Betriebsrat der Deutscher Ring-Gruppe

Erste Verhandlungen um Arbeitsplätze beim Deutschen Ring - ver.di startet Aktion "Zeichen setzen"

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    Hamburg (ots) - Morgen erste Verhandlungen zwischen Bâloise Holding und Deutscher Ring Krankenversicherungsverein sowie Signal Iduna

    Mehr als 500 MitarbeiterInnen demonstrieren mit der Aktion "Zeichen setzen" gegen den von der Bâloise Holding angekündigten Abbau von 230 Stellen

    Mehrere hundert MitarbeiterInnen des Deutschen Rings bilden mit roten Schirmen vor der Firmenzentrale auf der gesperrten Ludwig-Erhard-Strasse die Marke Deutscher Ring. Mit der Aktion "Zeichen setzen" kämpfen die MitarbeiterInnen zusammen mit ver.di gegen die Zerschlagung der Unternehmensgruppe Deutscher Ring. Anlass sind die Verhandlungen zwischen Schweizer Bâloise sowie Deutscher Ring Krankenversicherungsverein und Signal Iduna Gruppe, die morgen beginnen.

    "Die Schweizer Bâloise plant die Zerschlagung der gesunden Unternehmensgruppe Deutscher Ring", sagt Helga Reichow, Betriebsratsvorsitzende des Unternehmens. "Dann sollen bundesweit zunächst 230 Arbeitsplätze abgebaut und wichtige Unternehmensteile zu den Basler Versicherungen nach Bad Homburg verlegt werden." Reichow weiter "Dass dieses Vorgehen betriebswirtschaftlich völlig unsinnig ist, haben wir schon mehrfach kommuniziert. Die Belegschaft setzt nun ein Zeichen: Wir sind EIN Ring!"

    Zum Hintergrund: Die Sach- und Lebensversicherung des Deutschen Rings gehören der Schweizer Bâloise und sollen von der Unternehmensgruppe Deutscher Ring abgespalten werden. Der Deutsche Ring Krankenverein setzt sich dagegen zusammen mit der Signal Iduna Gruppe für eine Fortführung der Unternehmensgruppe Deutscher Ring ein und bietet eine Arbeitsplatzgarantie für alle Ring-Beschäftigten.

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    Für Interviews zu weiteren Hintergründen stehen Vertreter des Betriebsrats des Deutschen Ring zur Verfügung.

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Sven Kluth
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E-Mail: Sven.Kluth@DeutscherRing.de



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