Eidg. Zollverwaltung

ezv: Erfolgreicher Kampf gegen die grenzüberschreitende Kriminalität

      Bern (ots) - 20. Jul 2004 (EZV) Bereits im ersten Semester 2004
übertraf die beschlagnahmte Menge an Kokain diejenige des gesamten
Vorjahres. Im polizeilichen Aufgabenbereich stieg die Zahl der an
die kantonalen Polizeikorps übergebenen Personen um über 10 Prozent
an. Dies ist trotz schwierigem Umfeld eine beachtliche Leistung.

Die Erfolge im Kampf gegen die grenzüberschreitende Betäubungsmittelkriminalität gehen weiter

    Nachdem im Jahr 2003 die Mengen von sichergestelltem Heroin und Kokain stabil blieben, ist der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV im ersten Semester 04 ein Quantensprung gelungen. Durch Angehörige des Grenzwachtkorps GWK und der EZV wurden 147 kg (46 kg) Kokain und 64 kg (35 kg) Heroin beschlagnahmt. Allein das GWK deckte über 1'400 Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz auf. Dank der professionellen Arbeit des Grenzwachtpersonals und der intensiven Zusammenarbeit mit den in- und ausländischen Partnerbehörden konnten vermehrt Erfolge im Kampf gegen die schwere grenzüberschreitende Betäubungsmittelkriminalität erzielt werden.

Umfassende Aufgabenbereiche

    Das Grenzwachtkorps hielt im ersten Semester 2004 über 3'800 illegal eingereiste Personen an. Dies entspricht einem Rückgang von 5% zum Vorjahr. Auffällig ist jedoch die markante Zunahme von 10% der Aufgriffe an der Westgrenze. Alleine im Raume Genf wurden über 1'600 illegal eingereiste Personen registriert.

    Dem GWK gelang es unter anderem auf Grund von Fahndungsunterlagen oder dem Verdacht auf kriminelle Tätigkeiten, knapp 19'000 Personen festzunehmen und anschliessend den kantonalen Polizeikorps zu übergeben. Dies stellt einen Anstieg von mehr als 10% dar. Hingegen fiel die Zahl der an der Grenze zurückgewiesenen Personen von 50'426 auf 43'456.

    Nebst den Übergaben an die Polizei und den Rückweisungen stellte das Grenzwachtkorps knapp 1'000 gefälschte Dokumente sicher.

Ansteigendes Gewaltpotential

    Die Gewaltbereitschaft gegenüber Angehörigen des Grenzwachtkorps gibt nach wie vor zur Sorge Anlass. Dies ist vor allem im Raume Basel und Genf der Fall.

    Diesbezüglich wurden gesamtschweizerisch 40 Kontrollen durchbrochen. Zudem ergriffen Delinquenten in knapp 80 Fällen während und in rund 340 Fällen im Vorfeld einer Kontrolle die Flucht.

Auskunft: Major Rodolfo Contin, Stabsoffizier Zentrales Kommando GWK, 031 / 323 34 21 Oblt Andrejas Marijan, Information & Öffentlichkeitsarbeit GWK, 031 / 323 14 40

    Diese Medienmitteilung kann zusammen mit weiteren Unterlagen im Internet herunter geladen werden unter folgender Adresse:

http://www.gwk.admin.ch/d/medien/2004/gwk-bilanz2-d.zip

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