KV Schweiz

KV Schweiz: Kein „M-Budget" bei den Löhnen - Einigung in den Lohnverhandlungen mit Migros

      Zürich (ots) - Der Kaufmännische Verband Schweiz (KV Schweiz) hat
sich nach intensiven Verhandlungen mit dem
Migros-Genossenschafts-Bund geeinigt: Das Migros-Personal bekommt im
nächsten Jahr 1,5 bis 2 % mehr Lohn. Damit bekennt sich der grösste
Schweizer Detailhändler in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld
zur sozialen Verantwortung gegenüber seinen Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern und setzt ein wichtiges Zeichen zur Erhaltung der
Kaufkraft und für den Binnenkonsum.  

      Der KV Schweiz vertritt bei Migros die Interessen des
Verkaufspersonals und der  kaufmännischen Angestellten als wichtige
Sozialpartnerin im Gesamtarbeitsvertrag.

    Mit dem Migros-Genossenschafts-Bund hat sich der KV Schweiz zusammen mit den weiteren Sozialpartnern darauf geeinigt, dass die einzelnen Migros-Unternehmen und Genossenschaften per 1. Januar 2006 zwischen 1,5 und 2 Prozent ihrer Bruttolohnsumme für Lohnerhöhungen zur Verfügung stellen. Der KV Schweiz begrüsst, dass sich die Migros im Rahmen der Vereinbarung zudem bereit erklärt hat, nach Regionen abgestufte Referenzlöhne einzuführen, was einer Anhebung des Mindestlohnes auf 3'300.- (TI, VS), 3'400.- (Aare, Basel, LU, NE/FR, Ostschweiz, VD) bzw. 3'500.- (GE, ZH) gleichkommt. Von dieser Anhebung des Lohngefüges profitieren massgeblich die Löhne der weiblichen Mitarbeitenden.

    Der KV Schweiz anerkennt, dass Migros in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ihrer Verantwortung als soziale Arbeitgeberin nachgekommen ist und Hand zu einem fairen Kompromiss geboten haben. Der KV Schweiz erwartet von Migros, dass sie ihre Anstrengungen im Bereich der Lohngleichheit konsequent weiterführt.

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