Badoo Limited

Sagen Online-Flirts Offline-Revolution voraus?

London (ots/PRNewswire) - Es mag als eine leichtfertige Frage erscheinen, da sich die Aufregung in Ägypten und in Tunesien noch nicht gelegt hat.

Doch trotzdem mag es laut Badoo.com ( http://www.badoo.com) eine passende Frage sein. Badoo ist das weltweit grösste sozialen Netzwerk zum Kennenlernen neuer Leute, mit 107 Millionen plaudernden und flirtenden Benutzern in 180 Ländern, eingeschlossen Ägypten und Tunesien.

Während Badoo etwas ganz anderes erforschte, hat es Beweise für eine verblüffende Verbindung zwischen Online-Flirts und Offline-Protesten gefunden.

"Wir haben eine Tabelle über die flirtbereitesten Städte auf jedem Kontinent zusammengestellt", erklärte Lloyd Price, Marketingdirektor bei Badoo. Er fuhr fort: "Die Städte wurden nach der Anzahl der Online-Flirts aufgelistet, die jeden Monat von deren durchschnittlichen Badoo-Benutzern gestartet wurden."

Interessanterweise war die Stadt in Afrika, in der am meisten geflirtet wurde, mit weitem Abstand Tunis, die Hauptstadt des ersten arabischen Landes, dass revoltierte.

Der untersuchte Zeitraum deckt sich fast genau mit der Revolution in Tunesien.

Als Nächstes richtete sich die weltweite Aufmerksamkeit auf Kairo. "Wir untersuchten also unsere Zahlen für Kairo", erzählte Price. Die Zahlen zeigten, dass Kairo die Stadt Afrikas war, an der am drittmeisten geflirtet wurde.

Und welche ist die Stadt in Afrika, in der am ZWEITmeisten geflirtet wird? Algier.

Medienschlagzeilen haben inzwischen schon propagiert: "Gestern Ägypten, heute Algerien".

"Wir wollen nicht leichtfertig oder opportunistisch sein", erklärte Price. "Doch die Übereinstimmung ist einfach überwältigend."

Was könnte also die Erklärung dafür sein?

Eine Antwort könnte ganz einfach "das Alter" lauten. Badoo-Benutzer in Nordamerika gehören hauptsächlich zur "Generation Y". Sie befinden sich also in ihren Zwanzigern oder Dreissigern - genauso wie die Leute, die die Proteste anführen.

Diese Protestler sind zudem verbunden.

"Tunis, Kairo und Algier sind allesamt Städte mit einem hohen Anteil an ausgebildeten, computererfahrenen, jungen Leuten", merkte Price an. Es ist kein Zufall, dass der Held und Hauptvertreter der Revolution in Kairo Wael Ghoneim ist, ein leitender Angestellter bei Google.

Zusätzlich zu Facebook und Twitter berichtete die weltweite Nachrichtenagentur UPI: "Die in Europa ansässigen Unternehmen Badoo und Bebo haben auch ihre Cyber-Zelte aufgestellt und ,Stadtausrufer' ins Feld geschickt". Während Facebook und Twitter gesperrt waren, haben viele Protestler stattdessen Badoo verwendet. Soziale Netzwerke haben es den Massen ermöglicht, sich online zu koordinieren, um offline zu protestieren.

Der Aufstand in Tunesien wurde als "Die Jasmin-Revolution" bezeichnet und der Protest in Kairo als "Die Megabyte-Revolution". Doch wäre nicht "Die Netzwerkrevolution" der beste Begriff für beide?

Afrikas fünf Städte, in denen am meisten geflirtet wird

RANG STADT PUNKTZAHL* 1. Tunis (Tunesien) 24,7 2. Algier (Algerien) 22,4 3. Kairo (Ägypten) 21,9 4. Wahran (Algerien) 21,8 5 Rabat (Marokko) 21,3

* Schlüssel: Durchschnittliche Anzahl an Online-Flirts, die pro Monat durch Badoo-Benutzer initiiert werden.

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