Henkel AG & Co. KGaA

EANS-News: Henkel AG & Co. KGaA
Henkel rechnet für 2010 mit spürbarer Ergebnisverbesserung

Henkel schließt 2009 besser ab als erwartet

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Analysten/Geschäftsberichte/Geschäftszahlen/Bilanz/Gewinne/Jahresgesc häftsbericht/Aktien, Henkel

Utl.: Henkel schließt 2009 besser ab als erwartet

Düsseldorf (euro adhoc) - Düsseldorf, 25. Februar 2010

Henkel rechnet für 2010 mit spürbarer Ergebnisverbesserung

Henkel schließt 2009 besser ab als erwartet

• Wasch-/Reinigungsmittel mit deutlich höherem Ergebnis      •
Kosmetik/Körperpflege setzt sehr erfolgreiche Entwicklung fort      •
Klebstoffgeschäft im Jahresverlauf stark erholt      • Bereinigte
Umsatzrendite im vierten Quartal 2009 bei 12,4 Prozent      •
Nettoverschuldung um 1 Mrd. Euro verringert        • Dividende auf
Vorjahresniveau vorgeschlagen

Henkel rechnet  im  laufenden  Geschäftsjahr  mit  einem  deutlich   verbesserten

@@start.t2@@Ergebnis.  Nach    Einschätzung    des    Unternehmens    ist    die    Erholung    von
Realwirtschaft und Finanzmärkten noch fragil.  Henkel  geht  jedoch  davon  aus,
dass    das    organische,    das    heißt      das      um      Wechselkurseffekte      und
Akquisitionen/Divestments bereinigte Umsatzwachstum höher als das  Wachstum  der
für Henkel relevanten Märkte ausfallen wird.

"Das Jahr  2009  war  für  Henkel  und  für  die  Weltwirtschaft  insgesamt  ein
herausforderndes Jahr. Dennoch haben wir gute Fortschritte gemacht auf dem  Weg,
unsere Finanzziele 2012 zu erreichen, wie auch  das  hervorragende  Ergebnis  im
vierten Quartal 2009 verdeutlicht", erklärt  Kasper  Rorsted,  Vorsitzender  des
Vorstands    von      Henkel.      "Die      Bereiche      Wasch-/Reinigungsmittel      und
Kosmetik/Körperpflege    haben    ihre    Marktpositionen    ausgebaut      und      die
Profitabilität weiter erhöht. Unser Adhesive Technologies-Geschäft hat  sich  im
Jahresverlauf von den Folgen der Krise deutlich  erholt."  Rorsted  weiter:  "In
den Ergebnissen spiegeln sich auch unsere Maßnahmen zu  Strukturanpassungen  und
Kostensenkungen wider. Wir  haben  gezeigt,  dass  wir  auch  unter  schwierigen
Marktbedingungen schnell und entschlossen  handeln  können.  Einen  wesentlichen
Beitrag zu  diesem  Ergebnis  haben  einmal  mehr  auch  unsere  starken  Marken
geleistet.  Mit  unserer  neuen  Marke  Syoss    zum    Beispiel    ist    uns    der@@end@@

erfolgreichste Haarpflege-Launch in  Europa  gelungen.  Wir  haben   die  Weichen richtig gestellt und sind zuversichtlich, unsere Ergebnisse  im  laufenden  Jahr spürbar verbessern zu können."

Im Geschäftsjahr 2009 erzielte Henkel einen Umsatz  von  13.573  Mio.
Euro.  In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld lag der  Umsatz  
damit  um  3,9  Prozent unter dem des Vorjahres. Organisch, das heißt
bereinigt  um  Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments, ging
der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr  um  3,5 Prozent zurück. Nach  
einem,  bedingt  durch  die  Wirtschaftskrise,  deutlichen
Umsatzrückgang im ersten Quartal zeigten die Folgequartale eine  
kontinuierliche Erholung. Dabei war die Geschäftsentwicklung in den  
drei  Unternehmensbereichen sehr    unterschiedlich.    Während    sich
die      Konsumentengeschäfte      Wasch- /Reinigungsmittel und Kosmetik/
Körperpflege mit einem organischen Wachstum  von 2,9 Prozent und 3,5
Prozent weiterhin sehr stark entwickelten, ging  der  Umsatz des
Unternehmensbereichs        Adhesive Technologies, bedingt durch  die  
weltweit schwierige Situation wichtiger Abnehmerindustrien,  
organisch  um  10,2  Prozent zurück.

