den Schlusspunkt setzt das SNF-Projekt nun mit seiner Tagung am 13. und 14. Oktober 2026 im Gaskessel Bern, an dem das Forschungsteam die gemachten Erkenntnisse mit Fachleuten und der interessierten Öffentlichkeit diskutiert. Dabei stehen Fragen im Zentrum wie, weshalb es nach wie vor unzählige Artist-in-Lab-Programme gibt, aber fast keine Wissenschaftler*innen, die in Künstlerateliers eingebunden sind. Oder wer überhaupt von diesen Initiativen profitiert, und welche Zielgruppen damit erreicht werden. Mit dem Symposium möchte das Forschungsteam ein weiteres Manifest der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft im Kontext der Klimakrise und des ökosozialen Wandels begründen.
Wir laden Sie ganz herzlich zu diesem Symposium ein. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Kontakt
Yvonne Uhlig
Leiterin Kommunikation und Marketing
079 35463 55
Links
Projekt Relationale Begegnungen zwischen den Künsten und der Klimaforschung
Berner Fachhochschule | Hochschule der Künste Bern HKB Yvonne Uhlig, Leiterin Kommunikation und Marketing Fellerstrasse 11, 3027 Bern 079 354 63 55


