Staatskanzlei Luzern

STEP - Planung der Berufsfachschulen: Regierungsrat hat Weichen gestellt

    Luzern (ots) - Die Berufsbildung im Kanton Luzern soll gestärkt und effizient organisiert werden. Dafür wurde vor eineinhalb Jahren das Projekt STEP (Planung der Berufsfachschulen) lanciert. Es beinhaltet einerseits eine neue Zuteilung der einzelnen Lehrberufe an die Berufsfachschulen. Inhaltlich verwandte Berufe sollen am selben Standort zu einem Kompetenzzentrum zusammengefasst werden. Andererseits sollen durch die Reduktion der Anzahl Dienststellen eine neue, schlankere Organisation der Berufsfachschulen etabliert und Kosten eingespart werden.

    Der Regierungsrat hat nun am 20. Dezember 2006 wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Er stellt sich grundsätzlich hinter die Variante SMART, trägt aber der Tatsache Rechnung, dass die Akzeptanz dieser Variante noch nicht bei allen Beteiligten gegeben ist. Der definitive Entscheid betreffend Schulortzuteilung soll deshalb um ein halbes Jahr verschoben werden. Das Bildungs- und Kulturdepartement erhält so Gelegenheit, nochmals das Gespräch mit den Hauptbetroffenen zu führen und durch allfällige Anpassungen eine höhere Zustimmung zu erreichen.

    Ab Sommer 2006 werden alle medizinischen Assistenzberufe (u.a. Pharmaassistentinnen, Drogistinnen, Medizinische Praxisassistentinnen usw.) an den Freis Schulen Luzern zu einem Kompetenzzentrum zusammengefasst. Als zusätzliche Sofortmassnahme zur Bereitstellung des nötigen Schulraums für die Gesundheitsberufe auf dem Platz Luzern ab Schuljahr 2006/07 werden die Berufe im Bereich Gartenbau und Floristik per 1.8.2006 ins Bildungszentrum für Hauswirtschaft nach Sursee umplatziert. Die Fachangestellten Gesundheit können damit im Schulhaus BBZL Weggismatt und/oder im Schulhaus BBZL Heimbach untergebracht werden.

    Sporthalle Sursee: Grünes Licht für Verhandlungen

    Schon seit einiger Zeit besteht auf dem Platz Sursee ein Bedarf nach zusätzlichem Turnraum, um den Sportunterricht für die Berufsfachschulen vollumfänglich (gemäss Berufsbildungsgesetz) gewährleisten zu können. Um das Sporthallen-Problem auf dem Platz Sursee zu lösen, hat der Regierungsrat grünes Licht für die Aufnahme von Verhandlungen mit der Stadt Sursee gegeben. Geplant ist die Errichtung einer Sporthalle auf dem Areal des Berufsbildungszentrums Sursee. Deren Grösse und Ausstattung sind abhängig vom Bedarf und der entsprechenden Kostenbeteiligung der Stadt Sursee.

    Reorganisation in der Berufsbildung

    Im Übrigen hat der Regierungsrat von der geplanten Dienststellen-Reorganisation im Bereich der Berufsbildung Kenntnis genommen und das Bildungs- und Kulturdepartement ermächtigt, die nötigen rechtlichen Anpassungen einzuleiten. Damit kann nun die Detailplanung der Reorganisation in Angriff genommen werden. Vorgesehen ist, durch die Zusammenführung kleinerer Schulen unter ein Dach die heutigen neun Dienststellen auf fünf zu reduzieren. Zusammen mit weiteren Massnahmen resultiert ein jährliches Sparpotential von ca. 0,8 Mio. Franken.

    Weitere Informationen: http:/www.beruf.ch (Stichwort STEP)

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
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Kontakt:
Regierungsrat Dr. Anton Schwingruber
(erreichbar zwischen 14 und 16 Uhr)
Tel. +41/(0)41/228'52'01

Josef Widmer
Vorsteher Amt für Berufsbildung
(erreichbar zwischen 15 und 16.30 Uhr)
Tel. +41/(0)41/228'52'25



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