Telekom Austria Group: Ergebnis für das 1. Quartal 2009: Fokus auf Free-Cashflow-Absicherung trotz des schwierigen Marktumfeldes

   

    Wien (ots) - -  Deutliche Verlangsamung des Rückgangs der
Festnetz-Anschlüsse mit      nur 8.000 Anschlüssen im 1. Qu. 09

    -  In der Mobilkommunikation anhaltendes Wachstum der Kundenbasis
um      13,0% auf 17,9 Mio. Kunden

    -  Umsatzerlöse gehen um 5,0% auf 1.197,1 Mio. EUR zurück, vor
allem      aufgrund geringerer Erlöse im Festnetz bei konstanten
Erlösen in      der Mobilkommunikation

    -  Rückgang der Erlöse im Festnetz als Folge geringerer Erlöse aus     Wholesale, geringeren Sprachvolumens sowie der Veräußerung von     Tochtergesellschaften

    -  EBITDA sinkt um 6,4% auf 454,8 Mio. EUR aufgrund eines
geringeren      Beitrags der Mobilkommunikation, während das EBITDA im
Festnetz      leicht steigt

    -  Ausblick 2009 für EBITDA, Capex und operativen Free Cashflow     bestätigt, leicht schwächere Umsatzerlöse als ursprünglich     erwartet

-  Dividende je Aktie von zumindest 75 Cent für 2009-2012 bestätigt

    in Mio. EUR                                1. Qu.09        1. Qu.08      Veränd. in
% Umsatzerlöse                              1.197,1         1.259,6              -5,0%
EBITA                                            454,8            485,7              -6,4%
Betriebsergebnis                          180,1            202,3            -11,0%
Nettoüberschuss                              85,3            129,7            -34,2%
Gewinn je Aktie (in EUR)                0,19                0,29          -34,2%
Free Cashflow je Aktie (in EUR)    0,30                0,33            -9,5%
Anlagenzugänge                            116,0              159,6            -27,3%

    in Mio. EUR                                31.März09      31.Dez.08    Veränd. in
%  Nettoverschuldung                        3.877,8         3.993,3          -2,9%
Nettoverschuldung/EBITA (12 Monate) exklusive
Restrukturierungsprogamm              2,1x                2,1x                -

