Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG

euro adhoc: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
Geschäftszahlen/Bilanz / Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG: Baubeschluss neues Produktionswerk in Ternitz - absolute Rekordzahlen bei Umsatz und Ergebnis 2006 - Positiver Ausblick für 2007

-------------------------------------------------------------------------------- Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- 15.03.2007 Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG: Baubeschluss vor neues Produktionswerk in Ternitz Dynamisches Wachstum 2006 - absolute Rekordzahlen bei Umsatz und Ergebnis 2006 - Entschluss über neues Produktionswerk in Ternitz getroffen - Positiver Ausblick für 2007 Ternitz/Wien, 15. März 2007. Die im Prime Market der Wiener Börse notierte Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) bestätigt anlässlich der Bilanzpressekonferenz die im Jänner bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006. Demnach lag der Konzernumsatz mit MEUR 239,5 um 39 % über dem Vorjahreswert von MEUR 172,7. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verbesserte sich im Geschäftsjahr 2006 auf MEUR 46,8 (nach MEUR 24,3), was fast einer Verdoppelung entspricht. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 99 % von MEUR 17,3 im Jahr 2005 auf MEUR 34,4 im Jahr 2006. Als Folge dieses absoluten Rekordergebnisses wird SBO der Hauptversammlung die Erhöhung der Dividende auf 80 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2006 (50 Eurocent je Aktie für 2005) vorschlagen. Zudem kündigt Schoeller-Bleckmann die Errichtung eines neuen Produktionswerkes am Standort Ternitz an. SBO konnte erstmals in der Oilfield Service-Industrie mehrjährige Kundenverträge für dieses Werk abschließen und damit als absolutes Novum für die Branche die Kunden-Lieferanten-Beziehung von der bisher üblichen Quartal-zu-Quartal-Bestellweise auf eine langfristige und damit besser planbare und abgesicherte Basis stellen. Erstmals langfristige Lieferverträge für die Oilfield Service-Industrie "Der Nachfrageboom am Oilfield Service-Markt hat uns dazu veranlasst, rechtzeitig eine an die aktuellen Rahmenbedingungen maßgeschneiderte Strategie für eine noch stärkere Ausweitung unserer Kapazitäten zu entwickeln. Kernpunkt dieser Strategie ist die Errichtung eines zusätzlichen komplett neuen Produktionswerkes in Ternitz", kommentiert Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann diese jüngste Weichenstellung. Gleichzeitig ist es SBO in intensiven Verhandlungen mit Schlüsselkunden gelungen, die langfristige Auslastung dieses Greenfield Investments zu sichern. "Derartige langfristige Kundenverträge sind ein absolutes Novum in unserer Industrie", so Grohmann. "Damit wären wir auch gegen einen etwaigen Zyklusabschwung optimal gerüstet, wenngleich wir derzeit ein Abklingen der Branchenkonjunktur nicht erkennen können." Mit dem Bau des neuen Werkes steigen die kumulierten Investitionen in Ternitz 2006 und 2007 auf insgesamt rund MEUR 60. Die Mitarbeiterzahl in Ternitz wird bis Ende 2007/Anfang 2008 auf rund 380 erhöht, was fast einer Verdoppelung in den letzten drei Jahren entspricht. Diese Zahlen dokumentieren den bisher wichtigsten Meilenstein auf dem Wachstumskurs der SBO in den letzten Jahren. Dieser Schritt bietet gegenüber einer Akquisition derzeit zahlreiche Vorteile: SBO kann seine Kapazitäten zum Buchwert erweitern. "Angesichts der aktuell hohen Bewertung der gesamten Oilfield Service-Branche ist dies ein gewaltiger finanzieller Vorteil", so Grohmann. Das auf der "grünen Wiese" entstehende Werk wird dem absolut letzten Stand der Technik entsprechen. Zudem entsteht im Gegensatz zu Akquisitionen für unsere Kunden durch die Schaffung dieser Kapazitäten ein Zusatznutzen. Zusätzlich können Standortsynergien in Ternitz optimal genutzt und Integrationsrisiken vermieden werden. Mit dem Bau des Werkes werden in Ternitz zahlreiche hochqualifizierte neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Baubeginn des Produktionswerkes ist für 2007 und der Produktionsstart für Frühjahr 2008 geplant. "Trotz der nun angelaufenen Großinvestitionen hat SBO aufgrund der niedrigen Nettoverschuldung von MEUR 15,7 bei einer Eigenkapitalquote von 60 % immer noch die Möglichkeit, bei günstiger Gelegenheit und entsprechendem "Strategic Fit" Akquisitionen zu realisieren", sagt Gerald Grohmann zum Thema weiteres Wachstum über Akquisitionen. Neue Langschmiede in Ternitz bereits in Betrieb genommen Zur Abarbeitung des anhaltend hohen Auftragsstandes und zur Absicherung des weiteren Wachstumskurses hat SBO bereits 2005 ein umfassendes, konzernweites, strategisches Investitionsprogramm gestartet und im Geschäftsjahr 2006 weiter vorangetrieben. Innerhalb dieses Programms wurden im Geschäftsjahr 2006 Investitionen im Volumen von insgesamt MEUR 58 freigegeben. Am Standort Ternitz wurde vor wenigen Tagen der Probebetrieb für die neue Langschmiede aufgenommen. Die neue Schmiede, auf dem modernsten Stand der Technik, wird nicht nur eine bedeutende Kapazitätserweiterung bei der Herstellung von MWD/LWD Hochpräzisions-Produkten bringen. Sie ermöglicht auch eine erhebliche Minderung der Lärmemissionen am Standort Ternitz. Weiters wurden 2006 die ersten der im Rahmen des Kapazitätserweiterungsprogramms erworbenen neuen Bearbeitungsmaschinen für Hochpräzisionsteile (MWD/LWD) in Betrieb genommen. Neben Ternitz wurden im vergangenen Geschäftsjahr auch an den US-Standorten und in Mexiko umfangreiche Investitionen im Volumen von ca. MEUR 30 getätigt und freigegeben. Entsprechend dem Wachstum wurde der Mitarbeiterstand im Gesamtkonzern kontinuierlich ausgeweitet. Per Ende 2006 waren 1.086 Mitarbeiter im SBO-Konzern beschäftigt (nach 913 Ende 2005, plus 19 %). Starke Rohölnachfrage für dynamisches Unternehmenswachstum genutzt SBO hat 2006 die anhaltend starke Nachfrage nach Rohöl und Gas für das weitere dynamische Unternehmenswachstum optimal genutzt. Nach ersten Schätzungen der IEA (International Energy Agency) stieg der Welt-Ölverbrauch per Ende 2006 auf 84,5 Mio Barrel pro Tag (nach 83,6 Mio Barrel pro Tag im Vorjahr). Laut IEA ist in China mit plus 5,6 % wie bereits im vergangenen Jahr der Ölverbrauch am stärksten gestiegen. Diese Entwicklung schlug sich auch im "Rig Count" (Anzahl der weltweit eingesetzten Bohranlagen), dem maßgeblichen Indikator für die weltweite Bohrtätigkeit, nieder. Dieser stieg von 2.993 Einheiten per Jahresende 2005 auf 3.125 Einheiten per Ende 2006. In den vergangenen 15 Jahren stieg der weltweite Rig Count um rund 71 % an. Zudem trugen das zunehmende Ausmaß der Abförderung der Lagerstätten sowie sinkende Fündigkeitsraten zum Anstieg des Rig Counts bei. Die intensivierten Bohrtätigkeiten spiegelten sich in einem anhaltend hohen Auftragsstand der SBO wider. Per 31.12.2006 erreichte der Auftragsstand ein All-Time High von MEUR 241, was einer Steigerung von 80 % im Vergleich zum Vorjahreswert von MEUR 134 entspricht. Der Auftragseingang verbesserte sich um 30 % von MEUR 269 im Jahr 2005 auf den neuen Rekordwert von MEUR 349 im Geschäftsjahr 2006, wobei die Reichwerte der Aufträge bereits weit ins Jahr 2008 reicht. SBO profitierte in allen Geschäftssegmenten von dieser erfreulichen Nachfrage nach technologisch anspruchsvollen Hochpräzisionskomponenten. Auch das Bohrmotorengeschäft entwickelte sich dank neuer, innovativer Produkte äußerst erfreulich. Nach nunmehr endgültigen Zahlen lag der Konzernumsatz mit MEUR 239,5 um 39 % über dem Vorjahreswert von MEUR 172,7. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verbesserte sich im Geschäftsjahr 2006 auf MEUR 46,8 (nach MEUR 24,3), was fast einer Verdoppelung entspricht. