Bundesamt für Strassen ASTRA

ASTRA: Behinderungen für Schwerverkehr wegen italienischem Nationalfeiertag

Bern (ots) - Wegen eines Lastwagenfahrverbotes in Italien muss der Schwerverkehr am Freitag (25. April 2003) in der Schweiz mit Behinderungen rechnen. Der internationale Transitverkehr sowie der Exportverkehr Richtung Italien werden in Warteräume in den Kantonen Tessin, Uri, Nidwalden und Luzern eingewiesen. Dank des Bewirtschaftungssystems am Gotthard (S-Regelung) sollte der Binnenverkehr weitgehend ungehindert passieren können. Je nach Verkehrsaufkommen will die Kantonspolizei Uri zudem bereits am Donnerstag Nachmittag die Phase Rot für Lastwagen, die von Norden her in die Schweiz einreisen, anordnen. Am kommenden Freitag, 25. April 2003, feiert Italien seinen Nationalfeiertag (Jahrestag der Befreiung vom Faschismus). Für Motorfahrzeuge ab 7,5 Tonnen gilt dabei ein Fahrverbot, so dass an diesem Tag die nach Italien fahrenden Lastwagen spätestens an der Grenze anhalten müssen. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) rät deshalb dringend von Fahrten nach Italien ab. Von den Einschränkungen in Italien betroffen sein dürfte nicht nur der Kanton Tessin. Auch in den Kantonen Wallis und allenfalls Graubünden ist mit Behinderungen zu rechnen, falls ein Teil des Schwerverkehrs wieder dorthin ausweicht. Auf der A13 dürfte es zusätzlich zu Problemen kommen, weil der San Bernardino-Tunnel wegen der laufenden Sanierungsarbeiten momentan für den gesamten Verkehr nur im Einbahnverkehr befahrbar ist. Wie bereits während der diversen streik- und witterungsbedingten Verkehrsunterbrüche werden die kantonalen Verkehrspolizeien den Transit- und Exportverkehr nach Italien auch diesmal schon frühzeitig in Warteräume entlang der Transitachsen einweisen. Dadurch soll erreicht werden, dass der Binnenverkehr trotz einiger Einschränkungen auch am Freitag weitgehend ungehindert zirkulieren kann. Damit die Warteräume entlang der A2 am Freitag ausreichen, wird die Kantonspolizei Uri allenfalls bereits am Donnerstag die Phase Rot für Lastwagen anordnen, die von Norden her in die Schweiz einreisen. UVEK Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation Presse- und Informationsdienst Auskünfte: Mediendienst des Bundesamtes für Strassen, 031 324 14 91.

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