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0:0 gegen Panionios Athen - Generalprobe geglückt, nur das Ergebnis stimmte nicht

    München (ots) - Chancen en masse für die Löwen, aber keine Tore gegen den griechischen UEFA-Cup-Teilnehmer Panionios Athen beim 0:0. Die Generalprobe für den Pflichtspielauftakt in einer Woche (Pokalspiel in Verl) gestaltete das Team von Trainer Marco Kurz dominant, hatte den Gegner über 90 Minuten im Griff, agierte aggressiv und zweikampfstark. "Schade nur, dass wir kein Tor gemacht haben", befand 1860-Geschäftsführer Stefan Reuter.

    Weiterhin musste Löwen-Coach Marco Kurz auf Neuzugang Markus Schroth (Sehnenentzündung) verzichten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase dominierten ab der 20. Minute die Sechziger die Partie und spielten sich eine Reihe von Torchancen heraus. Allein zwischen der 40. und 41. Minute hatten die Löwen mehrere "Hochkaräter" zu verzeichnen, aber der Ball wollte einfach nicht ins Panionios-Tor. Erst versuchte es Berkant Göktan mit einem 18-Meter-Freistoss, den Keeper Miroslav König mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Die anschließende Ecke flankte Göktan selbst in die Mitte, wo Markus Thorandt am höchsten stieg, doch seinen Kopfball aus zehn Metern konnte ein Athener auf der Linie klären. Danach gab's noch drei Nachschüsse; den von Mate Ghvinianidze rettete erneut ein Panionios-Spieler auf der Linie. Anschließend folgte wieder eine Ecke durch Göktan nach dem bewährten Muster, erneut köpfte Thorandt, diesmal in die linke Ecke, und einmal mehr klärte ein Abwehrspieler für seinen geschlagen Torwart. So konnten die Griechen mit einem schmeichelhaften 0:0 in die Kabine gehen. Ihr Trainer Ewald Lienen, aus seiner Zeit in Deutschland auch "Zettel"-Ewald genannt, schrieb sich in den ersten 45 Minuten die Finger wund.

    Dies änderte sich auch nach der Pause nicht. Die Löwen standen wesentlich stabiler in der Defensive, als die technisch versierten Griechen, und agierten in der Offensive zielstrebiger. Lediglich in der 61. Minute hatte die neue Nummer 1 der Löwen, Philipp Tschauner, eine Bewährungsprobe zu überstehen. Der 20-Meter-Volleyschuss von Nikolaos Spiropoulos wurde aber eine sichere Beute für den 21-Jährigen. Trotz einer Vielzahl an besten Möglichkeiten auch in den zweiten 45 Minute - die größte gab's erst in der Schlussminute: Nikolas Ledgerwood hatte Fabian Johnson bedient, der alleine vor Torhüter Dario Kresic auftauchte, doch der 19-Jährige wollte es zu genau machen, schoss aus halblinker Position zehn Meter vor dem Tor am langen Eck vorbei (90.).

    1860-Trainer Marco Kurz sprach von einem gelungenen Test, "den ich aber nicht überbewerten will. Wir haben sehr kompakt in der Defensive gestanden, hatten mehr Spielanteile und jede Menge Torchancen." Die Vorbereitung bewertete er als "gut". "Nächste Woche wird es ernst. In Verl erwartet uns eine Herausforderung, denn wir wollen unbedingt die zweite Runde im DFB-Pokal erreichen."

    Geschäftsführer Stefan Reuter fand es schade, dass den Löwen gegen Panionios Athen kein Tor gelungen war. "Insgesamt haben wir gut gespielt, uns etliche Chancen herausgearbeitet. Wir waren sehr aggressiv und zweikampfstark, haben keine Tormöglichkeiten zugelassen. Der Gegner hatte Glück, dass er heute kein Debakel erlebt hat."

    Aufstellung 1860: Tschauner - Thorandt, Ghvinianidze, Berhalter, Hoffmann - D. Schwarz (60. Ledgerwood), L. Bender (60. S. Bender) - Wolff, Göktan, Bierofka (65. Johnson) - Di Salvo (75. Gebhart).

    Zuschauer: 1.500 im Sportstadion an der Sonnenstraße in Peißenberg.


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