Das betriebliche Ergebnis (EBIT) stieg um 38,6 Prozent von  779  Mio. Euro  auf 1.080  Mio.    Euro.    Der    Vergleichswert    des     Vorjahres    war    durch    die Restrukturierungsaufwendungen  für  das Effizienzsteigerungsprogramm    "Global Excellence" belastet. Bereinigt um  einmalige  Erträge  und  Aufwendungen  sowie Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt  284  Mio.  Euro reduzierte sich das betriebliche Ergebnis um 6,6 Prozent von  1.460   Mio.  Euro  auf  1.364 Mio.  Euro.  Dieser  Rückgang  ist    auf    die rückläufige    Entwicklung    des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies zurückzuführen.

Die Umsatzrendite  (EBIT-Marge)  betrug  8,0  Prozent,  während  die bereinigte Umsatzrendite, bedingt durch den Margenrückgang bei Adhesive  Technologies,  von 10,3 Prozent auf 10,0 Prozent leicht zurückging. Dagegen konnte  die  bereinigte Umsatzrendite    in    den Konsumentengeschäften    Wasch-/Reinigungsmittel    und Kosmetik/Körperpflege auf 12,8 Prozent und 12,9 Prozent erhöht werden.

Das Finanzergebnis fiel auf -195  Mio.  Euro.  Im  Vorjahr  war  hier noch  ein Veräußerungsgewinn in Höhe von 1.042 Mio. Euro aus dem Verkauf  der  Beteiligung an Ecolab angefallen. Das Zinsergebnis verbesserte sich  um  84  Mio.  Euro  auf -191 Mio. Euro. Durch den gestiegenen Cashflow  und  den  Verzicht  auf  größere Akquisitionen konnte die Nettoverschuldung gegenüber dem  Vorjahr  um  1,0  Mrd. Euro auf 2,8 Mrd. Euro  reduziert  werden.  Der  Schuldenabbau  trug neben  dem gesunkenen  Zinsniveau  wesentlich  zum  verbesserten   Zinsergebnis    bei.    Die Steuerquote lag mit 29,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Der Jahresüberschuss ging, bedingt durch den Gewinn aus dem Verkauf der  Ecolab- Beteiligung im Vorjahr, um 605 Mio. Euro auf 628 Mio. Euro  zurück.  Nach  Abzug von  Anteilen  anderer  Gesellschafter  in Höhe  von  26  Mio.  Euro  lag    der Jahresüberschuss  bei  602  Mio. Euro.  Der  bereinigte  Jahresüberschuss  nach Anteilen anderer Gesellschafter ging um 123 Mio. Euro auf 822 Mio. Euro  zurück. Das Ergebnis je Vorzugsaktie reduzierte  sich  von  2,83  Euro  auf  1,40 Euro. Bereinigt lag es bei 1,91 Euro gegenüber 2,19 Euro im Vorjahr.

Sehr gute Fortschritte konnten auch beim  Management  des   Netto-Umlaufvermögens erzielt werden. Im  Vergleich  zum  Vorjahr   wurde  das  Verhältnis  von  Netto-

@@start.t3@@Umlaufvermögen zum Umsatz von 11,7 Prozent auf 7,8 Prozent verbessert. Der  Free Cashflow konnte im Vergleich zum  Vorjahr  von  457  Millionen  Euro  auf  1.462 Millionen Euro deutlich erhöht werden.

