Bundesamt für Landwirtschaft

Keine Doppelzahlungen für Schweizer Bauern mit Land in der EU

      (ots) - Schweizer Bauern erhalten möglicherweise für ihr Land, das sie in
der EU bewirtschaften, neu auch EU-Flächenbeiträge. Falls es
tatsächlich zu Doppelzahlungen kommen sollte, werden die Schweizer
Direktzahlungen an die betreffenden Betriebe gekürzt. Diesen
Grundsatz vertritt das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW).
Bauern, die in der EU Land bewirtschaften, können neu
Flächenbeiträge für Ackerland und Grünland beantragen. Rund hundert
Landwirte haben für Flächen entlang der deutschen Grenze ein
entsprechendes Gesuch eingereicht. Werden die Gesuche von der EU
bewilligt, kann es in jenen Fällen zu Doppelzahlungen kommen, wo
Schweizer Landwirte für so genannt angestammte Flächen im Ausland
bereits Schweizer Direktzahlungen erhalten. Als angestammt gelten
Flächen, die schon vor 1984 bewirtschaftet worden sind. Für alle
andern Flächen von Schweizer Bauern im Ausland werden keine
Direktzahlungen ausbezahlt.
Sollten die neuen EU-Regelungen für die Schweizer Landwirte eine
Besserstellung bewirken, wird das BLW eine Änderung der
entsprechenden Verordnung beantragen.
Für weitere Auskünfte:
Jürg Jordi, Sektion Information, Tel. 031 322 81 28
Bundesamt für Landwirtschaft
Presse- und Informationsdienst



Weitere Meldungen: Bundesamt für Landwirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren: