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PwC-Studie: Schweizer Hotels weltweit top

PwC-Studie: Schweizer Hotels weltweit top
RevPAR Rangliste (in EUR). Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/pm/100008191 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/PwC"

Zürich (ots) - Europa hat 2014 im Vergleich zum Vorjahr mehr Touristen angezogen. Die Übernachtungszahlen der Hotels haben sich um 1,7% erhöht. Die Hotels in Zürich und Genf sind weiterhin in den Top 4 der ertragreichsten Gasthäuser Europas. Dies trotz der Aufhebung des Euro-Mindestkurses. Diese Ergebnisse stammen aus der PwC-Studie "Room for growth: European cities hotel forecast for 2015 and 2016 for 20 gateway cities from Amsterdam to Zurich", welche Hotels in den 20 wichtigsten europäischen Städten analysiert hat.

Das Jahr 2014 war insgesamt positiv für die europäische Hotellerie. Die rund 600 Millionen internationalen Besucher haben die Anzahl der Hotelübernachtungen in die Höhe getrieben. Für die Jahre 2015 und 2016 prophezeit die PwC-Studie, dass die Aufhebung des Euro-Mindestkurses die Hotelpreise und -belegungen in der Schweiz beeinflussen wird. Stadthotels dürften davon jedoch zu einem kleineren Grad betroffen sein als Hotels in den alpinen Regionen.

Der konservative Ausblick auf die Zimmerpreis- und Belegungsstatistiken in Genf und Zürich ist jedoch nur teilweise auf die Aufhebung des Mindestkurses zurückzuführen. Vielmehr sind die leicht sinkenden Erwartungen darin begründet, dass es in Zürich erste Anzeichen eines Überangebots gibt und in Genf weniger russische Gäste übernachten.

Trotz der sich verändernden Marktbedingungen belegen Genf (236 EUR) und Zürich (196 EUR) in Bezug auf den durchschnittlichen Zimmerpreis weiterhin die Ränge 2 bzw. 3 direkt hinter Paris.

Zürich: Airbnb belebt Branche

Neue oder renovierte Luxus- und Lifestyle-Hotels dürften das Tourismusangebot in Zürich und Umgebung in den nächsten Jahren beleben. Daneben macht das Airbnb-Angebot aktuell 12% der gesamten Unterkünfte in Zürich aus. Die Anzahl Airbnb-Betten wird zukünftig weiter zunehmen. Die Belegungsraten der übrigen Zürcher Hotels sind aktuell konstant, werden aber unter dem Druck von neu eröffneten Hotels eher abnehmen. Es wird angenommen, dass Zürich in der Rangliste der Durchschnittsbelegung in Europa von Rang 8 auf Rang 11 sinkt.

Genf: höchste Hotelauslastung seit 2011

Die Tourismusbranche in Genf ist im Jahr 2014 weiter gewachsen und befindet sich auf einem aktuellen Höchststand seit 2011. Die Auslastung der Hotelzimmer ist um 3,7% gestiegen, ebenso der Umsatz pro Zimmer. Das Wachstum lässt sich zurückführen auf Veranstaltungen wie das Stadtfest ("Fêtes de Genève") und die Zunahme an internationalen politischen Konferenzen.

Durch den starken Schweizer Franken sind die Wirtschaftsaussichten sowohl für Genf als auch für die gesamte Schweiz eher verhalten. Nicolas Mayer, Leiter Tourismus & Hotellerie bei PwC Schweiz, kommentiert: "Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses wird die Schweizer Hotellerie beeinflussen. Das ist aber nicht der entscheidende Faktor für die rückläufigen Erwartungen. Wichtig ist, dass die Betreiber innovative Wege finden, um die Loyalität der bereits akquirierten Gäste zu sichern und zu erhöhen, zum Beispiel durch eine professionelle und nachhaltige Nutzung der sozialen Medien. Hoteliers, die diese Herausforderung erfolgreich meistern, können ihre Abhängigkeit von teuren, externen Distributionskanälen reduzieren und einen Teil der Wertschöpfungskette wieder zurückerobern."

Kontakt:

Nicolas Mayer
Leiter Tourismus & Hotellerie, PwC Schweiz
nicolas.mayer@ch.pwc.com

Claudia Sauter
Head of PR & Communications, PwC Schweiz
claudia.sauter@ch.pwc.com



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