Vorstand,      Aufsichtsrat      und      Gesellschafterausschuss        schlagen        der
Hauptversammlung eine unveränderte Dividende je Vorzugsaktie von 0,53  Euro  und
je Stammaktie von 0,51 Euro vor.@@end@@

Entwicklung der Unternehmensbereiche

Der    Unternehmensbereich    Wasch-/Reinigungsmittel    konnte    den     Umsatz    im Geschäftsjahr 2009 organisch um 2,9 Prozent steigern. Nominal  ging  der  Umsatz um 1,0 Prozent auf 4.129 Mio. Euro zurück. Die insgesamt erfreuliche  organische Umsatzsteigerung wurde insbesondere  von  den  Wachstumsregionen  Osteuropa  und Afrika/Nahost getragen, in  denen  zweistellige  Wachstumsraten   erzielt  werden konnten. Die Umsatzentwicklung in Asien wurde von   dem  Marktaustritt  in  China zum Jahresende 2008 beeinflusst. Das   bereinigte  betriebliche  Ergebnis  konnte deutlich um 17,8 Prozent von 450 Mio. Euro auf 530 Mio. Euro gesteigert  werden. In diesem Ergebnis spiegeln sich die erfolgreichen Maßnahmen  zur   Kostensenkung und Effizienzsteigerung sowie rückläufige Materialpreise wider.  Die  bereinigte Umsatzrendite konnte um 2,0 Prozentpunkte auf 12,8  Prozent  erhöht  werden.  Im Geschäftsbereich Waschmittel  wurden  die  stärksten  Wachstumsimpulse  bei  den Universalwaschmitteln und den Weichspülern verzeichnet. Henkel profitierte  auch von erfolgreichen Innovationen wie etwa Persil ActicPower, das  mit  der  Hälfte der bisherigen Dosierung und schon bei 15 Grad Celsius  seine  volle  Waschkraft entfaltet, oder den innovativen Duftkristallen für die Wäsche, Vernel  Crystals. Mit Purex Complete 3-in-1 gelang in  Nordamerika  ein  großer   Markterfolg.  Das organische Umsatzwachstum im Geschäftsbereich Reinigungsmittel wurde  vor  allem von  den  Geschirrspülmitteln  und den  WC-Produkten  getragen.    Während    die Maschinengeschirrspülmittel  insbeson-dere    in    Osteuropa    zulegen konnten, verzeichneten  die  Handgeschirrspülmittel  die  höchsten   Zuwachsraten  in  der Region Afrika/Nahost. Bei den  WC-Produkten   gab  es  die  größten  Zuwächse  in Osteuropa. Mithilfe neuer Produkte konnte hier auch  der  Marktanteil  insgesamt erhöht werden.

@@start.t4@@Mit    einem    organischen    Umsatzwachstum    von    3,5    Prozent    setzte      der
Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege trotz  eines  rezessiven  Umfelds  das
sehr gute Wachstum der Vorjahre fort. Nominal  blieb  der  Umsatz  aufgrund  von@@end@@

Wechselkurseffekten und Divestments in Nordamerika stabil bei 3.010  
Mio.  Euro. Zum    organischen    Wachstum    trugen    die    
erfolgreiche      Entwicklung      des Markenartikelgeschäfts  in  
Osteuropa  sowie  in  den  Regionen    Afrika/Nahost,

@@start.t5@@Lateinamerika  und  Asien/Pazifik  bei.  Aber  auch  in    Westeuropa    war    die Entwicklung  trotz    des    widrigen    Marktumfelds    positiv.    Das    bereinigte betriebliche  Ergebnis  lag  mit  387  Mio.  Euro  um  2,1  Prozent    über    dem Vorjahreswert. Systematische Kostensenkungsmaßnahmen und der weitere  Abbau  von Komplexität führten zu einer Verbesserung der Kostenstrukturen.  Die  bereinigte Umsatzrendite stieg um 0,3 Prozentpunkte gegenüber  dem  Vorjahr  und  erreichte@@end@@

