Staatskanzlei Luzern

Plattform Integration: Einladung an die Medien

    Luzern (ots) -    

    Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Vermittlungspersonen und Fachleuten aus der Migrationsbevölkerung und aus Institutionen

    Zeit:        Donnerstag, 26. Juni 2003,17.00 - 19.30 Uhr

    Ort:         Aula der Kantonsschule Luzern,
                    Alpenquai 46-50, Luzern

    Thema:      Integrationsförderung durch Bund und Kanton
                    Erfahrungen - neue Schwerpunkte

    Ziele:

    Es soll öffentlich gemacht werden, wie vielfältig die Initiativen in der Integrationsförderung in Kanton Luzern sind. Es sollen Chancen und Grenzen der Projektförderung aufgezeigt werden - aufgrund der Evaluation der ersten zwei Jahre. Es soll eine Information über die neue Prioritätenordnung des Bundes gegeben werden.

    Programm:

    Impulsreferat von Dr. Simone Prodolliet, Leiterin des Sekretariats der Eidg. Ausländerkommission, Bern: Auswertung der Erfahrungen mit dem Schwerpunktprogramm 2001-2003. Vorstellen der neuen Schwerpunkte als Konsequenzen aus der Evaluation der bisherigen Projektförderung

    Impulsreferat von Hansjörg Vogel, Integrationsbeauftragter des Kantons Luzern: Umsetzung des Schwerpunktprogramms im Kanton Luzern (In welchen Schwerpunkten gingen im Kanton Luzern bis jetzt am meisten Projekte ein. Was konnte aus kantonaler Sicht erreicht werden, wo liegen die Grenzen. Hinweise für das praktische Vorgehen im Kanton Luzern mit dem neuen Schwerpunktprogramm)

    Impuls von Verena Wicki, Stellenleiterin der Fachstelle für die Beratung und Integration von Ausländerinnen und Ausländer (FABIA) über das Angebot der FABIA im Bereich Projektberatung (im Rahmen des Leistungsauftrags durch die EKA)

    Pause mit Apéro und kulinarischen Spezialitäten (Party-Service InterkulturALL)

    Vielfalt der Initiativen - Anforderungen an Koordination und Zusammenarbeit am Beispiel Emmen: Am Beispiel der Gemeinde Emmen wird aufgezeigt, wie viele Projekte in den letzten drei Jahren entstanden sind. Wie können jetzt diese vielen Initiativen untereinander so verbunden werden, dass eine kohärente Integrationspolitik entsteht und Doppelspurigkeiten vermieden werden können (Aufgabe der Integrationskommission)? Schilderung der Ausgangslage und Moderation dieses Blocks: Ruedi Lustenberger, Sozialvorsteher Emmen

    Schlusspodium mit den Fragestellungen:

    - Wie kann die Wirkung der Projekte überprüft und die  
        Nachhaltigkeit gefördert werden?
    - Die Projektförderung steckt noch in der Pionierphase. Wer hat
        sich bis jetzt bei den Einheimischen und bei den Zugewanderten
        engagiert? Wie kann der Gefahr begegnet werden, dass die
        Engagierten ermüden und ihnen die Luft ausgeht?
    - Wenn das Engagement auf einige wenige konzentriert ist, wie
        können andere Personen und Gruppierungen miteinbezogen werden?
    - Alle Trägerschaften, die sich bis jetzt Projekte durchgeführt
        haben, haben eine "Definitionsmacht", sie bestimmen mit, was in
        der Öffentlichkeit unter Integrationsprojekten verstanden wird.
        Teilnehmende: Simone Prodolliet, Emina Kovacevic (SAH), Hansjörg
        Vogel, Verena Wicki (Leitung)

    Die Veranstaltung wird organisiert von der Fachgruppe Integration (kantonale Koordinationsstelle für Ausländerfragen und Integrationspolitik, Integrationsbeauftragte der Stadt Luzern, Caritas Luzern, FABIA, SAH Zentralschweiz)

    Es haben sich bis jetzt ca. 140 Personen angemeldet.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Hansjörg Vogel
Koordinationsstelle für Ausländerfragen und Integrationspolitik des
Kantons Luzern
Hallwilerweg 5
6002 Luzern
Tel.      +41/41/228'61'77
E-Mail: hansjoerg.vogel@lu.ch



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