KV Schweiz

KV Schweiz: Nationalrat hat Berufsbildung zu Recht gestärkt

    Zürich (ots) - Der KV Schweiz ist erfreut, dass nach dem Ständerat nun auch der Nationalrat mit den Beschlüssen zum BFI-Kredit die Berufsbildung stärken will. Positiv ist weiter, dass der Bund den schon längst vorgeschriebenen Bundesanteil von 25 Prozent an den Berufsbildungskosten bis 2011 erreichen will. Die Entscheide liegen auch im Interesse der Wirtschaft, hat doch die Berufsbildung eine enorme volkswirtschaftliche Bedeutung.

    Der Kaufmännische Verband Schweiz begrüsst die nunmehr auch vom Nationalrat bewilligte leicht überdurchschnittliche Zuwachsrate der Ausgaben von 8,7 % für die Berufsbildung. Es ist zentral, dass die Wirtschaft weiterhin nebst Spitzenkräften in Forschung und international wettbewerbsfähigen Hochschulabsolventen auch über eine breite Basis hoch qualifizierter Fachkräfte verfügt. Diese sind insbesondere für die KMU der tragende Pfeiler.

    Bereits heute zeichnet sich - wie in den umliegenden Ländern - ein für die Wirtschaft fataler Fachkräftemangel ab. Obwohl das Gesetz dem Bund schon heute vorschreibt, dass er 25 % der Ausgaben im Berufsbildungsbereich übernehmen müsste, liegt dieser Anteil heute erst bei rund 17 %. Dass der Bund diese Vorgabe nun wenigstens am Ende der kommenden Legislatur erreichen will, weckt zwar keine Euphorie, ist aber gleichwohl positiv zu werten.

    Zu diskutieren gab im Rat der Finanzrahmen für die Fachhochschulen. Es wäre wünschenswert, wenn bei künftigen Debatten auch auf kantonaler Ebene vermehrt die ungenügende Finanzierung der höheren Berufsbildung thematisiert würde.

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