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Fraport 2003: Ergebnisprognose übertroffen - 115 Millionen Euro Überschuss - Dividendenvorschlag 44 Cent je Aktie

    Frankfurt (ots) - Die Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide hat im Geschäftsjahr 2003 Umsatz und Ergebnis kräftig gesteigert. Der Flughafen-Betreiber erzielte ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in Höhe von 503,4 Millionen Euro und übertraf damit trotz des schwierigen Marktumfelds den um die Manila-Effekte bereinigten Vorjahreswert. Der Konzern-Jahresüberschuss stieg um acht Prozent auf 115,2 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat der Fraport AG schlagen eine Erhöhung der Dividende auf 44 Cent je Aktie vor.

    Trotz der Auswirkungen von Irak-Krieg, SARS und der weltweiten Konjunkturschwäche stiegen die Umsatzerlöse des Fraport-Konzerns um 1,7 Prozent auf 1.834,3 Millionen Euro. Dazu trugen insbesondere Mehrerlöse aus Sicherheitsdienstleistungen bei. Positiv wirkte zudem eine Erhöhung der Flughafen-Entgelte am Heimatstandort Frankfurt zu Jahresbeginn um durchschnittlich zwei Prozent.

    Konzernweit stieg die Zahl der Fluggäste 2003 um 1,9 Prozent auf 70,6 Millionen. An den Konzern-Flughäfen Frankfurt und Antalya, die in der ersten Jahreshälfte 2003 wegen des Irak-Kriegs und SARS besonders von Verkehrsrückgängen betroffen waren, glich die deutliche Nachfragebelebung im zweiten Halbjahr die Verluste nahezu aus. In Frankfurt lag das Passagieraufkommen nur noch um 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Aufgrund seiner hervorragenden Positionierung im Low Cost-Markt erzielte der Konzern-Flughafen Frankfurt-Hahn mit 2,4 Millionen Passagieren abermals ein überdurchschnittliches Wachstum von 67,3 Prozent.

    Fraport erreichte ein EBITDA in Höhe von 503,4 Millionen Euro und übertraf damit den um die Vollabschreibung seines Engagements auf den Philippinen bereinigten Vorjahreswert von 502,5 Millionen Euro. Hierzu trug neben der stabilen Entwicklung der Umsatzerlöse auch der moderate Anstieg des operativen Aufwands bei. Striktes Kostenmanagement, mit dem unter anderem der Aufwand für Beratungsleistungen deutlich reduziert werden konnte, führte zu einem Rückgang des Sachaufwands um 4,4 Prozent auf 503,5 Millionen Euro. Der Personalaufwand nahm dagegen um 8,6 Prozent auf 933,9 Millionen Euro zu, vor allem wegen der gestiegenen Zahl der im Sicherheitsbereich beschäftigten Mitarbeiter.

    Darüber hinaus sind im EBITDA höhere Beteiligungserträge als im Vorjahr enthalten. Vor allem Dividenden aus Antalya in Höhe von 17,6 Millionen Euro schlugen sich positiv nieder. Die EBITDA-Marge blieb mit 27,4 Prozent etwa auf Vorjahresniveau.

    Fraport erzielte einen Konzern-Jahresüberschuss in Höhe von 115,2 Millionen Euro, das entspricht einer Steigerung um 8,0 Prozent gegenüber 106,7 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie nach IFRS beträgt 1,28 Euro.

    Aufsichtsrat und Vorstand der Fraport AG werden der Hauptversammlung am 2. Juni 2004 vorschlagen, für 2003 eine Dividende von 44 Cent je Aktie zu beschliessen - im Vergleich zu 2001 eine Steigerung um zehn Prozent. Bezogen auf den Jahreschlusskurs von 22,80 Euro je Aktie entspricht dies einer Dividendenrendite von 1,9 Prozent.

    Zum wichtigsten Projekt der Fraport AG, dem Ausbau des Frankfurter Flughafens, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Wilhelm Bender, dass "wir uns trotz drohender Verzögerungen im Genehmigungsverfahren weiter intensiv bemühen, den ehrgeizigen Zeitplan für Bau und Inbetriebnahme der geplanten neuen Landebahn im Nordwesten des Flughafens einzuhalten. Hierzu bedarf es allerdings einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft." Der Flughafen Frankfurt müsse trotz der kompliziertesten Verfahrensabläufe der Welt in einem vernünftigen, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit sichernden Zeitrahmen ausgebaut werden. Die Realisierung des neuen Terminals 3 werde sich am Kapazitätsbedarf orientieren und in mehreren Abschnitten umgesetzt, nachdem die Übergabe des heutigen US-Air-Base-Geländes an Fraport abgeschlossen ist.

    Fraport erwartet für das Geschäftsjahr 2004 einen deutlichen Anstieg des Luftverkehrsaufkommens im Konzern. Dementsprechend werden sich auch Umsatz und EBITDA gegenüber dem Vorjahr abermals verbessern. "Wesentliche Impulse versprechen wir uns vom wieder zunehmenden Interkontinentalverkehr, für den wir mit unserem Heimatstandort Frankfurt als führendem europäischen Luftverkehrsdrehkreuz bestens positioniert sind", sagte Bender. Im Interkontinentalverkehr hat der Flughafen Frankfurt einen Anteil am deutschen Markt von 77 Prozent. Allein in Frankfurt rechnet der Fraport-Chef für 2004 mit einer Steigerung der Passagierzahlen um 3,5 bis 4,5 Prozent auf über 50 Millionen Passagiere und "damit mit einer Rückkehr auf den langfristigen Wachstumspfad."

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