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 99 % von MEUR 17,3 im Jahr 2005 auf MEUR 34,4 im Jahr 2006. In Anbetracht dieser Entwicklungen wird der Vorstand der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 50 Eurocent zuzüglich 30 Eurocent Prämie pro Aktie, somit insgesamt 80 Eurocent (nach insgesamt 50 Eurocent für 2005) vorschlagen. Dies bedeutet für die Aktionäre der SBO eine Rekord-Ausschüttung in Höhe von insgesamt MEUR 12,8 (nach MEUR 8 für das Geschäftsjahr 2005). Sehr gute Entwicklung der SBO-Aktie Die Aktie der Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) konnte im Geschäftsjahr 2006 wie schon in den Jahren zuvor erneut eine erfolgreiche Börseperformance vorweisen. Das Jahreshoch verzeichnete die Aktie der Schoeller-Bleckmann im Dezember 2006 mit EUR 35,2. Das All-Time High der Aktie lag intraday mit EUR 35,5 etwas darüber. Die SBO-Aktie beendete mit einem Schlusskurs von EUR 34,76 das Handelsjahr 2006 und verzeichnete somit eine Jahresperformance von rund 41 % (Schlusskurs 2005: EUR 24,7). Seit dem Listing der SBO in Wien (Erstkurs 27. März 2003: EUR 9,08) ergab sich somit ein Kurszuwachs von 283 %. Ausblick auf das erste Quartal und das Geschäftsjahr 2007 Ein Nachlassen des Aufwärtszyklus in der Oilfield Service-Industrie ist bei anhaltend stabiler Weltkonjunktur 2007 nicht in Sicht. Auch Marktbeobachter und Branchenanalysten prognostizieren ein Anhalten der Nachfrage nach Öl und Gas auf hohem Niveau und dadurch einen unverändert starken Branchenzyklus. Diese Einschätzung deckt sich auch mit der längerfristigeren Auftragsdisponierung der SBO-Kunden. Der Rekord-Auftragsstand von MEUR 241 per Ende 2006 (nach zuvor MEUR 134) bildet jedenfalls die Basis für eine anhaltend gute Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2007. "Die Herausforderungen der kommenden Monate werden sowohl die zügige Umsetzung des Kapazitätserweiterungsprogramms, der weitere Ausbau und die Optimierung der Produktionskapazitäten und der Vormaterialplanung und -beschaffung als auch der Start des Greenfield Investments in Ternitz sein", so Gerald Grohmann. Zudem werden weitere Personalaufstockungen erfolgen, um den hohen Auftragsstand planmäßig abarbeiten zu können. Die im Geschäftsjahr 2006 durchgeführten Investitionen werden im Jahr 2007 eine weitere Erhöhung der Produktionskapazitäten bringen. Auch wenn eine gewisse Unsicherheit in der weiteren Dollar-Euro-Kursentwicklung besteht, geht SBO für 2007 von einer Fortsetzung der sehr guten Unternehmensentwicklung und einer konsequenten Weiterführung des Wachstumskurses aus. Wichtige Kennzahlen: 2006 2005 Umsatz 239,5 172,7 EBIT 48,2 25,5 EBIT-Marge (%) 20,1 14,7 EGT 46,8 24,3 Konzernergebnis 34,4 17,3 Cashflow aus Geschäftstätigkeit 24,8 10,6 Investitionen in Sachanlagen 28,8 22,9 Gewinn je Aktie 2,15 1,13 Dividende je Aktie 0,80* 0,50 Mitarbeiter 1.086 913 * vorgeschlagen Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG ist Weltmarktführer bei Hochpräzisionsteilen für die Oilfield-Service-Industrie. Schwerpunkt sind amagnetische Bohrstrangkomponenten für die Richtbohrtechnologie. SBO beschäftigt weltweit 1.086 Mitarbeiter (31.12.2005: 913), davon in Ternitz/Niederösterreich 297 und in Nordamerika (inkl. Mexiko) 558. Finanzkalender 2007 19. April 2007 Ordentliche Hauptversammlung 3. Mai 2007 Ex-Tag, Dividendenzahltag 23. Mai 2007 Ergebnis 1. Quartal 2007 23. August 2007 Ergebnis 2. Quartal 2007 21. November 2007 Ergebnis 3. Quartal 2007 Ende der Mitteilung euro adhoc 15.03.2007 07:50:00 -------------------------------------------------------------------------------- ots Originaltext: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Rückfragehinweis: Gerald Grohmann, Vorsitzender des Vorstandes, Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG, A-2630 Ternitz, Hauptstraße 2, Tel: +43 2630/315 DW 110, Fax: DW 101, E-Mail: sboe@sbo.co.at Mick Stempel, Hochegger|Financials, Tel: +43 1/504 69 87 DW 85, E-Mail: m.stempel@hochegger.com Branche: Öl und Gas Exploration ISIN: AT0000946652 WKN: 907391 Index: WBI, ATX Prime Börsen: Wiener Börse AG / Amtlicher Markt

Weitere Meldungen: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG

Das könnte Sie auch interessieren: