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Wettbewerbsfähigkeit-Ranking des Weltwirtschaftsforums: Tunesien Spitzenreiter unter den Ländern Afrikas und der Arabischen Welt, auf Platz 30 der Weltrangliste

    Tunis, Genf (ots) - Der diesjährige "Global Competitiveness Report" 2006-2007, den der World Economic Forum  erstellt und herausgibt, um  die Länder nach ihrer ökonomischen Wettbewerbsfähigkeit vergleichend einzustufen, unterstreicht die hervorragende Performance Tunesiens. Mit Rang 30 auf der Weltrangliste schneidet Tunesien als Primus unter allen afrikanischen und arabischen Ländern ab.

    Der als "Global Competitiveness Report" bekannte WEF-Bericht basiert auf einer Umfrage bei rund 11'000 Firmenchefs in 125 Ländern. Mit dem diesjährigen Ergebnis verbessert Tunesien seine Position innerhalb eines Jahres um 7 Plätze. Zur Begründung wird dem Land vor allem "signifikante Fortschritte im institutionellen Umfeld" bescheinigt.

    Eine Rangverbesserung um 7 Plätze

    Das erzielte WEF-Ergebnis zeigt besser denn je, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit von Tunesiens Wirtschaft deutlich im Aufwärtstrend befindet. Diese steigende Tendenz erweist sich nun jedes Jahr wieder. Im Vergleich zum Vorjahr 2005 klettert Tunesien um 7 Plätze von Rang 37 auf Rang 30. Nach der Bewertung der Autoren des Reports, einer Auswahl von Spitzenwirtschaftsexperten von internationalem Ruf, "erntet Tunesien mit diesem Sprung nach vorne die Frucht signifikanter Fortschritte im institutionellen Umfeld."

    Tunesien, das nun zur oberen Liga zählt, liegt im Gesamtranking sogar vor knapp zwanzig europäischen Ländern, wie zum Beispiel Portugal (34. Platz), die Slowakei (37. Platz), Malta (39. Platz), Italien (42. Platz) und Griechenland (47. Platz).

    Indikatoren im Einzelnen

    Bei mehreren Unterindices rangiert Tunesien ganz oben weltweit: Es belegt den 3. Platz im Hinblick auf die Fähigkeit, Vergeudung bei den öffentlichen Ausgaben zu vermeiden (hinter Singapur und Island), und den 4. Platz hinsichtlich der staatlichen Investitionen in Technologieprodukten (hinter Singapur, Malaysia, Taiwan und Japan). Ferner rangiert Tunesien an 5. Stelle (nach Neu-Seeland, Sambia, Malaysia und Indonesien) im Hinblick auf die Kostenverhältnisse in der Agrarpolitik, und an 10. Stelle unter den Ländern, die am wenigsten vom Favoritismus bei den Entscheidungen von Regierungsbeamten betroffen sind (nach Neu-Seeland, Dänemark, Finnland, Holland, Singapur, Deutschland, Norwegen, Schweden und der Schweiz, aber vor allen übrigen entwickelten Ländern, inklusive Frankreichs und der USA).

    Weitere bemerkenswerte Platzierungen bei wichtigen Einzelindikatoren: Tunesien rangiert auf Platz 11 bei  der "Qualität des Bildungssystems"; auf Platz 13 im Hinblick auf den Vertrauensgrad für Politiker in der öffentlichen Meinung; auf Platz 17 bezüglich der Abwicklung von Wirtschaftsprojekten in angemessenen kompetitiven Fristen; auf Platz 23 unter den Nationen, die am wenigsten an der Veruntreuung öffentlicher Gelder leiden; auf Platz 24 beim Teilindex "Zuverlässigkeit der Polizeidienste"; auf Platz 28 in Bezug auf die Arbeitsethik.

    Dieser Report, der volkswirtschaftliche Auswirkungen hat, wird von Investoren mit grossem Interesse erwartet. Sie stützen sich auf seine Ergebnisse und Bewertungen, um Entscheidungen für Investitionen und Zukunftsanlagen zu treffen.

    Der Bericht basiert auf den Ergebnissen einer  Umfrage, die rund 11000 Topmanagers involviert, an die der Ermittler, nämlich der Davoser Forum, die Frage stellt: "Wo lohnt es sich zu investieren?"

    Die Weltbank bekräftigt

Das gute WEF-Ergebnis Tunesiens wird seitens der Weltbank bei einem offiziellen Besuch in Tunis bestätigt. Die Weltbank-Deputation, unter Leitung von Theodor Ahlers, Direktor des Departement Nahosten und Nordafrika, unterstrich die "Richtigkeit der Entscheidungen Tunesiens in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Förderung der Humanentwicklung".

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