ASTAG Schweiz. Nutzfahrzeugverband

Transporteure auf der Schulbank

Transporteure auf der Schulbank
Robert Surber, Präsident der Prüfungskommission Berufszulassung Strassentransport

Querverweis auf Bild: www.newsaktuell.ch/d/galerie.htx?type=obs Querverweis auf Interview mit Kommissionspräsident Robert Surber: www.newsaktuell.ch/d/ (Schnellsuche: ASTAG)

    Bern (ots) - Als Folge der bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union müssen neu auch Schweizer Tansporteure eine Lizenz haben. Sie müssen sich ausweisen über persönliche Integrität, finanzielle Leistungsfähigkeit und fachliche Eignung. Sie müssen eine Prüfung ablegen, das heisst noch einmal die „Schulbank drücken".

    Nun gilt es ernst: Spätestens bis Ende nächsten Jahres müssen Strassentransporteure eine Lizenz erworben haben, das heisst eine Berufszulassung, wie sie etwa für Anwälte oder Gastwirte vorgeschrieben ist. Wer im internationalen Verkehr operativ ist, braucht das Papier bereits seit 1. Juni 2002, dem Inkrafttreten des Landverkehrsabkommens. Die Neuerung betrifft Personen- und Güterverkehr gleichermassen, das heisst Carunternehmer wie Camionneure.

    Die Integrität wird mit einem Auszug aus dem Strafregister überprüft. Der Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit muss anhand der zurückliegenden Jahresrechnung des Betriebs erbracht werden. Seine fachliche Eignung beweist der Transporteur, indem er eine Prüfung ablegt. Dazu gehört eine ganze Reihe von Fächern: verschiedene Rechtsgebiete, kaufmännische und finanzielle Führung, Zugang zum Markt, Nutzfahrzeugtechnik und Sicherheit.

    Eine Trägerschaft, bestehend aus den Institutionen ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband, Les Routiers Suisses und VöV Verband öffentlicher Verkehr, bietet den Transporteuren die nötige Vorbereitung und Unterstützung an. Die Trägerschaft offeriert Kurse und nimmt die Prüfungen ab. Die Federführung liegt bei der ASTAG, die das Sekretariat sicherstellt.

    „Die ersten Prüfungen sind durchgeführt, und wir bieten laufend Vorbereitungskurse an", zieht der Präsident der Prüfungskommission, Robert Surber, eine vorläufige Bilanz. Natürlich sei die Berufszulassung eine zusätzliche Anstrengung für die Transporteure, aber im Ergebnis stelle sie einen Schritt hin zu noch mehr Professionalität in der Branche dar, fasst Robert Surber die Konsequenzen der neuen Vorschriften zusammen. In einem Kurzinterview beantwortet er die meist gestellten Fragen (siehe www.newsaktuell.ch/d/ Schnellsuche: ASTAG)

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Beat Keiser
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