Bundesamt f├╝r Landwirtschaft

BLW: Dritte Sitzung des Gemischten Agrarausschusses Schweiz-EG

      (ots) - Der Gemischte Ausschuss zum Agrarabkommen Schweiz ┬ľ EG
tagte heute Donnerstag zum dritten Mal. Die Sitzung fand unter
Schweizer Vorsitz in Br├╝ssel statt. Schwerpunkte waren die Arbeiten
der zehn vom Ausschuss eingesetzten Arbeitsgruppen sowie die
Konsequenzen der Erweiterung der EU und der Aufhebung aller
BSE-Restriktionen gegen├╝ber der Schweiz. Mit der Anerkennung der
schweizerischen Vorschriften zur Rinderkrankheit BSE als
gleichwertig und der darausfolgenden Aufhebung von Handelsschranken
einzelner EU-Mitgliedstaaten gegen├╝ber der Schweiz kann das
bilaterale Abkommen auch im Bereich Trockenfleisch umgesetzt werden.
Die von der Schweiz und der EU vorgesehenen Kontingente k├Ânnen damit
ab 1. Januar 2005 vollst├Ąndig genutzt werden. Als direkte Auswirkung
der EU-Erweiterung am 1. Mai 2004 werden die existierenden
Freihandels- und Agrarabkommen von den Beitrittskandidaten
gek├╝ndigt. Die EG und die Schweiz diskutierten ├╝ber allf├Ąllige
Konsequenzen (z.B. ├ťbernahme Acquis, Marktzutritt). Als weiterer
Punkt wurde die Frage der Behandlung von gesch├╝tzten
Ursprungsbezeichnungen er├Ârtert. Die Arbeiten in der entsprechenden
Arbeitsgruppe sollen nun vorangetrieben werden, um m├Âglichst bald
Verhandlungen im Hinblick auf die Erstellung einer Liste gegenseitig
anerkannter GUB/GGA (Gesch├╝tzte Ursprungsbezeichnungen/Gesch├╝tzte
Geographische Angaben) aufzunehmen. Die Schweiz hat erneut ihr
Anliegen im Bereich Bio-Produkte aufgebracht, um die Diskriminierung
von Schweizer Bio-Produkten in Frankreich zu beheben. Frankreich
anerkennt unter seinem Bio- Label „AB“ nur Produkte, welche aus dem
EU-Raum stammen.

    Der 4. Gemischte Agrarausschuss wird voraussichtlich im April 2004 tagen.

    Die Schweizer Delegation wurde von Christian H├Ąberli, BLW, geleitet, diejenige der EU - sie setzte sich aus Vertretern der Europ├Ąischen Kommission und der Mitgliedl├Ąnder zusammen - von Hans-Christian Beaumond, Generaldirektion Landwirtschaft.

F├╝r weitere Ausk├╝nfte: Christian H├Ąberli, Abteilung Internationales und Absatzf├Ârderung, Tel. 078 608 83 38 / 031 322 25 13 Bundesamt f├╝r Landwirtschaft Presse- und Informationsdienst



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