Fraport AG

Flughafen Frankfurt von Januar bis Juni: Plus bei Fracht und Flugbewegungen, Passagieraufkommen fast wie 2002

    Frankfurt am Main (ots) -

    FRA unverändert Interkont-Drehscheibe Nr. 1 - Positive Erwartungen     für den Sommer - Frankfurt-Hahn wächst weiter zweistellig

    Der Haupt-Standort der Fraport AG, der Flughafen Frankfurt, verzeichnete im ersten Halbjahr 2003 knapp 22,5 Millionen Passagiere. Dies waren nur noch 2,1 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gründe für das Minus waren vor allem die weltweite Wirtschaftsflaute, der Irak-Krieg und die Lungenkrankheit SARS. Das Cargo-Aufkommen wies dagegen eine Steige- rung auf - in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden in Frankfurt einschliesslich Luftpost fast 798'600 Tonnen registriert, 2,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Einen Zuwachs gab es in Frankfurt auch bei der Zahl der Flugbewegungen: Sie erhöhte sich um 1,4 Prozent auf über 225'600 Starts und Landungen.

    Am grössten deutschen Flughafen entfielen von Januar bis Juni 24,3 Prozent aller Starts und Landungen auf Grossraum-Jets. Von allen so genannten Widebody-Flugzeugen, die nach Deutschland kommen, steuern zwei Drittel FRA an. Der Anteil der Drehscheibe Frankfurt am gesamten Interkontinental-Luftverkehr aus Deutschland heraus betrug in den ersten sechs Monaten sogar 70 Prozent. So rechnet der Frankfurter Flughafen gerade für die in diesem Jahr später einsetzende Hauptreisezeit und für das gesamte zweite Halbjahr mit einer Fortsetzung der Erholungstendenz im Luftverkehr.

    Konzernweit (einschliesslich der Airports Antalya, Frankfurt-Hahn, Hannover, Lima und Saarbrücken) begrüsste die Fraport AG im ersten Halbjahr knapp 30,9 Millionen Passagiere. Das bedeutete trotz des schwierigen Marktumfelds nur eine geringfügige Abnahme der Fluggastzahl um 1,6 Prozent. Fracht und Post nahmen in den ersten beiden Quartalen konzernweit um 3,6 Prozent zu auf 937'500 Tonnen, die Flugbewegungen gingen um 0,2 Prozent zurück auf rund 342'800.

    Antalya an der türkischen Riviera war im ersten Halbjahr stark betroffen vom Irak-Krieg und der Tatsache, dass zahlreiche Urlauber umbuchten auf Destinationen im westlichen Mittelmeer. So reduzierte sich die Zahl der Fluggäste um 16,6 Prozent auf knapp 2,9 Millionen. Die stürmische Entwicklung von Frankfurt-Hahn ist nach wie vor geprägt vom anhaltenden Boom des Low cost-Luftverkehrs. Den Airport im Hunsrück nutzten im ersten Halbjahr ca. 1,1 Millionen Passagiere, eine Steigerung um 82,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2002.

    Der Flughafen Hannover konnte mit 2,2 Millionen Passagieren (+ 0,8 Prozent) eine erfreuliche Steigerung erreichen. In Saarbrücken verringerte sich die Zahl der Fluggäste um 4,2 Prozent auf annähernd 191'000. Lima legte hingegen zu: In den ersten sechs Monaten wurden am Airport der peruanischen Hauptstadt mit 2,1 Millionen 2,8 Prozent Reisende mehr gezählt als vor einem Jahr.

    Negative Einflüsse wie SARS, die Auswirkungen des Irak-Kriegs und die anhaltende Konsum-Zurückhaltung der Bundesbürger wurden gegen Ende des ersten Halbjahres in der Konzernstatistik der Fraport AG noch dadurch verstärkt, dass sich in verschiedenen bevölkerungsstarken Bundesländern der Beginn der Sommerferien von der zweiten Junihälfte auf Juli verschob. Ein Teil der Nachfrage am deutschen Markt verlagerte sich damit auf das zweite Halbjahr. Allein im zweiten Quartal 2003 nutzten knapp 11,9 Millionen Passagiere den grössten deutschen Airport - dies entsprach einem Minus von 4,2 Prozent. Der Cargo-Umschlag ging um 1,2 Prozent zurück auf 393'700 Tonnen, vor allem wegen einer deutlichen Reduzierung des Nachtpoststerns der Deutschen Post, ohne die ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt worden wäre. Bei den Flugbewegungen gab es allein im zweiten Quartal in Frankfurt mit rund 113'700 Starts und Landungen ein Minus von 1,6 Prozent.

            Verkehrszahlen des Fraport-Konzerns im I. Halbjahr 2003

                            Passa-(1)  Verän-  Cargo        Verän-  Bewe-  Verän-
                            giere         derung  (t)          derung  gung    derung
                            abs.            in %.  abs          in %    abs.      in %

Frankfurt            22.463.484      -2,1  798.556        2,2    225.665      1,4
Antalya(4)            2.857.814    -16,6      n.a.         n.a.    19.198  -17,2
Frankfurt-Hahn(3) 1.074.676      82,1    71.951        9,7      14.604      8,1
Hannover                2.204.301        0,8      7.343      14,9      42.786      0,7
Lima(2)                 2.107.062        2,8    59.370      15,4      33.133    -3,8
Saarbrücken              190.568      -4,2         233    124,0        7.393    -0,6

Konzern                30.897.905      -1,6  937.453        3,6    342.779    -0,2

Quelle: ACI-Meldungen (1) Passagiere (Gewerblicher Verkehr an+ab+Transit) (2) eigene Angaben von Lima (3) Frankfurt-Hahn: Fracht inkl. Trucking (4) Nur Passagiere des Internationalen Terminals

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