Schweizerischer Bankpersonalverband

Schweizerischer Bankpersonalverband - Kündigungen bei den Banken: Es reicht

    Bern (ots) - Der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) ist sehr besorgt wegen den Stellenstreichungen, die am Dienstag und Mittwoch, 10. und 11. Februar, durch die zwei Grossbanken UBS und Credit Suisse angekündigt werden könnten. Die Bankangestellten haben bereits einen sehr hohen Preis in Bezug auf Entlassungen bezahlt und ungerechtfertigte Kritik einstecken müssen, für eine Krise, für die sie nicht verantwortlich sind.

    Schluss mit Stellenabbau

    Das Bankpersonal hat sich mit grossem Engagement für den Erfolg des schweizerischen Bankensektors sowie für die Wirtschaft unseres Landes eingesetzt. Es war massgeblich am Aufbau und an der Entwicklung des guten Rufes des Finanzplatzes Schweiz beteiligt, der derzeit stark unter Beschuss steht. Der gute Ruf einer Bank ist allerdings ihr wichtigster Trumpf. Der Wiederaufbau dieses Vertrauens kann nur mit genügend Mitarbeitenden und einer angemessenen Arbeitsbelastung - ohne die Last von zu vielen Überstunden - gelingen. Aus diesem Grund verurteilt der SBPV die Stellenstreichungen in der Schweiz, zu einer Zeit, in der Kompetenz und Qualität der Dienstleistungen dringend erforderlich sind, um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen.

    Mehr Transparenz

    Der SBPV verlangt seit vielen Jahren mehr Transparenz über die Systeme der Fixlöhne, den variablen Lohnbestandteilen und deren weltweiten Verteilung. Diese Transparenz ist ebenfalls notwendig für die Förderung des Vertrauens, das unbedingt zurückgewonnen werden muss.

    Eine starke Sozialpartnerschaft

    Die Konkurrenz unter den Banken, die Jagd nach Köpfen und schnellen Gewinnen haben die Sozialpartnerschaft als Standbein des schweizerischen Arbeitsrechts aufs Ärgste strapaziert. Eine dynamische und ausgewogene Sozialpartnerschaft zwischen Bankdirektionen, Personalkommissionen und dem SBPV ist ein sicheres Mittel, eine neue Kultur in der Bankbranche zu etablieren, in der Vertrauen zurückgewonnen werden kann, um Verirrungen und Exzesse künftig zu vermeiden.

ots Originaltext: Schweizerischer Bankpersonalverband (SBPV)
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Kontakt:
Denise Chervet
Zentralsekretärin SBPV
Tel.:    0848'000'885
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