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Ibera Verlag präsentiert Ernst Hofbauers Buch über "Die deutsche Seele - eine Nation trägt Trauer"

Wien (ots) - Mit der Weltmacht Amerika über Kreuz, mit Italien, Spanien und selbst mit dem kleinen Österreich in Kleinkriegen verstrickt, die Wirtschaft am Boden, der gute Ruf als finanziell solider Stabilitätswächter in Europa vertan und die Deutschen zutiefst verunsichert, ist die "deutsche Krankheit" wieder zu einer gängigen Formel für die Beschreibung ihrer seelischen Befindlichkeit geworden. Ein Land in der Krise, beherrscht vom Fünf-Minuten-vor-zwölf-Syndrom. Gerhard Schröders "deutscher Weg" gibt zur Sorge Anlass, heisst es im eben erschienenen Buch "Die deutsche Seele - eine Nation trägt Trauer" von Ernst Hofbauer (Ibera Verlag, 319 Seiten, 25.- Euro, ISBN: 3-85052-170-2). Denn die Stimmung in Deutschland ist so, als wären drei apokalyptische Reiter auf einmal über eine leidende Republik galoppiert. Dieses Buch beschreibt ein Land in Angst, eine wehleidige Gesellschaft in einer gelähmten Republik. Im Friedensrausch schützt es die Würde der Täter und verniedlicht Ausländerfeindlichkeit, Synagogenbrände und Anschläge auf Asylantenheime und die reale Gefahr einer "Braunen Armee Fraktion". Das Markenzeichen "deutsche Seele" steht für die komplizierte Geschichte eines Volkes, seine furchteinflössende Zerstörungswut und seinen bewundernswerten Aufbauwillen, seine Selbstzufriedenheit und sein Selbstmitleid, seine Denkerstirn und seine Zaghaftigkeit, seinen bisweilen irrealen Idealismus und seine unstillbare romantische Sehnsucht nach Anerkennung, Liebe und Geborgenheit. Die "deutsche Seele" verdient unsere Sorgen, unsere Anteilnahme und unsere Hilfe bei der überfälligen Überwindung ihrer Versagensfurcht. Menschen wie Völker müssen lernen, mit ihren Stärken und Schwächen gelassen umzugehen, sonst wächst sich ihre Angst zu Panik aus. Panikattacken aber sind das letzte, was sich Deutschland und der Rest der Welt noch einmal antun sollten. ots Originaltext: Ibera Verlag Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Ibera Verlag Brigitte Strobele Tel.: +43-(0)1-513'19'72 E-Mail:strobele@ibera.at Internet: http://www.ibera.at

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