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Bundesrat Leuenberger unterstreicht die Bedeutung der Luftfahrt für den Wohlstand
4. Schweizerischer Luftfahrtkongress in Dübendorf

Zürich (ots) - In der Schweiz sind mehr als 150'000 Beschäftigte direkt oder indirekt von Arbeitgebern in der Luftfahrtindustrie abhängig. Gleichzeitig bildet die gute Anbindung der Schweiz an den internationalen Luftverkehr einen entscheidenden Standortfaktor für die Unternehmen. Dies sind zwei der Schlussfolgerungen des 4. Schweizerischen Luftfahrtkongresses, welchen economiesuisse zusammen mit den Partnern Aerosuisse, SWISS und der Swiss International Airports Association am 26. Oktober 2010 auf dem Flugplatz Dübendorf durchführte. Der Kongress mit rund 250 Teilnehmern bildete gleichzeitig einen der Hauptanlässe des Jubiläumsjahres 100 Jahre Luftfahrt in der Schweiz. In seiner letzten politischen Rede im Inland zog Bundesrat Leuenberger persönlich geprägte Schlüsse zum Verhältnis zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Eine Million zusätzlicher Passagiere schafft 1000 neue Arbeitsplätze. Dank dieses Wachstums kann die Luftfahrt im kontinuierlichen Strukturwandel verschwindende Arbeitsplätze teilweise kompensieren. Ein effizienter Luftverkehr ist jedoch nur mit leistungs- und wettbewerbsfähigen Flughäfen, Fluggesellschaften und einer effizienten Flugsicherung möglich. Wichtig ist, dass die Luftfahrtpolitik des Bundes nachfrageorientiertes Wachstum für Luftfahrt und Luftfracht und damit der Landesflughäfen erlaubt. Unnötige Einschränkungen wirken sich als Wachstumsbremse für den Standort aus. Erfreulich ist, dass sich die Luftfahrtunternehmen positiv entwickeln - trotz der Wirtschaftskrise. Diese positive Entwicklung beruht nicht zuletzt auf der eigenständigen Politik der Schweiz bei einer gleichzeitigen internationalen Einbettung. Die Möglichkeiten, aber auch Probleme der heutigen Luftfahrt wurden von verschiedenen prominenten Rednern beleuchtet. So traten Bundesrat Moritz Leuenberger, Vorsteher des UVEK, Regierungsrat Ernst Stocker, Vorsteher der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, Hanspeter Rentsch, Mitglied des Vorstandsausschusses und Präsident der Infrastrukturkommission von economiesuisse, Jaan Albrecht, CEO der Star Allliance, Peter Müller, Direktor des BAZL und Daniel Weder, CEO Skyguide auf. Die Podiumsdiskussion unter der Leitung von Kurt Schaad stand unter dem Thema Schweizer Zivilluftfahrt im globalen Wettbewerb. Die Beiträge von Peter Müller, Robert Deillon, Generaldirektor des Fughafens Genf, Harry Hohmeister, CEO SWISS und Daniel Weder zeigten die Bedeutung der Luftfahrt als Wachstumsbranche auf. Zum Abschluss des Kongresses verlieh der Präsident der Aerosuisse, Paul Kurrus, den diesjährigen AEROSUISSE Award an den Schweizer Astronauten Claude Nicollier für seine Verdienste um die Schweizerische Aviatik. Kontakt: Peter Hutzli, Telefon: 079 358 81 87

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