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Media Service: LafargeHolcim: Verwaltungsratspräsident Beat Hess vertritt Lafarge vor den Richtern in Paris

Zürich (ots) - LafargeHolcim-Verwaltungsratspräsident Beat Hess vertritt den Tochterkonzern Lafarge in der Syrien-Affäre vor den französischen Untersuchungsbehörden. Dies berichtet die «Handelszeitung». Seinen ersten Auftritt in der Sache hatte Hess Ende Juni bei einer Anhörung in Paris. Beat Hess übernimmt diese Rolle nach mehreren Rücktritten im Verwaltungsrat von Lafarge. Im Juni musste eine ausserordentliche Generalversammlung einen neuen CEO und Präsidenten bestellen. Diese zwei Funktionen übernimmt nun Magali Anderson, am Hauptsitz des Mutterkonzerns LafargeHolcim in Zürich für Gesundheit & Sicherheit im Konzern zuständig. Wie ein Sprecher bestätigt, vertritt aber nicht Anderson Lafarge vor den Richtern in Frankreich, sondern LafargeHolcim-Präsident Beat Hess persönlich. Neben acht Kadermitarbeitern ist neu das Unternehmen Lafarge selbst im Visier der Justiz. Seit Ende Juni ermitteln die Behörden ausserdem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Hinzu kommen die Tatbestände Terrorismusfinanzierung, Bruch von Embargobestimmungen sowie Gefährdung von Menschenleben. Die französische Vorgängerfirma von LafargeHolcim und deren Verantwortliche haben während des Syrien-Konflikts eine Fabrik betrieben und Geld an Terrorgruppen gezahlt.

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