freenet.de AG

euro adhoc: freenet.de AG
Quartals- und Halbjahresbilanz
Q1/2006: freenet auch im laufenden Jahr weiter auf Wachstumskurs

-------------------------------------------------------------------------------- Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- 09.05.2006 Q1/2006: freenet auch im laufenden Jahr weiter auf Wachstumskurs • +37 Prozent Umsatzanstieg auf 200,1 Millionen Euro (im Vergleich zu Q1/2005) • Mit 75 Tausend DSL-Neukunden im ersten Quartal Marktposition gehalten • EBITDA in Höhe von 27,5 Millionen Euro trotz massiver Investitionen in Wachstum • Gewinn vor Steuern in Höhe von 20 Millionen Euro freenet.de AG / Hamburg - Auch vor dem Hintergrund eines Marktumfeldes, das durch immer härteren Wettbewerb in sämtlichen Geschäftsfeldern geprägt ist, aber gleichzeitig auch sehr große Chancen für das Unternehmen bietet, setzt die Hamburger freenet.de AG im laufenden Jahr ihren Wachstumskurs fort. Die Quartalsumsätze stiegen im Vergleich zum 1. Quartal 2005 signifikant um 37 Prozent auf 200,1 Millionen Euro und erreichten damit fast das sehr gute Niveau des - in der Regel umsatzstärksten - 4. Quartals im Vorjahr. Zugelegt haben dabei im Vergleich zu Q1/2005 alle Segmente mit Ausnahme der Telefonie (37,6 Millionen Euro), die aufgrund der schwierigen Marktbedingungen einen leichten Umsatzrückgang verbuchte. Mit 98,0 Millionen Euro kommen fast die Hälfte der Umsätze aus dem Bereich Internet-Zugang (+16 Prozent zu Q1/2005). Es folgen die B-2-B-Services mit 36,4 Millionen Euro (+1620 Prozent zu Q1/2005) und das Portalgeschäft inklusive Digitaler Dienste mit 28,1 Millionen Euro Umsatz (+40 Prozent im Vergleich zu Q1/2005). Die beiden letztgenannten Segmente haben sich nach der Akquisition und erfolgreichen Integration der Next-ID sowie der Strato-Gruppe im vergangenen Jahr damit als weitere wichtige Umsatzsäulen von freenet nachhaltig etabliert. Um sich im DSL-Markt gegen die nach der Einschätzung freenets wettbewerbsverzerrenden Vorteile, die die Deutsche Telekom AG anderen Wettbewerbern gewährt, zu behaupten und um künftiges Wachstum zu sichern, hat die freenet.de AG ihre Marketingaufwendungen im ersten Quartal des laufenden Jahres mit 13 Millionen Euro deutlich erhöht - plus 50 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2005. Die Zahl der DSL-Kunden, die mit hohen Marketingaufwendungen und Akquisitionskosten gewonnen werden konnten, stieg zum Ende des ersten Quartals 2006 um 75 Tausend auf 775 Tausend (465 Tausend zum Ende Q1/2005); die Zahl der Schmalbandkunden beläuft sich auf gut 2,7 Millionen Kunden. Ein noch stärkeres Kundenwachstum im DSL-Geschäft verhinderten neue Angebote, die im Februar an den Markt kamen und die nach Einschätzung freenets nur auf extrem vergünstigten "Net-Rental"-Einkaufskonditionen für einige wenige Anbieter basieren - Konditionen, die freenet auch bei Abschluss des entsprechenden Vertrages nicht gleichermaßen zur Verfügung gestanden hätten und insofern das freenet-Wachstum deutlich behinderten. Allerdings vertraut freenet darauf, dass die Bundesnetzagentur diese Sonderkonditionen der Deutschen Telekom in Kürze unterbinden wird. Gleichzeitig steigerte die freenet.de AG die Zahl ihrer festen Vertragskunden auf 2,7 Millionen und die der aktiven Mitglieder auf 7,7 Millionen. Insgesamt verzeichnete die freenet.de AG zum 31. März 2006 eine Gesamtzahl von 9,9 Millionen Kunden - also 520.000 Kunden mehr als zum Vorjahresstichtag. Belastend wirkte darüber hinaus die Verzögerung des Vollzugs der bereits im vergangenen Sommer von den Hauptversammlungen beider Unternehmen beschlossenen Verschmelzung von freenet und mobilcom. Erst mit den enger verknüpften Ressourcen und Marktpositionierungen beider Unternehmen ließen sich entsprechende Synergie-Potenziale optimal ausschöpfen und Wachstumschancen am Markt besser nutzen. In diesem harten Wettbewerbsumfeld und trotz künstlich geschaffener unterschiedlicher Ausgangspositionen der Wettbewerber, setzt das Management von freenet weiterhin auf Wachstum, auch wenn dies unter Umständen zu Lasten des Gewinns für das ganze Jahr gehen sollte. Entsprechend verringern sich die Ergebnisse für das 1. Quartal 2006: Das EBITDA liegt mit 27,5 Millionen Euro rund 4 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals und 25 Prozent unter dem des 1. Quartals 2005. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vergleichs- und Vorquartal auf aktuell 8,3 Millionen Euro leicht reduziert. Dies führt zu einem Gewinn vor Steuern von 20,0 Millionen Euro - nach 20,3 Millionen Euro im Vorquartal. Das Konzernergebnis beläuft sich im ersten Quartal 2006 auf 12,1 Millionen Euro. Damit bestätigt freenet einmal mehr seine Position als wachstumsstarkes und dennoch profitables Unternehmen in einem sehr anspruchsvollen, aber zukunftsträchtigen Markt. Verbessert hat sich im ersten Quartal 2006 abermals die Liquidität des Unternehmens: Sie erhöhte sich um rund 29 Millionen Euro von 163,7 Millionen auf 192,7 Millionen Euro, wodurch der finanzielle Spielraum der freenet für weitere Investitionen beziehungsweise Akquisitionen erweitert wird. Q1/2006 Q4/2005 Q1/2005 Umsatz 200.068 204.894 146.256 Segment Internetzugang 98.027 92.734 84.187 Segment Telefonie 37.584 39.254 39.914 Segment B2B-Services 36.365 42.512 2.114 Segment Portal 28.092 30.394 20.041 Rohertrag 74.065 74.154 73.842 EBITDA 27.467 28.535 36.588 Ergebnis vor Steuern (EBT) 20.031 20.339 28.056 Konzernergebnis 12.096 13.861 17.429 Eigenkapital 294.590 282.494 268.814 Bilanzsumme 586.435 548.045 463.664 Liquide Mittel 192.672 163.673 90.925 Finanzdaten nach IFRS; in TEUR / Quelle: freenet.de AG Ende der Mitteilung euro adhoc 09.05.2006 07:29:04 -------------------------------------------------------------------------------- ots Originaltext: freenet.de AG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragehinweis: Andreas Neumann Investor Relations Tel.: +49 (0)40 51306 778 E-Mail: IR@freenet-ag.de Branche: Internet ISIN: DE0005792006 WKN: 579200 Index: TecDAX, CDAX, Prime All Share, HDAX, Technologie All Share, Midcap Market Index Börsen: Frankfurter Wertpapierbörse / Geregelter Markt/Prime Standard Börse Berlin-Bremen / Freiverkehr Hamburger Wertpapierbörse / Freiverkehr Baden-Württembergische Wertpapierbörse / Freiverkehr Börse Düsseldorf / Freiverkehr Niedersächsische Börse zu Hannover / Freiverkehr Bayerische Börse / Freiverkehr

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