Schleudertraumaverband Schweiz

Eine neue Schleudertrauma-Kampagne sorgt für Gruseln

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    Zürich (ots) - In der Schweiz ereignen sich pro Jahr ca. 11'000
Schleudertraumata - die meisten davon im Strassenverkehr bei Unfällen
mit Heckaufprall. Dabei kommt es zu komplexen Verletzungen in der
Halswirbelsäule. Der Schleudertraumaverband weist mit einer
Plakat-Kampagne auf die Tragweite dieser oft langwierigen
Leidensgeschichten hin. Trotz neueren medizinischen Erkenntnissen
müssen Betroffene noch immer um ihre Rechte kämpfen. Wegen
politischen Verunglimpfungen teilweise sogar noch mehr als früher.

    Die Betroffenen leiden unter einem vielfältigen Beschwerdebild. Dazu gehören permanente Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Tinnitus, aber auch viele weitere Symptome. In über einem Viertel der Fälle bleiben diese gesundheitlichen Schäden bestehen und bei rund 10% führen die Unfallfolgen zur Invalidität oder Teilinvalidität. Daneben rechnen Experten mit 5 -10% Versicherungsbetrügern, welche versuchen, sich die Komplexität der medizinischen Situation zunutze zu machen. Auch darunter leiden die anderen 90% der Betroffenen, indem sie als Simulanten abgestempelt werden. Nicht selten kämpfen diese also an verschiedenen Fronten für die Akzeptanz ihrer Unfallfolgen: in der medizinischen Behandlung, am Arbeitsplatz, im persönlichen Umfeld, vor allem aber bei den Versicherungen. Gründe genug also, das Thema Schleudertrauma in die Öffentlichkeit zu tragen und auf die Tragweite für die einzelnen Betroffenen hinzuweisen.

    Der Schleudertraumaverband hat deshalb eine breit angelegte Plakat-Kampagne lanciert, die ab sofort für den Rest des Jahres im öffentlichen Raum präsent ist. Dabei wird visuell eingängig auf das Lästige, Negative, Schmerzbehaftete hingewiesen, das seinen Ursprung im Halsbereich hat. Der schweizweit tätige Verband, den es seit 1991 gibt, hat die beratende Hilfe für die Betroffenen zum Ziel und zählt bereits über 2800 Mitglieder. Denn noch immer müssen Schleudertrauma-Opfer um ihre Rechte kämpfen, zum Beispiel gegenüber den Versicherungen, die mit fragwürdigen Gutachten und Prozessen Kosten sparen wollen. Obwohl die Betroffenen als Prämienzahler schlicht Anrecht auf gewisse Versicherungsleistungen hätten. Der Schleudertraumaverband unterstützt Bemühungen zu Kosteneinsparungen - auch bei den Sozialversicherungen - wehrt sich aber dagegen, dass diese auf dem Buckel der ohnehin gebeutelten Schleudertrauma-Opfer ausgetragen werden sollen. Der Verband möchte zudem mit Präventionstätigkeit dafür sorgen, dass die Zahl der Halswirbelsäulen-Verletzungen auf Schweizer Strassen generell gesenkt werden kann. Dazu passt auch der für die Kampagne gewonnene Teilsponsor Volvo. Der schwedische Automobilhersteller legt traditionell Wert auf Sicherheit und bietet ein Sitzsystem an, welches die Gefahr einer Schleudertrauma-Verletzung erwiesenermassen zu reduzieren vermag.

ots Originaltext: Schleudertraumaverband Schweiz
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Evalotta Samuelsson
Präsidentin Schleudertraumaverband
Mobile: +41/79/283'12'25
E-Mail: samuelsson@rechtsanker.ch

Patrick Lienert
Vizepräsident, Öffentlichkeitsarbeit Schleudertraumaverband
Mobile: +41/79/203'52'61
E-Mail: patrick.lienert@gmx.ch



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