Staatskanzlei Luzern

Gesundheitsdirektor verlangt Klärung der Vorwürfe von Datenmissbrauch

Luzern (ots) - Mit Besorgnis hat Gesundheitsdirektor Guido Graf die Vorwürfe zur Kenntnis genommen, dass angeblich Daten von Spitalpatienten für den Wahlkampf missbraucht worden seien. Er verlangt vom Spital eine lückenlose Klärung. "Der Datenschutz im Luzerner Kantonsspital hat einen sehr hohen Stellenwert und muss gewährleistet sein", sagt Guido Graf.

Gesundheitsdirektor Guido Graf hat mit Besorgnis auf den Vorwurf reagiert, dass Daten von Patientinnen und Patienten aus dem Luzerner Kantonsspital für den Wahlkampf missbraucht worden seien. Den Vorwurf machte die "Neue Luzerner Zeitung" publik. "Ich verlange eine rasche und lückenlose Klärung der Vorwürfe", sagt Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf. Eine Untersuchung soll klären, ob tatsächlich eine Verletzung des Datenschutzes vorliegt, oder ob die involvierten Stellen vom Vorwurf freigesprochen werden können. Er begrüsse, dass auch das Spital alles daran setze, die Anschuldigungen zu klären. Graf: "Es gilt die Unschuldsvermutung."

Die Einhaltung des Datenschutzes sei im Gesundheitswesen sehr wichtig. "Der Datenschutz muss jederzeit gewährleistet sein", sagt Graf. Er begrüsst, dass auch der kantonale Datenschutzbeauftragte in diesem Fall Abklärungen trifft.

Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf steht im Kontakt mit den Verantwortlichen des Luzerner Kantonsspitals.

Das Luzerner Kantonspital ist eine eigenständige Unternehmung und somit für die Klärung der Vorwürfe verantwortlich.

Kontakt:

Staatskanzlei Luzern
Tel.: +41/41/228/60'00
E-Mail:information@lu.ch
Internet: www.lu.ch



Weitere Meldungen: Staatskanzlei Luzern

Das könnte Sie auch interessieren: