Bundesamt für Wohnungswesen

Die Tätigkeit der Schlichtungsbehörden in Mietangelegenheiten im zweiten Halbjahr 2001

    Bern (ots) - Im zweiten Halbjahr 2001 gingen etwas weniger neue Anfechtungen bei den Schlichtungsbehörden für Mietangelegenheiten ein als im ersten Halbjahr 2001, nämlich 14´286 gegenüber 15´969. Damit waren in der Berichtsperiode insgesamt 22´167 Anfechtungen hängig, wovon 14´393 Fälle erledigt werden konnten.  

    Bei den erledigten Fällen kam in 6´277 Fällen (Vorsemester
7´475), bzw. 43.61 %, eine Einigung zwischen den Parteien
zustande. Es betraf dies im einzelnen

    Mietzinserhöhungen  1´365  (2‘187)
    Mietzinssenkungen        319  (282)
    Anfangsmietzins          203  (56)
    Kündigungsschutz      1´726  (1‘823)
    Mietzinshinterlegung  431  (466)
    andere Gründe          2´233  (2‘661)

      In 3´119 (3´009) Fällen, bzw. 21.67 %, konnte keine Einigung
erzielt werden.

    Es betraf dies im einzelnen

    Mietzinssenkungen        240  (98)
    Mietzinserhöhungen      589  (763)
    Anfangsmietzinse          51  (50)
    andere Gründe          2´239  (2´098)

    In 1´025 (1´129) Fällen, bzw. 7.12 %, haben die
Schlichtungsbehörden einen Entscheid getroffen.

    Es betraf dies im einzelnen den Kündigungsschutz 723 (756) und die Mietzinshinterlegung 302 (373)

    3´972 (5´169) Anfechtungen, bzw. 27.60 %, wurden anderweitig erledigt. Insbesondere durch Rückzug oder Nichteintreten 3´181 (4‘084) oder durch Schiedsgericht 155 (98)     7´774 (7´888) Fälle blieben am Ende der Berichtsperiode pendent.

ots Originaltext: Bundesamt für Wohnungswesen
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Kontakt:
Bundesamt für Wohnungswesen,
Cipriano Alvarez, Leiter Bereich Recht,
Tel. +41 32 / 654 91 30



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