BSI SA: BSI-Gruppe (Generali) - Finanzergebnis 2011

BSI-Gruppe (Generali) - Finanzergebnis 2011

   

Lugano (ots) - Beträchtliche Nettoneugeldzuflüsse in Höhe von 6,7 Milliarden CHF (+8,8%), Anstieg der verwalteten Vermögen auf 77,7 Milliarden CHF

- Die Nettoneugeldzuflüsse legten auf beachtliche 6,7 Milliarden CHF (+8,8%) zu. Die verwalteten Vermögen stiegen trotz des starken Schweizer Frankens und der anhaltend negativen Entwicklung an den Finanzmärkten um 1,9% auf 77,7 Milliarden CHF

- Die Expansion in den wachstumsstarken Märkten Asien, Lateinamerika, Osteuropa, Russland und Naher Osten setzt sich fort

- Die Entwicklung neuer Kanäle und Segmente führte zu einem Ausbau des Kundenstamms in der Schweiz

- Die Migration der BSI-Gruppe auf die neue IT-Plattform wurde erfolgreich abgeschlossen

- Die Investitionen in den Ausbau der internationalen Präsenz, der starke Franken, die ungewisse globale Wirtschaftslage und das niedrige Zinsniveau beeinflussten das Ergebnis der BSI-Gruppe: konsolidierter Bruttogewinn von 165,6 Millionen CHF (2010: 203,8 Millionen CHF), konsolidierter Nettogewinn von 58,1 Millionen CHF (2010: 57,1 Millionen CHF)

Trotz der weltweit gestiegenen wirtschaftlichen Unsicherheit, der hohen Volatilität an den Finanzmärkten und der einschneidenden Veränderungen im Vermögensverwaltungssektor hat die BSI-Gruppe 2011 ein positives Ergebnis erzielt und ihre internationale Expansionsstrategie erfolgreich fortgeführt.

Stefano Coduri, CEO von BSI AG, hierzu: "Der BSI-Gruppe ist es 2011 gelungen, trotz der weltweit schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen ein positives Ergebnis zu erzielen. Wir befinden uns in einer Zeit grosser Veränderungen. Wir haben zusätzliche Investitionen in wachstumsstarken Märkten getätigt - insbesondere in Asien. Diese Region hat zusammen mit Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa und dem Nahen Osten erheblich zum Zufluss neuer Kundengelder beigetragen. Das zeigt die Wirksamkeit unserer Strategie. Insgesamt haben indes alle Regionen, in denen wir tätig sind, einen Beitrag zum beachtlichen Nettoneugeldzufluss geleistet. Wir überarbeiten derzeit unser Geschäftsmodell und unsere Angebotspalette, was sich erheblich auf die Kosten auswirkt. Damit beabsichtigen wir, uns den sich abzeichnenden Veränderungen des Wettbewerbs im Private Banking frühzeitig anzupassen. Wir sind mit dem Finanzergebnis zufrieden, insbesondere in Anbetracht des starken Schweizer Frankens und der getätigten Investitionen. Durch konsequente Kostendisziplin, ein effizientes operatives Management und geografische Diversifikation haben wir unserer Ansicht nach eine solide Basis für weiteres Wachstum geschaffen."

2011 wurden Nettoneugeldzuflüsse (Net New Money) von 6,7 Milliarden CHF erzielt, was einem Wachstum von 8,8% entspricht. Dies ist verschiedenen Faktoren zu verdanken: dem hervorragenden Ruf von BSI und dem Vertrauen, das die Kunden der Bank in der Schweiz und im Ausland entgegenbringen, sowie der erstklassigen Qualität der Dienstleistungen und Produkte von BSI. Die verwalteten Vermögen (Asset under Management) beliefen sich auf 77,7 Milliarden CHF und stiegen damit trotz der Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro im Vergleich zu 2010 um 1,9%.

Der Ausbau der Präsenz von BSI in den wachstumsstärksten Märkten wurde fortgesetzt: Im Dezember 2011 hat BSI auch in Hongkong eine Banklizenz erhalten. Seit März ist sie dort voll einsatzbereit und bietet den Kunden die gesamte Palette von Bank- und Anlagedienstleistungen an. Auch an den traditionellen Märkten, insbesondere in der Schweiz, hat die Gruppe ihre Position weiter gefestigt. Dies ist der Mehrkanal-Strategie zu verdanken, die im Private Banking, im Segment der externen Vermögensverwalter (External Asset Manager) sowie bei der mit Generali Schweiz entwickelten Genera-Produktreihe gute Ergebnisse erbracht hat.