mit 12,9 Prozent  einen  neuen  Höchststand.  Im   Haarkosmetikgeschäft  ist  der Umsatz  organisch  signifikant   gewachsen,  die  Marktanteile  erreichten    neue Höchststände. Wesentliche Wachstumstreiber waren  die  Bereiche  Haarpflege  und Colorationen,  insbesondere  aufgrund  der  international    sehr     erfolgreichen Einführung  der  Marke  Syoss  und  von  Schwarzkopf   Essential    Color,    einer permanenten Coloration ohne  Ammoniak.   Auch  im  Stylingsegment  konnten  durch Neueinführungen beim Styling-Marktführer in Europa,  Taft,  und  der  Trendmarke Got2b in rückläufigen Märkten  signifikant  Marktanteile  hinzugewonnen   werden. Auch das Körperpflegegeschäft entwickelte sich weiter   positiv.  Die  Kernmarken Fa und Dial setzten ihre Innovationsoffensive erfolgreich fort und  konnten  mit zahlreichen Neueinführungen Marktanteile gewinnen.  Im  Hautpflegegeschäft  trug die Einführung von Diadermine Dr. Caspari Methode Dermo-Ident zur   Stärkung  der Marke im stark wachsenden Anti-Aging-Segment bei.  Im   Geschäftsfeld  Mundpflege wurden mit der neuen Frische-Variante Theramed 2in1 Arctic White gute  Resultate erzielt. Im Salongeschäft hat Henkel, trotz des schwierigen Marktumfelds,  seine Position als weltweite Nummer 3 weiter ausgebaut.

In einem insgesamt deutlich rückläufigen Markt reduzierte sich  der   Umsatz  des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies um 7,1 Prozent auf 6.224  Mio.  Euro. Organisch lag der Umsatz um 10,2 Prozent unter dem des  Vorjahres.  Dabei  waren die Rückgänge in den Wachstumsregionen weniger  ausgeprägt  als  in  den  reifen Märkten Westeuropa und  Nordamerika.  In  Lateinamerika  konnte  der  Umsatz im Vergleich zum Vorjahr  sogar  gesteigert  werden.  Das  bereinigte betriebliche Ergebnis fiel aufgrund starker Mengenrückgänge und einer daraus  resultierenden niedrigen  Kapazitätsauslastung  um  25,6   Prozent  auf  506  Mio.    Euro.    Die bereinigte Umsatzrendite ging um  2,0  Prozentpunkte  auf  8,1  Prozent  zurück, konnte aber im Jahresverlauf kontinuierlich verbessert  werden.  Darin  spiegeln sich die beschleunigte  Realisierung  von  Synergien  aus  der   Integration  der National  Starch-Geschäfte,  das  Global     Excellence-Programm    sowie    weitere Maßnahmen  zur   Kostenreduzierung  wider.  Im    Geschäftsfeld    Klebstoffe    für Handwerker, Konsumenten und Bau haben  sich  sowohl  die   Kaufzurückhaltung  der Konsumenten  und  der  Lagerabbau  auf   Kundenseite  als  auch  die    anhaltende Rezession im Baugewerbe bemerkbar gemacht. Insgesamt ist das  Geschäft  mit  der Bauindustrie allerdings gewachsen, getragen durch die gute  Entwicklung  in  den Regionen Osteuropa und Afrika/Nahost.  Im  Geschäftsfeld  Transport   und  Metall waren die Auswirkungen  der  globalen  Wirtschaftskrise   besonders  deutlich  zu

@@start.t6@@spüren, allerdings setzte auch hier im Jahresverlauf eine leichte Erholung  ein.
Durch die intensive und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit  den  großen  OEM-
Kunden    ("Original    Equipment    Manufacturer")    aus    der    Automobil-      und@@end@@

Metallindustrie konnten  positive  Akzente  gesetzt  werden.  Das  
Geschäftsfeld Allgemeine Industrie wurde durch den Rückgang der  
Industrieproduktion  und  die Investitionszurückhaltung    
insbesondere    bei      langlebigen      Gebrauchsgütern beeinträchtigt,
so dass der Umsatz insgesamt deutlich  unter  dem  Vorjahreswert
blieb. Das Geschäft mit Produkten für die industrielle Instandhaltung
unter  der Marke Loctite war etwas stabiler und konnte in Nordamerika
sogar  ein  leichtes Wachstum    erzielen.    Das    Geschäftsfeld    
Verpackungs-,    Konsumgüter-      und Konstruktionsklebstoffe zeigte
sich  in  einem  durch  sinkende  Nachfrage  nach Konsumgütern    
geprägten    Marktumfeld    etwas    robuster.    Weiterhin    positiv
entwickelte sich das Geschäft mit Klebstoffen für  flexible  
Verpackungen.  Hier wurde das Produktportfolio durch die Integration
der  National  Starch-Geschäfte deutlich  erweitert.  Das  
Geschäftsfeld  Elektronik  wurde  stark    durch    die Entwicklung am
Halbleitermarkt beeinflusst. Bei  insgesamt  deutlich  unter  dem
Vorjahr liegenden  Umsätzen  stellte  sich  im  zweiten  Halbjahr  
eine  leichte Erholung ein.

