Staatskanzlei Luzern

Algenblüte im Baldeggersee

Luzern (ots) - Am Montag, 27. Juni, breitete sich am Baldeggersee ein Fäulnisgeruch aus. Bisherige Abklärungen über die Ursachen ergaben, dass der Geruch von absterbenden Algen herrührt. Dabei handelt es sich um eine Blaualgenart, die sich bei der intensiven Sonneneinstrahlung massenhaft vermehren konnte.

Diese Algenart setzt beim Absterben Stoffe frei, die für Fische und andere Lebewesen im Wasser gefährlich sein können. Erste geschwächte Fische wurden am Montag Abend im Seeausfluss, dem Aabach, festgestellt. Da das heisse Wetter anhält, ist auch heute Dienstag mit einer ähnlichen Situation zu rechnen. Das Wasser wird weiterhin trübe sein und mit schlechten Gerüchen ist zu rechnen.

Bei diesen Verhältnissen empfehlen die zuständigen Fachleute des Kantons Luzern, nicht im Baldeggersee zu baden, bis sich die Situation gebessert hat. Sie raten auch ab, Hunde oder Vieh vom Seewasser trinken zu lassen.

Die Dienststelle Umwelt und Energie steht in Kontakt mit den betroffenen Gemeinden. Sie nimmt heute Dienstag vom Seewasser zusätzliche Proben und lässt diese analysieren. Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen, werden die Medien wieder informiert.

Kontakt:

Hansruedi Arnet
Medienbeauftragter Umwelt und Energie (uwe)
Tel.: +41/41/228'60'68
E-Mail: hansruedi.arnet@lu.ch

Philipp Amrein
Kantonaler Fischereiaufseher Landwirtschaft und Wald (lawa)
Tel.: +41/41/925'10'84



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