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EANS-News: SHW AG meldet Rekordzahlen für das Geschäftsjahr 2011

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Geschäftszahlen/Bilanz


Aalen (euro adhoc) - * Konzernumsatz wächst von Januar bis Dezember 2011 um 24,2
Prozent auf 360,6 Mio. Euro
* Jahresüberschuss steigt um 25,8 Prozent auf 17,0 Mio. Euro 
* Netto-Bankverbindlichkeiten auf 8,6 Mio. Euro reduziert

Aalen, 15. Februar 2012. Die SHW AG, einer der führenden Automobilzulieferer von
CO2-relevanten Pumpen und Motorkomponenten sowie Bremsscheiben, hat heute die
vorläufigen und ungeprüften Finanzkennzahlen 2011 vorgelegt. Nach einem starken
vierten Quartal 2011 erreichten sowohl der Konzernumsatz als auch der
Konzernjahresüberschuss ein neues Rekordniveau. 

Der Konzernumsatz erhöhte sich um 24,2 Prozent auf 360,6 Mio. Euro (Vorjahr:
290,3 Mio. Euro). Dieser Anstieg resultierte aus einer Vielzahl von
Produktneuanläufen und der hohen Kapazitätsauslastung der vorhandenen Anlagen.
Der Jahresüberschuss stieg auf 17,0 Mio. Euro (Vorjahr: 13,5 Mio. Euro). Das
Ergebnis je Aktie beträgt 2,93 Euro (Vorjahr: 2,46 Euro). Das operative
Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT bereinigt) erhöhte sich im Zeitraum
Januar bis Dezember 2011 gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Mio. Euro auf 26,2 Mio.
Euro. Die entsprechende Umsatzrendite lag mit 7,3 Prozent unter dem
Vorjahreswert von 7,8 Prozent. Maßgebend dafür waren Mehraufwendungen im
Zusammenhang mit einer hohen Anzahl von Anläufen neuer Produktionsanlagen. 

"Das erste Geschäftsjahr der SHW AG nach dem Börsengang ist sehr erfolgreich
verlaufen", sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Krause, verantwortlich für
den Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten. 

Weiterer Abbau der Netto-Bankverbindlichkeiten trotz deutlich höherer
Investitionen

Durch die hohe Anzahl von Neuanläufen stiegen die Sachinvestitionen im
Geschäftsjahr 2011 von 7,5 Mio. Euro auf 18,8 Mio. Euro an. Gleichzeitig
erhöhten sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um 38,4 Prozent auf
5,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 3,8 Mio. Euro).

"Trotz dieser hohen Investitionen ist es uns gelungen, einen positiven Free Cash
Flow zu erwirtschaften. Dadurch konnten wir die Netto-Bankverbindlichkeiten von
13,4 Mio. Euro auf nur noch 8,6 Mio. Euro reduzieren", betont SHW-Finanzvorstand
Oliver Albrecht. "Die Eigenkapitalquote wurde von 22,6 Prozent auf 31,7 Prozent
verbessert." 

Deutliches Wachstum in beiden Geschäftsbereichen

Im Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten erhöhte sich der Umsatz im
Geschäftsjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 26,8 Prozent auf 268,3 Mio.Euro
(Vorjahr: 211,6 Mio. Euro). Dabei profitierte der Bereich Personenkraftwagen bei
einem Umsatzplus von 25,6 Prozent von den hohen Abrufen bei variablen Ölpumpen
und Start-Stopp-Pumpen sowie zahlreichen Neuanläufen. Der Bereich Truck &
Off-Highway setzte das starke Umsatzwachstum der Vorquartale fort und konnte den
Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 36,6 Prozent auf 31,7 Mio. Euro steigern. Das
operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT bereinigt) des Geschäftsbereichs
Pumpen und Motorkomponenten stieg im Zeitraum von Januar bis Dezember 2011
gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Mio. Euro auf ein neues Rekordniveau von 26,7 Mio.
Euro. Die entsprechende Umsatzrendite verringerte sich wegen erhöhter
Anlaufkosten von 10,9 Prozent auf 10,0 Prozent.

