Nein zur Halbierungsinitiative - Ja zu einer starken und regional verankerten SRG
Bern (ots)
Die Schweizer Stimmbevölkerung hat sich für eine starke SRG ausgesprochen und die Halbierungsinitiative abgelehnt. Die SRG begrüsst dieses Bekenntnis zu einem vielfältigen, digitalen und regional verankerten Service public.
Mit dem heutigen Volksentscheid spricht sich die Schweizer Stimmbevölkerung gegen die Halbierungsinitiative und für eine weiterhin regional verankerte SRG aus, die nahe bei den Menschen ist und ein vielfältiges Programm in allen Sprachregionen bietet. Sie bestätigt damit die Bedeutung eines starken Medienplatzes Schweiz mit einer unabhängigen SRG und unterstützt deren Auftrag im digitalen Zeitalter. "Für die Zukunft der SRG war der heutige Tag entscheidend. Es freut uns sehr, dass uns die Stimmbevölkerung erneut das Vertrauen ausgesprochen hat", sagt SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina. "Wir sind erleichtert, dass es gelungen ist, den Mehrwert der SRG für die ganze Schweiz sichtbar zu machen."
Zum zweiten Mal innert wenigen Jahren hat sich die Stimmbevölkerung an der Urne gegen eine Schwächung der SRG ausgesprochen. Die damit verbundenen Diskussionen um die finanzielle Ausstattung der SRG und die Ausgestaltung des medialen Service public in der Schweiz haben gezeigt, dass eine Mehrheit der Stimmbevölkerung eine zukunftsfähige, regional und digital verankerte SRG will, die im Alltag der Menschen relevant ist und sich weiterentwickelt. Auch für den Medienplatz als Ganzes bedeutet dieser Entscheid Stabilität.
Die SRG erhielt breite Unterstützung aus allen Teilen der Gesellschaft - Privatpersonen, Sport, Kultur, Wissenschaft, Politik und viele mehr - und dankt allen, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit grossem Engagement für den Service public eingesetzt haben. Die in allen Sprachregionen intensiv geführte Debatte und die vielen öffentlichen wie persönlichen Stellungnahmen für einen starken medialen Service public haben gezeigt, welch hohen Wert die SRG für die Menschen in der Schweiz hat.
"Das Abstimmungsergebnis freut, motiviert und verpflichtet uns. Wir setzen alles daran, das Publikum weiterhin mit einem vielfältigen und starken Programm im Alltag zu begleiten", sagt Generaldirektorin Susanne Wille. "Dieser Vertrauensbeweis bekräftigt uns darin, weiter nah bei den Menschen zu bleiben, sprachregional, aber auch im digitalen Raum. Und wir führen den eingeschlagenen Weg der SRG-Transformation fort."
Seit 2024 befindet sich die SRG mit "Enavant" in einem grundlegenden Transformationsprozess. Die SRG wird diese Transformation mit aller Kraft vorantreiben und in den nächsten drei Jahren ihre internen Strukturen anpassen, das Angebot schärfen und die Digitalisierung weiter vorantreiben.
Hinweis für audiovisuelle Medien: Jean-Michel Cina und Susanne Wille werden heute ab 14:30 Uhr an der Schwarztorstrasse 21 in Bern für Fragen zur Verfügung stehen.
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Gianna Blum
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