SwissICT

Generalversammlung von SwissICT - Konsolidierung der ICT-Verbandslandschaft in Reichweite

    Baden (ots) - Anlässlich der ordentlichen SwissICT-Generalversammlung vom 24. April 2008 in Zürich konnte SwissICT-Präsident Thomas Flatt auf ein durchwegs erfolgreiches Berichtsjahr verweisen und den rund 130 Anwesenden einen Einblick in die zu erwartenden Veränderungen innerhalb der schweizerischen IT-Verbandslandschaft gewähren.

    Besondere Erwähnung fanden u. a. die zahlreichen, im Jahr 2007 erfolgreich durchgeführten Projekte sowie das erfreuliche Mitgliederwachstum auf nunmehr 2584 Mitglieder (Firmen, Einzelmitglieder, Lehrlinge und Studierende). Des Weiteren präsentiert sich das abgelaufene Geschäftsjahr auch hinsichtlich Finanzen positiv. Es konnte mit einem Ertrag von 13 318 Franken abgeschlossen werden. Dass Kontinuität und Abstützung in Politik und Wirtschaft auch zukünftig von Bedeutung sein werden, manifestierte die Generalversammlung mit der einstimmigen Wiederwahl von Nationalrätin Dr. Kathy Riklin in den Vorstand von SwissICT deutlich.

    Lobend äusserte sich Flatt auch zum erfolgreich umgesetzten Zusammenschluss von I-CH und SwissICT. Durch die Verschmelzung beider Organisationen erhält die Informatik-Berufsbildung die gewünschte Nähe zur Unternehmenswelt und zu den Berufsleuten. Zudem kann sie dank der so gewonnenen Stärke eine aktivere und einflussreichere Berufsbildungspolitik betreiben. Eine weitere Stärkung erfährt die Informatik-Berufsbildung durch die im November 2007 beschlossene Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Verband für Informatik-Berufsausbildung (SVIB) und SwissICT. Im Rahmen dieser "Konsolidierung der Kräfte" erfolgt die Gründung der SwissICT-Fachgruppe "Lehr- und Praktikumsbetriebe", in der die Aufgaben des Lehrmeister-Dachverbandes gebündelt sind.

    Angestrebte Fusion mit ICTswitzerland

    An der SwissICT-Generalversammlung wurde ferner erstmals offiziell die Möglichkeit einer umfassenden Konsolidierung der schweizerischen ICT-Verbandslandschaft thematisiert. Dabei war zu vernehmen, dass zwischen dem Dachverband ICTswitzerland sowie der Schweizerischen Informatik Gesellschaft (SI) und SwissICT, dem grössten Branchenverband der Informations- und Kommunikationstechnologie, bereits konkrete Fusionsverhandlungen im Gange sind. Demnach ist die Integration von SwissICT und SI in ICTswitzerland für das Jahr 2009 vorgesehen und die Einbindung weiterer Mitgliederorganisationen wird angestrebt.

    Kommt die Fusion zustande, wird die oft monierte "Verzettelung der Kräfte" innerhalb der Informatik-Branche eliminiert. "Durch den Zusammenschluss der wichtigsten IT-Branchenverbände sind wir in der Lage, die personellen, finanziellen und kommunikativen Mittel zu bündeln und eine kraftvolle gesamtschweizerische IT-Branchenorganisation zu werden", äussert sich Thomas Flatt zur angestrebten Fusion. "Als Vertreter von IT-Professionals, Unternehmen und spezialisierten Verbänden wird die zukünftige ICTswitzerland die Branche mit einer Stimme vertreten und das heute zu schwache, nicht konzertierte Lobbying wesentlich professionalisieren." Von Bedeutung ist laut Flatt ferner die Schaffung einer gesamtschweizerischen Identität, die auch den besonderen Bedürfnissen der einzelnen Sprachregionen Rechnung trägt. Vorgesehen ist folglich die Einbindung der Verbände der französischen und italienischen Schweiz in die Führung des Gesamtverbands.

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