Im Geschäftsbereich Bremsscheiben verbesserte sich der Umsatz um 17,2 Prozent
auf 92,2 Mio. Euro (Vorjahr: 78,7 Mio. Euro). Dieser Anstieg ist vor allem auf
die um ein Drittel gestiegene Nachfrage nach bearbeiteten Bremsscheiben
zurückzuführen. Der Geschäftsbereich konnte das operative Ergebnis vor Zinsen
und Steuern (EBIT bereinigt) um 0,2 Mio. Euro auf 0,8 Mio. Euro steigern. "Wir
haben uns zwar gegenüber dem Vorjahr verbessert. Wegen gestiegener Kokspreise
und Anlaufkosten einer neuen Produktionsanlage war die Umsatzrendite noch
unbefriedigend", sagt Andreas Rydzewski, Vorstandsmitglied und zuständig für den
Geschäftsbereich Bremsscheiben. "Bei weiterhin guter Auslastung erwarten wir
allerdings einen weiteren Ergebnisanstieg in 2012."

Guter Start in das laufende Geschäftsjahr

Die Vorzeichen für das laufende Geschäftsjahr stehen gut: "Der hohe
Auftragseingang im vierten Quartal 2011 sichert das weitere Wachstum der SHW im
ersten Quartal dieses Jahres", sagt Dr. Wolfgang Krause. "Für die Zukunft sind
wir gut aufgestellt, da unsere Produkte einen wesentlichen Beitrag zur
notwendigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Kraftfahrzeugen leisten." 

Den vollständigen Jahresabschluss 2011 sowie den Ausblick für das Jahr 2012
veröffentlicht SHW mit dem Geschäftsbericht am 27. März 2012. 


Über SHW
Das Unternehmen wurde 1365 gegründet und zählt damit zu den ältesten
Industriebetrieben in Deutschland. Heute ist die SHW AG ein führender
Automobilzulieferer mit Produkten, die wesentlich zur Reduktion des
Kraftstoffverbrauchs und damit der CO2-Emissionen beitragen. Im Geschäftsbereich
Pumpen und Motorkomponenten entwickelt und produziert der SHW-Konzern Pumpen für
Personenkraftwagen und sogenannte Truck & Off-Highway Anwendungen (LKW, Agrar-
und Baumaschinen sowie Stationärmotoren und Windkraftanlagen). Im
Geschäftsbereich Bremsscheiben werden einteilige, belüftete Bremsscheiben aus
Gusseisen sowie Leichtbaubremsscheiben aus einer Kombination von Eisenreibringen
und Aluminiumtopf entwickelt und produziert. Zu den Kunden des SHW-Konzerns
gehören namhafte europäische und nordamerikanische Automobilhersteller sowie
Nutzfahrzeughersteller. Der SHW-Konzern produziert an vier Produktionsstandorten
in Deutschland. Diese befinden sich in Bad Schussenried, Aalen-Wasseralfingen,
Tuttlingen-Ludwigstal und Neuhausen ob Eck. Über die 50-prozentige Beteiligung
an dem kanadischen Unternehmen STT Technologies Inc. verfügt das Unternehmen
auch über Produktionsstandorte in Kanada und Mexiko. Mit über 1.000 Mitarbeitern
erwirtschaftete der SHW-Konzern im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 360
Millionen Euro. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.shw.de

Kontakt
Michael Schickling
Leiter Investor Relations & Unternehmenskommunikation
SHW AG
Telefon: +49 (0) 7361 502 462
E-Mail: michael.schickling@shw.de


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auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der SHW AG
beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und
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den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt
keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und
an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


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Rückfragehinweis:
Michael Schickling
Head of Investor Relations & Corporate Communications
SHW AG
Telephone: +49 (0) 7361 502 462
Email: michael.schickling@shw.de

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