Regionale Entwicklung

Die Region Europa/Afrika/Nahost blieb mit  einem  Umsatz  von  8.335 Mio.  Euro organisch um 1,9 Prozent unter dem  Vorjahr.  Während  die Konsumentengeschäfte den Umsatz  erfreulich  steigern  konnten,   verzeichnete  Adhesive  Technologies einen Rückgang im zweistelligen Prozentbereich. In  Westeuropa  war  der  Umsatz rückläufig.  In   Osteuropa  hingegen    konnte    ein    einstelliges    organisches Umsatzwachstum, in der  Teilregion  Afrika/Nahost  weiterhin  ein   zweistelliges Wachstum erzielt werden. Der Umsatzanteil der Gesamtregion ging von  63  auf  61 Prozent zurück. Der Umsatz in der Region  Nordamerika  ging  organisch  um  8,6 Prozent auf 2.546 Mio. Euro zurück.  Insbesondere  in  der  ersten  Jahreshälfte machte     sich    dabei    das    schwierige    wirtschaftliche    Umfeld    in     allen Unternehmensbereichen  bemerkbar.  Der  Umsatzanteil  blieb   konstant    bei    19 Prozent. Die Region Lateinamerika entwickelte   sich  weiterhin  sehr  erfreulich und verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von 5,0  Prozent  auf  825  Mio. Euro. Hierzu trugen alle Unternehmensbereiche bei. Der Umsatzanteil  der  Region erhöhte sich von 5 auf 6 Prozent. In der Region  Asien/Pazifik  zeigten  sich -

@@start.t7@@wie in Europa und Nordamerika  -  die  Auswirkungen  der  Wirtschaftskrise.  Der
Umsatz lag hier bei 1.657 Mio. Euro und damit organisch  um  5,8  Prozent  unter
dem      Vorjahreswert.      Einer      Umsatzsteigerung      im        Unternehmensbereich@@end@@

Kosmetik/Körperpflege stand ein Rückgang bei   Wasch-/Reinigungsmitteln  aufgrund der Geschäftsaufgabe in China zum Jahresende  2008  gegenüber.  Die  organische Umsatzentwicklung im Bereich Adhesive  Technologies  war  ebenfalls  rückläufig, zeigte jedoch im zweiten Halbjahr bereits wieder  ein  positives  Wachstum. Der Umsatzanteil  stieg  auf  12  Prozent.  In  den     Wachstumsregionen    Osteuropa, Afrika/Nahost, Lateinamerika und Asien (ohne Japan) stieg der  Umsatz  organisch um 3,7 Prozent, wobei sich im Jahresverlauf  eine  kontinuierliche  Verbesserung zeigte. Hierzu trugen  insbesondere  die  Konsumentengeschäfte  mit  einem  fast zweistelligen  Wachstum  bei,  während  die  Entwicklung  im  Bereich Adhesive Technologies leicht rückläufig war. Nominal ging der Umsatz um 1,0  Prozent  auf 5.114 Mio. Euro zurück. Der Umsatzanteil der Wachstumsregionen erhöhte sich  von 37 auf 38 Prozent.

