Migros-Genossenschafts-Bund

Migros - die Kindermilchschnitte wird günstiger

Zürich (ots) - Auch die Kindermilchschnitte wird günstiger Der Kampf der Migros für billigere Preise bei Markenartikeln hat sich erneut gelohnt. Nach schwierigen Verhandlungen mit Ferrero und dank der Unterstützung der Weko (Wettbewerbskommission) konnte nun eine zufriedenstellende Lösung erzielt werden: Die Kindermilchschnitte wird ab März 2007 wieder in der Migros angeboten und der Verkaufspreis um 22 Prozent reduziert. Gleichzeitig wird die Qualität verbessert und – neu – werden nur noch Eiprodukte aus Bodenhaltung verwendet. Bereits im vergangenen Frühjahr konnten die Verkaufspreise von Philadelphia Frischkäse um 80 Rappen pro 200 g gesenkt werden. Die Verhandlungen mit Ferrero Schweiz gestalteten sich sehr schwierig. Auch auf Druck der Weko wurde in einem ersten Schritt eine Lösung gefunden, die die Wiedereinführung der Ferrero- Kindermilchschnitte ermöglichen. Der Verkaufspreis der Kindermilchschnitte wird um 22 Prozent auf neu Fr. 2.10 reduziert. Auch der Preis für Kinder Pingui wird um 20 Rappen auf neu Fr. 2.40 reduziert. Die immer noch bestehenden Unterschiede zu den Preisen in Deutschland sind durch die Zölle, den unvorteilhaften Wechselkurs, das höhere Kostenumfeld in der Schweiz, die viel kleineren Volumina und neu auch durch die spezielle Rezeptur begründet. Die Migros konnte Ferrero verpflichten mit der Wiedereinführung der Kindermilchschnitte die Rezeptur auf Eiprodukte aus Bodenhaltung umzustellen. Der Generalimporteur für Philadelphia Frischkäse dagegen zeigte sich umgehend verhandlungsbereit. Nur wenige Tage nach der Einstellung des Paralellimports wurde eine einvernehmliche Lösung erzielt: Dank dem Einsatz der Migros konnte der Preis im letzten Frühling für alle Philadelphia Produkte um 18 Prozent gesenkt werden. Die Migros kämpft an allen Fronten gegen überhöhte Preise in der Schweiz. Viele Unternehmen nutzen die gesetzlichen Möglichkeiten um in der Schweiz ungerechtfertigt höhere Margen abzuschöpfen. Die Migros akzeptiert dieses unfaire Verhalten gewisser Anbieter nicht und setzt gezielte Massnahmen um. Im Herbst 2005 hat die Migros einen aufwändigen, gemäss der Schweizer Gesetzgebung nicht zulässigen Paralellimport von Kindermilchschnitte und Philadelphia Frischkäse organisiert. Der Lieferant in Deutschland wurde daraufhin massiv unter Druck gesetzt, so dass er nach drei Wochen die Migros nicht mehr beliefern konnte. Die Migros hat umgehend reagiert und innerhalb von lediglich sechs Wochen die sehr erfolgreiche M-Budget- Milchschnitte lanciert. Unsere Mitbewerber haben ebenfalls von der Initiative der Migros profitiert und sind quasi im Lehnstuhl zu diesen Preissenkungen gekommen. Trotzdem wird sich die Migros auch weiterhin gegen die zum Teil ungerechtfertigt hohen Preise im Schweizer Markt wehren und sich für ihre Konsumentinnen und Konsumenten einsetzen. Zürich, 9. Februar 2007 Weitere Informationen Urs Peter Naef, Mediensprecher Migros, Tel. 044 277 20 66, E-Mail: urs-peter.naef@mgb.ch

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