    Anmerkung: Alle Finanzzahlen nach IFRS; wenn nicht anders angegeben, werden diese im Jahresvergleich dargestellt. Das EBITDA ist als Nettoüberschuss exklusive Zinsen, Steuern vom Einkommen, Abschreibungen, Wertminderungen, Ergebnissen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Wechselkursdifferenzen definiert. Dies entspricht dem Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen. Gruppenübersicht     Die Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbarte heute das Ergebnis für das 1. Quartal 2009 mit Ende 31. März 2009. Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender Telekom Austria Group sagte: "Der Umsatzrückgang war im 1. Quartal 2009 hauptsächlich durch geringere Erlöse im Festnetz aufgrund niedrigerer Wholesale-Erlöse und dem Verkauf von Tochterunternehmen bedingt. Das EBITDA wurde vom schwächeren Mobilkommunikationsgeschäft beeinflusst, welches unter dem Eindruck der angespannten Wirtschaftslage sowie von Einmaleffekten stand, während das EBITDA im Festnetz leicht gestiegen ist. Erfreulich ist, dass wir ein Kundenwachstum von 13% im Mobilkommunikations-Segment verzeichnen konnten. In einem schwierigen Marktumfeld legen wir besonderen Fokus auf die Absicherung des Free Cash Flow. 2009 setzen wir ferner auf die operative Exzellenz und bündeln unsere Energie im Konzern, um unseren Kunden Produktinnovationen, bestes Service und Technologiequalität zu bieten und so nachhaltige Performance zu sichern. Für das laufende Jahr rechnen wir mit einem leicht schwächeren Umsatz als ursprünglich erwartet, welche von einer proportionalen Reduktion der Kosten begleitet werden wird. Daher bleiben unsere Erwartungen für EBITDA, Capex und operativen Free Cash Flow unverändert und wir bekräftigen weiterhin die Dividendenuntergrenze von 75 Cent je Aktie." Zusammenfassung     Im 1. Quartal 2009 sanken die Umsatzerlöse um 5,0% auf 1.197,1 Mio. EUR vor allem aufgrund geringerer Erlöse im Segment Festnetz. Dies ist auf geringere Erlöse aus Wholesale, ein geringeres Sprachvolumen sowie auf den Verkauf der Festnetz-Tochtergesellschaften in der Tschechischen Republik, der Slowakei sowie Polen zurückzuführen. Während sich das EBITDA auf Gruppenebene um 6,4% auf 454,8 Mio. EUR verringerte, verzeichnete das Segment Festnetz einen leichten Anstieg des EBITDA. Der Rückgang des EBITDA wurde vor allem durch den Verkauf von Anlagen im 1.  Qu. 08 in Bulgarien, das Auslaufen der nationalen Roaming-Vereinbarung in Kroatien sowie den negativen Effekten der Währungsumrechnung, insbesondere aufgrund der Abwertung des weißrussischen Rubels, getrieben. Das Betriebsergebnis fiel um 11,0% auf 180,1 Mio. EUR, da der höhere Beitrag aus dem Segment Festnetz das geringere Betriebsergebnis aus dem Segment Mobilkommunikation teilweise ausgleichen konnte. Der Nettoüberschuss betrug im 1. Qu. 09 85,3 Mio. EUR im Vergleich zu 129,7 Mio. EUR im 1. Qu. 08.     Die gesamten Anlagenzugänge verringerten sich aufgrund einer Reduktion der Zugänge in beiden Segmenten von 159,6 Mio. EUR auf 116,0 Mio. EUR. Die Nettoverschuldung sank als Folge der Free-Cashflow-Generierung im Vergleich zum Jahresende 2008 um 2,9% auf 3.877,8  Mio.  EUR per Ende März 2009. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (der letzten 12 Monate) exklusive der Rückstellung für das Restrukturierungsprogramm im 4. Qu. 08 betrug 2,1x. Marktumfeld     Während seit mehreren Jahren die anhaltende Substitution der Festnetztelefonie durch die Mobilkommunikation die größte Herausforderung im Segment Festnetz darstellt, gewinnt nun auch mobiles Breitband kontinuierlich Marktanteile bei Internetverbindungen.     Durch die Einführung der attraktiven Produktbündel konnte jedoch eine deutliche Verlangsamung des Anschlussrückgangs in den letzten Quartalen bewirkt werden. Das Segment Festnetz verfolgt die Stabilisierung des Cashflows. Marktkonforme Produkte sollen dies ebenso sicherstellen wie eine attraktive Preisgestaltung. Außerdem soll mit der Fortsetzung des Kosteneinsparungsprogramms eine Steigerung der Effizienz erzielt werden.     Das Segment Mobilkommunikation setzte das Kundenwachstum in Österreich und in den internationalen Märkten der Telekom Austria Group fort. Der Mobilkommunikationsmarkt Österreich gilt als weit entwickelter Markt, der durch starken Wettbewerb gekennzeichnet ist. Bulgarien, Kroatien und Slowenien bieten nach wie vor Entwicklungspotenzial hinsichtlich der Steigerung des Vertragskundenanteils und innovativer Datenprodukte, aber der starke Wettbewerb und eine Verlangsamung der Wirtschaft in diesen Märkten führten zu Preisreduktionen und sinkenden ARPUs. Velcom in Weißrussland war von der Abwertung des weißrussischen Rubels zu Beginn des Jahres 2009 betroffen. Gegenmaßnahmen wie eine Tariferhöhung ab Mitte Februar 2009 sowie eine Umschichtung der Kosten in lokale Währung wurden gesetzt, um die negative Auswirkung zu verringern.     Um Risikofaktoren wie Währungsschwankungen oder nachteilige makroökonomische Entwicklungen rechtzeitig zu identifizieren, ist ein segmentweites Überwachungssystem installiert worden. Einen wichtigen externen Einflussfaktor bilden Regulierungsbestimmungen, die sowohl Einfluss auf die Roaming-Tarife als auch auf Terminierungsentgelte nehmen. Ausblick 2009     Für das Jahr 2009 rechnet die Telekom Austria Group mit leicht schwächeren Umsatzerlösen als ursprünglich erwartet. Dies ist auf geringere Erlöse aus Wholesale im Segment Festnetz sowie auf geringere Erlöse aus Zusammenschaltung und aus Endgeräten im Segment Mobilkommunikation zurückzuführen. Der Rückgang der Umsatzerlöse geht mit einer proportionalen Reduktion der Kosten einher, sodass der Ausblick für das EBITDA unverändert bei rund 1,9 Mrd. EUR in 2009 bleibt. Anlagenzugänge werden rund 800 Mio. EUR für 2009 betragen, woraus ein operativer Free Cashflow (EBITDA abzüglich Anlagenzugänge) von rund 1,1 Mrd. EUR resultiert. Die Dividenden-Ausschüttungsquote bleibt unverändert bei 65% des Nettoüberschusses und die Dividendenuntergrenze von 75 Cent je Aktie.

    Ausblick 09            Ausblick 09          Ausblick 09
                         per 13.Mai 2009      mit 25.Februar      veröffentlicht
                                                        bestätigt              am 29.Jänner
Telekom Austria Group
Umsatzerlöse      leicht schwächer    ca. 5,1 Mrd.EUR    ca. 5,1 Mrd.EUR
                         als ursprünglich
                         erwartet
EBITA                 ca. 1,9 Mrd.EUR      ca. 1,9 Mrd.EUR    ca. 1,9 Mrd.EUR
Anlagenzugänge  ca. 0,8 Mrd.EUR      ca. 0,8 Mrd.EUR    ca. 0,8 Mrd.EUR
Operativer
Free Cashflow    ca. 1,1 Mrd.EUR      ca. 1,1 Mrd.EUR    ca. 1,1 Mrd.EUR
Dividende          Dividende                Dividende              Dividende
                         je Aktie von          je Aktie                je Aktien
                         mindestens              mindestens            mindestens
                         75 Cent                  75 Cent                 75 Cent

Zukunftsbezogene Aussagen: Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unbestimmtheiten zur Folge haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen verwenden normalerweise Ausdrücke wie "glaubt", "ist der Absicht", "nimmt an", "plant", "erwartet" und ähnliche Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse können aufgrund einer Reihe von Faktoren wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Wir wollen darauf hinweisen, dass aufgrund einer Reihe von wichtigen Faktoren das tatsächliche Ergebnis wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen kann. Rückfragehinweis:

    Elisabeth Mattes                                Peter Zydek
Konzernsprecherin                              Bereichsleiter Investor Relations
Tel.: +43 664 331 2730                      Tel.: +43 (0) 59059 1-19000
E-Mail: elisabeth.mattes@telekom.at E-Mail: peter.zydek@telekom.at

OTS0008      2009-05-13/07:05


ots Originaltext: Telekom Austria Group
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch