Fürstentum Liechtenstein

ikr: Regierungsrätin Aurelia Frick diskutiert mit Bundesrat Didier Burkhalter mögliche Auswirkungen der Masseneinwanderungsinitiative

Die Liechtensteinische Aussenministerin Aurelia Frick, rechts, empfaengt den Schweizer Bundesrat Didier Burkhalter, links, zu einem Arbeitsgespraech, aufgenommen am Montag, 9. Mai 2016, im Regierungsgebaeude in Vaduz. Bundesrat Didier Burkhalter weilte aus Anlass des Unternehmertages in Liechtenstein.

Vaduz (ots/ikr) - Bundesrat Didier Burkhalter traf Regierungsrätin Aurelia Frick am Montag, 9. Mai 2016, zu einem Arbeitsgespräch in Vaduz. Die beiden Aussenminister tauschten sich über aktuelle Themen in den bilateralen Beziehungen zwischen Liechtenstein und der Schweiz aus. Zudem diskutierten sie gemeinsame Herausforderungen in Europa sowie die enge Zusammenarbeit in multilateralen Foren, insbesondere der UNO.

Liechtenstein und die Schweiz sind durch über 100 bilaterale Verträge in verschiedensten Bereichen verbunden. Zudem werden die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten laufend weiterentwickelt. Dementsprechend ist die Pflege der regelmässigen Kontakte zwischen den Amtskollegen wichtig.

Einen Schwerpunkt des Gesprächs zwischen Regierungsrätin Aurelia Frick und Bundesrat Didier Burkhalter bildete das Verhältnis beider Staaten zur EU. Aurelia Frick berichtete über den EWR-Finanzierungsmechanismus 2014-2021, der dem Landtag im Juni zur Ratifikation vorgelegt wird. Ausserdem erkundigte sie sich bei Bundesrat Burkhalter nach den Fortschritten der Diskussionen zwischen der Schweiz und der EU zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative und zur Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen. In diesem Zusammenhang betonte Regierungsrätin Frick die historisch gewachsene wirtschaftliche, soziale und kulturelle Verflechtung der Region Rheintal, die auf beiden Seiten des Rheins positive Auswirkungen hat.

Auch Regierungschef Adrian Hasler und Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer nutzten Bundesrat Burkhalters Besuch am Unternehmertag in Vaduz zu informellen Gesprächen.

Kontakt:

Amt für Äusseres, Bildung und Kultur
Martin Frick, Leiter Amt für Auswärtige Angelegenheiten
T +423 236 60 50



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