Viertes Quartal 2009

Im vierten Quartal 2009 hat Henkel in den  Konsumentengeschäften  den positiven Trend der Vorquartale weiter fortgesetzt, während sich  der Unternehmensbereich Adhesive Technologies wesentlich besser als erwartet entwickelt hat. Der  Umsatz lag bei 3.345 Mio. Euro. Im Vergleichsquartal des Vorjahres lag der  Umsatz  bei 3.541 Mio. Euro. Organisch  stieg  der  Umsatz  um  0,6  Prozent  gegenüber  dem Vorjahresquartal. Das betriebliche Ergebnis lag bei 293 Mio.  Euro.   Darin  sind Restrukturierungsaufwendungen und einmalige Aufwendungen und  Erträge  in  Höhe von  121  Mio.  Euro  enthalten.  Das   bereinigte  betriebliche  Ergebnis  stieg deutlich von 379 Mio. Euro auf  414  Mio.  Euro.  Die  bereinigte  Umsatzrendite erhöhte sich um 1,7 Prozentpunkte auf 12,4 Prozent.

Der Quartalsüberschuss ging, bedingt  durch  den  Gewinn  aus  dem   Verkauf  der Ecolab-Beteiligung im Vorjahr, um 684 Mio. Euro auf 177 Mio. Euro  zurück.  Nach Abzug von Anteilen anderer Gesellschafter in Höhe  von  7  Mio.  Euro  lag  der Quartalsüberschuss bei 170 Mio. Euro. Das Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS)  betrug 0,39 Euro, bereinigt stieg es von 0,57 Euro auf 0,64 Euro.

Umsatz- und Ergebnisprognose 2010

Nach Einschätzung von Henkel sind die derzeit in der Realwirtschaft und auf  den Finanzmärkten vorherrschenden leicht  positiven   Marktbedingungen  noch  fragil. Die  gesamtwirtschaftliche  Situation und    die    weitere    Entwicklung    sind dementsprechend noch nicht deutlich einschätzbar.  Bei  den  Prognosen  für  das laufende Geschäftsjahr geht Henkel insgesamt von einem  moderaten  Wachstum   der Weltwirtschaft aus, wobei  aber  noch  kein  anhaltender   Aufschwung  oder  eine stärkere Wachstumsdynamik erwartet wird.

Henkel ist zuversichtlich, sich beim organischen  Umsatzwachstum   wieder  besser als seine relevanten Märkte entwickeln zu können. Im   operativen  Bereich  wurde bereits eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet,  von  denen  sich  Henkel  weitere positive Impulse verspricht. So erwartet Henkel weitere  Ergebnisbeiträge  durch die Synergien aus  der  Integration  der  National  Starch-Geschäfte   sowie  der strikten  Kostendisziplin.  All  diese  Faktoren  werden   die  Entwicklung    des bereinigten  betrieblichen  Ergebnisses  und   des  bereinigten  Ergebnisses    je Vorzugsaktie (EPS) positiv beeinflussen. Für beide  Kennzahlen  erwartet  Henkel eine spürbare Verbesserung von mehr als 10 Prozent gegenüber den Werten im  Jahr 2009.

Diese Information enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf  den   gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Henkel  AG  &  Co.  KGaA beruhen. Mit der Verwendung von  Worten  wie erwarten,  beabsichtigen,  planen, vorhersehen, davon ausgehen,   glauben,  schätzen  und  ähnlichen  Formulierungen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet.  Diese  Aussagen  sind   nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch  als  richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Henkel AG & Co. KGaA  und ihren Verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten  Ergebnisse  sind  abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher  wesentlich  von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene  dieser  Faktoren liegen außerhalb  des  Einflussbereichs    von    Henkel    und    können nicht    präzise vorausgeschätzt werden, wie z.B. das künftige wirtschaftliche Umfeld  sowie  das Verhalten von Wettbewerbern und anderen  Marktteilnehmern.  Eine  Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch  übernimmt  Henkel hierzu eine gesonderte Verpflichtung.

Presse-Kontakt:
Lars Witteck        Wulf Klüppelholz
Telefon: +49-211-797-2606    Telefon: +49-211-797-1875
Telefax: +49-211-798-4040    Telefax: +49-211-798-4040

Fotomaterial zum Download ist verfügbar unter http://henkel.de/presse. Weitere Detailangaben zu den Zahlen des Geschäftsjahres 2009 finden Sie im Internet unter: http://www.henkel.de/ir

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ots Originaltext: Henkel AG & Co. KGaA
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

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Assistent Corporate Communications
Tel.: +49 (0)211 797-5668
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