bonus.ch S.A.

Telefonmarketing: ein oder mehrere Call Center Unternehmen geben sich regelmässig für bonus.ch aus

Lausanne (ots) - In der Schweiz bestehen die besten Bedingungen für unlautere Geschäftsbedingungen, darunter unerbetenes Telefonmarketing. Seit Anfang dieses Jahres geben sich Call Center für bonus.ch aus und bedienen sich in den Bereichen Versicherung und Finanz, Bereiche, in denen oft Online-Vergleiche durchgeführt werden, seiner Notorietät für kommerzielle Zwecke.

bonus.ch bedauert, dass die Opfer dieses Vorgehens - Konsumenten oder Unternehmen - derzeit nicht über die notwendigen Mittel verfügen, ihr Recht geltend zu machen. Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO online veröffentlichen Statistiken sprechen für sich: von 27'908 erfassten Werbeanrufen, die Konsumenten trotz der Markierung ihrer Telefonnummer mit einem Sternchen erhielten, führten nur 17 zu einem Urteil, also in nur 0.06% der Fälle.

Aufgrund dieser Realität resignierte bonus.ch bis jetzt und leitete keine rechtlichen Schritte gegen die Urheber dieser Anrufe ein. Zu gering erscheinen die Chancen, ein Urteil für unlauteren Wettbewerb (UWG) via Identitätsdiebstahl zu erwirken.

Da der Justizapparat derzeit keine befriedigende Lösung für die Bekämpfung dieses Übels anbietet, müssen wir einen echten Willen bei allen Akteuren herbeiführen: Politiker, das SECO, das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) und die grossen Schweizer Telefonanbieter. Wir konnten auch feststellen, dass die Mehrheit der ungebetenen Anrufe die Krankenversicherung betrifft: die Versicherungsverbände wie santésuisse und curafutura müssen ebenfalls aktiv werden. Die Praktiken der Call Center verstärken das negative Bild, das sich manche Schweizer von den Krankenkassen machen können.

Am 11. Mai 2016 unterrichtete bonus.ch das SECO über die Lage. Auf seine Antwort hin veröffentlichte bonus.ch einen zweiten Artikel auf seiner Webseite, um das Problem seinen Nutzern zu erläutern. Dort kann man lesen, dass das SECO (trotz mehreren angenommenen Massnahmen zur Bekämpfung der "illegal vorgehenden Call Center") sich auf eine heikle Lage beruft, und dass die Lösung seiner Erfahrung nach eher "im technischen als im juristischen Bereich" liegt.

bonus.ch ist überzeugt, dass ein Intervenieren der Schweizer Konsumentenschutzorganisationen und wichtigsten Medien ermöglichen würde, die Überlegungen zu beschleunigen, um kurz- und mittelfristig eine effiziente Lösung zu finden.

bonus.ch erinnert daran, dass das Unternehmen ausschliesslich im Internet aktiv ist: das Vergleichsportal wurde ins Leben gerufen, um die klassische Kundenakquisition durch Post, Werbung, Telefon usw. zu vermeiden. bonus.ch ist und bleibt ein Tool, um die Konsumenten zu informieren und ihnen zu helfen: ein Vergleich ermöglicht ihnen, ihre Wahl ohne Druck von aussen zu treffen.

Auf bonus.ch veröffentlichter Artikel über seinen Identitätsdiebstahl: http://www.bonus.ch/zr33TLM.aspx

Auf bonus.ch veröffentlichter Artikel, basierend auf der Antwort des SECO: http://www.bonus.ch/zrJ6WAH.aspx

Zugang zum Vergleichsportal bonus.ch: http://www.bonus.ch/zrEHBTI.aspx

*Quelle: SECO Webseite

Weitere Informationen:

bonus.ch SA
Patrick Ducret
CEO
Avenue de Beaulieu 33
1004 Lausanne
021 312 55 91
ducret(a)bonus.ch



Weitere Meldungen: bonus.ch S.A.

Das könnte Sie auch interessieren: