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"Es gibt keinen Notfall-Knopf" - Air Berlin widerspricht italienischen Behörden

    Berlin (ots) - Auch einen Tag nach dem Fehlalarm von Rom, der ausgelöst worden war, weil italienische Behörden geglaubt hatten, eine Maschine von Air Berlin sei von Terroristen entführt worden, haben die für den Einsatz von Militär und Polizei Verantwortlichen der Fluggesellschaft gegenüber noch keine Erklärung für ihr Vorgehen abgegeben. Die am Vortag von einem italienischen Beamten vor Journalisten aufgestellte Behauptung, dass der Alarm ausgelöst wurde, weil der Pilot des Flugzeuges versehentlich einen Notfallknopf betätigt habe, wird von Air Berlin entschieden zurückgewiesen.

    "Da es im Cockpit keinen Notfallknopf gibt, konnte der auch nicht versehentlich betätigt werden", erklärte Unternehmenssprecher Peter Hauptvogel am Mittwoch in Berlin. Zwar sei es möglich, über den Radar-Transponder der Maschine einen für den Fall einer Entführung festgelegten Code an die Flugsicherung zu senden, doch müssten dafür nacheinander vier Ziffern manuell mittels eines Drehknopfes gewählt und einzeln eingerastet werden. Dies unbeabsichtigt zu tun, sei ausgeschlossen.

ots Originaltext: Air Berlin GmbH & Co Luftverkehrs KG
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