Auch 2011 geriet der Geschäftsertrag der Gruppe insgesamt unter Druck. Er verringerte sich gegenüber 2010 um 6,4% auf 834,1 Millionen CHF. Dies ist vor allem durch das niedrige Zinsniveau, den starken Schweizer Franken, der im vergangenen Sommer die Parität zum Euro erreichte, und das anhaltend vorsichtige Verhalten der Kunden an den Finanzmärkten bedingt. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft belief sich auf 217,9 Millionen CHF. Dies entspricht einer Zunahme um 7,1% gegenüber 2010, die hauptsächlich den gestiegenen Kundeneinlagen zuzuschreiben ist. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verringerte sich um 7% auf 430,4 Millionen CHF. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft belief sich auf 140 Millionen CHF (-8,1% gegenüber 2010). Ausschlaggebend für diese Ergebnisse war die vorsichtige Haltung, welche die Kunden angesichts der sehr volatilen Märkte einnahmen. Der übrige ordentliche Ertrag lag bei 45,8 Millionen CHF. Dank einer disziplinierten Kostenbewirtschaftung sank der Geschäftsaufwand um 2,7% auf 668,6 Millionen CHF (2010: 687,2 Millionen CHF), obgleich umfangreiche Mittel in den Ausbau der internationalen Präsenz und in den Vollzug der Migration auf die neue IT-Plattform investiert wurden. Die Migration, die in allen Niederlassungen der BSI-Gruppe weltweit gleichzeitig durchgeführt worden ist, ermöglicht eine Verbesserung der operativen Effizienz der Bank sowie die optimale Nutzung der neuen Technologien. Dadurch ist es möglich, den Kunden immer flexiblere Dienstleistungen und Produkte erstklassiger Qualität anzubieten. Die durch diese Investitionen bedingten Kosten führten zu einem Rückgang des Bruttogewinns der BSI-Gruppe auf 165,6 Millionen CHF (2010: 203,8 Millionen CHF). Der Reingewinn stieg indes leicht um 1,7% auf 58,1 Millionen CHF (gegenüber 57,1 Millionen CHF im Vorjahr).

Per 31. Dezember 2011 betrug die Bilanzsumme der BSI-Gruppe 32,2 Milliarden CHF, eine Steigerung von 63,4% gegenüber 2010. Dies ist in erster Linie den höheren Kundeneinlagen zuzuschreiben, zumal nach wie vor eine nur geringe Risikobereitschaft vorherrscht. Die Forderungen gegenüber Kunden erhöhten sich auf 9,4 Milliarden CHF (2010: 7,6 Milliarden CHF). Hiervon entfallen 3,3 Milliarden CHF auf Hypothekarforderungen (+8,9% gegenüber 2010). Zum Ende des Berichtszeitraums verfügte die Gruppe über Eigenkapital im Wert von 2,5 Milliarden CHF (vor Gewinnverwendung). BSI praktizierte 2011 im Zuge des beachtlichen Anstiegs der Bilanzsumme ein entsprechend strenges Risikomanagement. Per 31. Dezember 2011 betrug die Total Capital Ratio der BSI-Gruppe 14,6%.

Über BSI

BSI AG wurde 1873 in Lugano (Schweiz) gegründet. Sie ist eine der ältesten Banken in der Schweiz und auf das Private Wealth Management spezialisiert. Seit 1998 wird BSI vollumfänglich von der Generali Gruppe kontrolliert, einem der weltweit führenden Versicherungs- und Finanzkonzerne. Dem Aufbau und der Pflege langjähriger und dauerhafter Kundenbeziehungen schenkt die Bank besondere Aufmerksamkeit. Gleichzeitig stellt sie ihren Kunden eine umfassende Vermögensverwaltung mit erstklassigen Produkten zur Verfügung. Sie ist an den wichtigsten internationalen Finanzplätzen in Europa, in Lateinamerika, im Nahen Osten und in Asien vertreten.

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